Darf in Ehevertrag der Versorgungsausgleich völlig ausgeschlossen werden?

4 Antworten

Nein, das ist sittenwidrig, der Vertrag wird im Falle der Scheidung gekippt.

Das wäre nur zulässig, wenn z. B. einer Beamer wäre, der andere in das Versorgungswerk der Ärzte einzahlt. Beide also gut versorgt sind, aber es Verrechnugnsprobleme gäbe.

Ja, er ist wirksam und hat mir bei meiner Scheidung gute Dienste erwiesen, ich habe alle meine Rentenansprüche behalten!

Es sollte mich wundern, wenn der Notar da mitspielt, weil der vollständige Versorgungsausgleichsausschluß nicht gerichtsfest ist.

Aus ihrer Sicht kann sie das ruhig unterschreiben und bei Bedarf gerichtlich dagegen angehen. Dann wird die Bedingung gekippt und sie steht sich viel besser, als wenn sie jetzt einen teilweisen, eingeschränkten Versorgungsausgleich akzeptiert. Sie ist nicht für die Rechtsbelehrung des Ehegatten verantwortlich.

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