Darf ich meinerseits an die Grundstücksgrenze bauen, wenn ich dies dem Nachbar erlaubt habe?

2 Antworten

Jeder dieser Vorgänge ist einzeln zu bewerten udn man darf nciht von der eigenen Freundlichkeit auf die des Anderen schliessen.

Soviel ich weiss gibt es das Recht auf Grenzbebauung nur in den Fällen, wo beide Gebäude direkt aneinander grenzen.

Also nach meiner Auffassung, darfst du schon an der Grenze bauen, den eine Garage so wie Tiefgragen sind Nebengebäuden und dürfen daher an der Grenze gebaut werden. Aber eine Bauvoranfrage ist natürlich die sichere Variante, denn ist es ganz sicher mit der Genehmigung.

Instandhaltung der gemeinsamen Zufahrt macht Probleme

Hallo, wir haben ein Problem mit unseren Nachbarn und zwar haben wir eine gemeinsame Zufahrt zu unseren Häusern. Der Grundbuch Eintrag für die Zufahrt ist auf unseren Nachbarn gemacht, wir haben Nutzungsrecht und müssen dafür 40% der Instandhaltungskosten aufbringen. Jetzt ist es aber so, dass über den Winter wir eigentlich alles gemacht haben und er so gut wie nichts, also Schneeschippen, Salz streuen etc. Und auf unseren Wunsch die Zufahrt zu asphaltieren reagiert er nicht. Es geht ein bisschen den Hang runter und im Moment ist da so eine Kieszufahrt. Das macht es im Winter wirklich sehr schwer runterzukommen!

Können wir irgendwas machen, damit der Nachbar auf unseren Wunsch eingeht? Wie gesagt er hat den Grundbucheintrag aber wir haben Nutzungsrecht.

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Was kann unser Nachbar f. eine Grunddienstbarkeit (Abstandsfläche f. EFH in HH 0,8x12,5m) verlangen?

Wir möchten auf einem sehr schmalem Grundstück in HH ein EFH bauen. Bei der heutigen Vermessung wurde festgestellt, dass das Grundstück noch 80 cm schmaler als angegeben ist. Unsere einzige Möglichkeit, das Haus gem. unserer Baugenehmigung zu bauen, besteht mit einer Grunddienstbarkeit/ Baulast (für einen Teil unserer Abstandsfläche 0,8 x 12,5 m), die uns unser Nachbar einräumen müsste. Für das Erteilen einer Grunddienstbarkeit kann er aber eine bestimmte Summe X verlangen. Wie hoch ist diese üblicherweise oder gibt es sogar Richtlinien etc.? Das Nachbargrundstück ist mit einem 4-Familienhaus bebaut. Solange er das Gebäude nicht einreißen und etwas neues bauen möchte, entsteht im kein Nachteil daraus. Würde er dies tun, wäre es ohnehin wieder die potenzielle Gartenseite. Er hätte nichts zu verlieren. Um alles noch komplizierter zu machen: Das Grundstück wäre derzeit 623,-€ Wert. Da aus anderen Gründen wir aber bereits vor über 2 Jahren das Grundstück von der Stadt zugesagt bekommen haben, und die Gründe für die Verzögerung nicht zu verantworten haben, zahlen wir 351,-€/m² (den Wert on vor über 2 Jahren). Kann uns vielleicht jemand weiterhelfen?????

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Nachbar leitet sein gesamtes Regenwasser auf unser Grundstück

Unsere Nachbar hat über die letzten Jahre sein gesamtes Regenwasser (Dachfläche und Hoffläche) gesammelt so verlegt, dass es am Ende über eine betonierte Rinne in einen Gully fliesst der sich auf unserem Grundstück befindet.

Dieser Gully gehört zu unserer Dach- und Hofflächenentwässerung. Durch die große Menge die jetzt vom Nachbarn kommt drückt es uns das Wasser aus einem anderen Gully heraus und fliesst dann in unsere Garagen. Der Querschnitt der Rohre ist einfach zu klein um die Menge zu entsorgen.

Leider können wir den Gully nicht dicht machen, weil wir ihn zur Dachflächenentwässerung brauchen. Auch würde bei einer Verschliessung das Wasser des Nachbarn ja an unserem Gebäude versickern. Möchte ich mir nicht vorstellen welche Schäden dadurch entstehen.

Wir leben in Bayern. Gibt es hierzu Verordnungen? Mit sich reden, ohne gute Argumente, lässt die Familie nicht. Haben wir bei einigen anderen Sachen schon erlebt.

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