Darf in Ehevertrag der Versorgungsausgleich völlig ausgeschlossen werden?

4 Antworten

Nein, das ist sittenwidrig, der Vertrag wird im Falle der Scheidung gekippt.

Das wäre nur zulässig, wenn z. B. einer Beamer wäre, der andere in das Versorgungswerk der Ärzte einzahlt. Beide also gut versorgt sind, aber es Verrechnugnsprobleme gäbe.

Ja, er ist wirksam und hat mir bei meiner Scheidung gute Dienste erwiesen, ich habe alle meine Rentenansprüche behalten!

Es sollte mich wundern, wenn der Notar da mitspielt, weil der vollständige Versorgungsausgleichsausschluß nicht gerichtsfest ist.

Aus ihrer Sicht kann sie das ruhig unterschreiben und bei Bedarf gerichtlich dagegen angehen. Dann wird die Bedingung gekippt und sie steht sich viel besser, als wenn sie jetzt einen teilweisen, eingeschränkten Versorgungsausgleich akzeptiert. Sie ist nicht für die Rechtsbelehrung des Ehegatten verantwortlich.

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Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

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