Darf jemand, der Grundsicherung bezieht, ehrenamtliche Tätigkeit mit Aufwandsentschädigung ausüben?

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400 € Job wurde in Steuerbescheid als selbständige Tätigkeit berechnet

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe endlich meinen Steuerbescheid 2012 erhalten und bin etwas entsetzt. Ich war in einem normal versteuerten Vollzeitjob tätig und habe zusätzlich einen Job auf 400 € Basis ausgeübt. Allerdings die 400 € nie ausgereizt, da keine festgelegte Stundenzahl vorliegt, sondern ich einen Dienst annehme, wenn ich möchte. Da ich nachher fast keine Dienste mehr bekommen habe, habe ich eine zweite Tätigkeit (ehrenamtlich, mit 3 € die Stunde Aufwandsentschädigung) zusätzlich ausgeübt. Ich war sehr ehrlich und habe dies alles in der Steuererklärung angegeben. Nun hat man mir aber meine gesamte Nebentätigkeit als "selbständige Tätigkeit" auf meinen Jahreslohn aufaddiert und mit allen Steuern versehen. So bekomme ich am Ende fast keine Rückzahlung, obwohl ich eigentlich aufgrund eines beruflichen Wechselns und Umzug über 500 km, diversen Vorstellungsgesprächen etc. eine gute Rückzahlung bekommen hätte. Habe ich damit einen Fehler gemacht? Kann ich Widerspruch einlegen oder ist es eh aussichtslos und ich sehe den Fall einfach falsch? Laut meinen Infos bräuchte ich weder einen Minijob, noch eine ehrenamtliche Tätigkeit im Steuerbescheid anzugeben. Also ziehe ich das Fazit für 2013 lieber nichts anzugeben. Aber das kann doch auch nicht richtig sein?

Bin über jeden Tipp dankbar!

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Ist ein Neben/Teilzeitjob möglich, wenn einer eine private Berufsunfähigkeitsrente bezieht?

Ein Bekannter von mir, ist anerkannt berufsunfähig. Er hatte eine Lebensversicherung mit einer zusätzlichen Absicherung bei Berufsunfähigkeit (bei der Allianz) und erhält nun eine private Berufsunfähigkeitsrente. Er würde gern wieder "mehr unter die Leute kommen" und einen Nebenjob (so 400 Euro) oder vielleicht in Teilzeit ausüben, aber natürlich möchte er auf keinen Fall die Rente aus der privaten Versicherung verlieren. Er hatte einen körperlich schweren Beruf ausgeübt, was er nun eh' nicht mehr kann. In dem Kleingedruckten steht, daß er bei neuer Tätigkeit evtl. auf diese (neue) Tätigkeit verwiesen werden kann und die Rente könnte weg sein. Er hat dort nachgefragt, aber die geben keine so rechte Auskunft. Weiß hier jemand "Schlauer", ob er eine Tätigkeit aufnehmen kann, in welcher Höhe und unter welchen Umständen er seine private BU-Rente gefährden würde?

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Hat 64jährige mit bescheidener Erwerbsunfähigkeitsrente Anspruch auf Grundsicherung oder Wohngeld?

Eine Freundin von mir ist 64 Jahre alt und bezieht lediglich eine Erwerbsunfähigkeitsrente von lediglich knapp über 600,00 Euro monatlich. Sie muss jetzt aus ihrer Wohnung heraus, weil diese gekoppelt ist an die Pflege einer viel älteren Dame und sie der Pflege nicht mehr bedarf. Meine Freundin will jetzt immer noch arbeiten, weil freilich das Geld nirgendwohin langt und sie auch kein Vermögen darüber hinaus hat. Sie kann jedoch gesundheitlich beim besten Willen nicht mehr arbeiten und findet freilich freilich auch keine Arbeit mehr. Andererseits braucht sie jetzt auch eine Wohnung, die sie aber nicht zahlen kann. Ich sagte ihr, dass sie doch sicher einen Anspruch auf Grundsicherung hat und auf Wohngeld. Wer weiß Bescheid?

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