Darf ich Geld verdienen, wenn meine Mutter ALG 2 bekommt?

1 Antwort

Mein monatliches Einkommen würde 250€ betragen.

Minijob = brutto wie netto - würde bedeuten, dass die ersten 100 Euro anrechnungsfrei wären, vom Betrag darüber hinaus weitere 20 % .... insgesamt also 130 Euro anrechnungsfrei

- 120 Euro würden folgend auf Deinen Bedarf angerechnet werden und auf Eure Leistungen gekürzt werden.... sprich diesen Betrag müsstest Du dann an Deine Mutter weiterleiten.

Blöde Frage, Aber woher sollen die wissen das ich geld bekomme?

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@gg1907

Auszug aus dem Hartz IV Antrag, den auch Deine Mutter unterschrieben hat: Siehe Seite 6 ........

Meine Mitwirkungspflichten

Personen, die Leistungen nach dem SGB II beantragen oder erhalten, sind mitwirkungspflichtig:

Das bedeutet, alle Angaben im Antrag und in den hierzu eingereichten Anlagen müssen richtig und vollständig sein. Änderungen, die nach der Antragstellung eintreten und sich auf die Leistungen auswirken können (z. B. Arbeitsaufnahme, Umzug), sind dem zuständigen Jobcenter unverzüglich mitzuteilen. Die Mitwirkungspflichten sind von allen Mitgliedern einer Bedarfsgemeinschaft zu beachten.Bei Verstoß gegen diese Mitwirkungspflichten werden in aller Regel von allen leistungsberechtigten Personen einer Bedarfsgemeinschaft zu viel gezahlte Leistungen zurückgefordert. Sofern zu Ihrer Bedarfsgemeinschaft noch weitere Personen gehören, sollten Sie als Vertreterin/Vertreter beim Ausfüllen des Antrags alle Mitglieder einbeziehen und die wesentlichen sowie die sie betreffenden Angaben mit ihnen abstimmen. Stellen Sie zudem bitte sicher, dass alle Mitglieder alle notwendigen Informationen (z. B. Bescheide) erhalten. Ein Verstoß gegen die Mitwirkungspflichten kann zusätzlich zu einem Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren gegen die Person führen, die die oben genannten Pflichten missachtet hat. Das Jobcenter holt im Wege eines automatisierten Datenabgleichs bei verschiedenen Stellen Auskünfte über Einkommen und Vermögen ein (z. B. Arbeitsentgelte, Kapitalerträge, Renten). Verschwiegene Einkommen und Vermögen werden daher regelmäßig nachträglich bekannt.

Und sei Dir sicher - Soizialleistungsbetrug führt regelmäßig zu einer Strafanzeige! Und dann wird nicht nur die Überzahlung zurückgefordert, sondern es wird auch eine Strafe ausgeurteilt.

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@wilees

Ach ja - Dein Einkommen wird elektronisch dem Finanzamt gemeldet.

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