Darf ich einfach zu hause bleiben , wenn mein Chef die Überstunden mich nicht abfeiern lassen möchte?

3 Antworten

Hallo,

Einfach zu Hause bleiben geht arbeitsrechtlich gar nicht. Du hast anscheinend keine Wahl, denn

" können die Tage bis zum Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Beschäftigungsverhältnis nicht genommen werden, muss der Arbeitgeber den Rest auszahlen. Dabei ist es ganz egal, welche Seite das Arbeitsverhältnis gekündigt hat. " 

Gruß  ! 

Ja, Du bist verpflichtet, denn Überstunden werden nur ausgezahlt, wenn die betriebliche Situation dadurch nicht beeinträchtigt wird.

Ja genauso machen es die Arbeitnehmer. Sie geben betriebliche Gründe vor, um das Abfeiern der Überstunden nicht zu gestatten und so eine Zahlung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Wenn Du Dich jetzt krank meldest, muss der Betrieb nicht schließen und Du würdest die Überstunden trotzdem ausgezahlt bekommen. Das wäre ja von Vorteil, falls ALG1 bezogen würde. Es wäre höher.


Du meinst bestimmt die Arbeitgeber? 

Auszahlung wollte ich nicht da ich zuviel Verlust mache da ich noch Aufstockung bekomme. Ich habe einen sehr körperlich schweren Job und wollt gut erholt in die neue Arbeit starten, immerhin habe ich die Stunden ja schon geleistet. Es ist genug Personal da. Es ist einfach nur ärgerlich.

0

Höhe der Vertragsstrafe bei nichteinhalten der Kündigungsfrist

Hallo Leute, ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen, folgende Situation:

Ich habe am 15.7 eine neue Arbeitsstelle angetreten die ich aber absolut schrecklich finde und auf jeden Fall kündigen werde, was ich schon meinem Chef gestern mitgeteilt habe. Das Problem ist, die Kündigungsfrist beträgt in der Probezeit 14 Tage zum Ende des Monats, d.h. ich müsste noch bis ende August dahin und das ist für mich inakzeptabel, insbesondere da ich 43 Stunden in der Woche arbeite. Ich halte es dort einfach aus diversen Gründen nicht mehr aus, deshalb hab ich überlegt dort einfach nicht mehr zu erscheinen (ich weiß moralisch nicht das wahre, aber ich bekomme keinen Aufhebungsvertrag, da er ich mich warum auch immer unbedingt halten möchte eigentlich), auf dem Vertrag steht nun aber folgendes:

Tritt der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis nicht an oder läst er das Arbeitsverhältnis unter Vertragsbruch, so hat der Arbeitnehmer an den Arbeitgeber eine Vertragsstrafe in Höhe des für die Dauer der für den Arbeitnehmer geltenden Kündigungsfrist zu zahlenden Bruttoentgelts (maximal ein Brutto-Monatsgehalt) zu zahlen.

Heisst das, ich bekomme lediglich mein Gehalt nicht mehr oder bekomm ich die Tage bezahlt wo ich dort war und muss 1 Bruttomonatsgehalt an die zahlen?

Außerdem steht dort "Über eine Vertragsstrafe hinaus kann ein weitergehender Schaden geltend gemacht werden." (Was für ein Schaden??)

Hoffe ihr könnt mich da aufklären :/

...zur Frage

Mündlicher Arbeitsvertrag und Vertragsstrafen?

Guten Tag

Ich brauche ganz dringend euren Rat das ich nicht mehr weiter weiß und mich nicht falsch verhalten möchte .

Ich habe am Montag dem 23 .7 ein Arbeitsverhältnis angefangen Teilzeit 30 Stunden die Woche welches sich am Anfang ganz gut angehört hat .

So jetzt zum hacken ich habe dort also drei Tage gearbeitet, musste gleich Überstunden schieben am Mittwoch habe ich denn Mein neu abgeänderten Arbeitsplan gesehen. Es stand 8bis offenes Ende wo ich dann nach gefragt habe hieß es ja das geht nicht anderst ich solle doch wenigstens bis 18 Uhr machen und vielleicht auch länger und das bis Samstag. Also 6tage die Woche !! Mit genügend Überstunden .

Damit war ich natürlich nicht einverstanden da ich einen hund habe meine Freundin Vollzeit beschäftigt ist und es so nicht funktioniert aber es half nix . Dazu kommt daß ich zum Feierabend dann mein Arbeitsvertrag erhalten habe er wurde von der Marktleiterin unterschrieben aber nicht von mir sie meinte lies es durch und Bring ihn mir wieder wenn du unterschrieben hast .

Zuhause ging ich denn Arbeitsvertrag durch und in dem würde ich gezwungen Überstunden zu machen würde ich diesen nicht folge leiste würde das eine Strafe mit sich bringen und es stand kein urlaubs Anspruch drinne dieses sollte mit der Chefin abgeklärt werden was aber nicht heißt das ihn bekomme wenn sie nicht genügend Personal haben oder ich halt einfach eingeteilt werde .da viele aus dem Betrieb schwer krank sind und unterbesetzt sind wäre ich somit verpflichtet . Somit stand wenn Überstunden geleistet werden die nicht festgehalten mit der Absprache der Chefin würde ich kein Anspruch auf Vergütung habe . Ich habe das nicht eingesehen und denn nicht unterschrieben Vertrag zurück gegeben und gesagt das Verhältnis beenden möchte die Marktleiterin hat das so hin genommen und gut war dort hieß es noch nicht das ich eine Kündigung ein reichen sollte . Diese bitte folgte am nächsten Tag und ich solle das bitte schnellst möglich machen. Aber laut dem schriftlichen Vertrag soll ich denn eine Vertragstrafe erhalten wenn ich meine Kündigungsfrist einhalten von diesen ganzen klauseln und strafen war nie die Rede weder das ich immer Überstunden machen muss wenn die das möchten .

Jetzt ist die Frage da ich mich schon wo anderst beworben habe und noch ALG 2 beziehe welches ich noch mindestens 2 benötige da dann in meiner Wunsch Firma ein platz frei wird (einer geht in Rente )aber bei eigener Kündigung Sperre bekomme wie ich mich jetzt verhalten soll ? Ich hoffe ihr könnt mir einer guten Rat geben danke schonmal im voraus.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?