Darf ich die Beerdigungskosten steuerlich geltend machen?

2 Antworten

Beerdigungskosten können als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden, wenn Du die Kosten aus rechtlichen Gründen übernehmen musst, oder aus sittlichen Gründen freiwillig gezahlt hast.

Allerdings nur, wenn  der Nachlass zur Deckung der Kosten nicht ausreicht.

Dankeschön erstmal für die Antwort.  Ja das habe ich auch gelesen. Mir geht es eher darum, das ich  mein Anteil an dem Haus ja nicht verkaufen kann, da mein Vater ja dort wohnt. Somit habe ich gegenwärtig das Geld ja nicht direkt. Oder ist es für das Finanzamt nicht relevant? Ist es nur ausschlaggebend, das mir 1/4 gehört und ich es rein theoretisch verkaufen könnte und somit ja der Erlass höher wäre als die Beerdigungskosten?

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@alesia

Es geht bei der Kostenübernahme nicht allein um die Höhe des Erbes. 

Für die Kosten einer Beerdigung legt das Finanzamt  eine Angemessenheitsgrenze von 7500 Euro fest, In welcher Höhe die Beerdigungskosten von der Steuer absetzbar sind, hängt außerdem vom Gehalt, Familienstand und der Anzahl der Kinder eines Erben ab. 

Die sogenannte zumutbare Belastung bemisst der Fiskus mit ein bis sieben Prozent des jeweiligen Einkommens.

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@Primus

Genau diese Information habe ich überall gesucht. Vielen Dank.

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Mietrecht: Sohn wohnt in Haus mit Vater, Vater unterschreibt Räumung - für Sohn geltend?

Hallo,

im Zuge einer Streitigkeit in der Familie, ergibt sich derzeit folgende Situation.

Schwester gehört das Haus (Grundbuch), Vater wohnt mit Sohn zur Miete (seit Hauskauf vor 15 Jahren) (nebenbei zahlt der Vater 15 Jahre die Zinsen an die Bank, nun pocht die Schwester auf das Haus und will es einfach verkaufen, mehr oder minder als "Namensgeberin", dieses ist jedoch ein anderer Fall und bereits vor Gericht.

Mein Vater lebte zusammen mit mir, meiner Mutter hier 15 Jahre, als Mieter (mit Vertrag). Vermieter: meine Schwester.

Der Vater unterschrieb, nach Druck aller Partein, dass Wohnhaus, im Zuge eines Verkaufs durch die Schwester, bis zum 28.2 zu räumen. Also normale Frist 3 Monate.

Unterschrieb aber ebenfalls für mich mit. Ich bin jedoch volljährig ,gar Selbstständig und wohne seit meiner Kindheit mit meinen Eltern hier drin. In der Zwischenzeit ist mein Vater ausgezogen. So kann doch mein Vater nicht einfach über mich bestimmen, wann ich wo, ausziehe. Er ist kein Vormund!

Mit dem Heranwachsen machte ich mit meinem Vater aus, als Miete ihm monatlich mein Kindergeld zu geben. 180 Euro.

Bald ist der 28.2 und der Immobilienmakler erkundigt sich bereits nachdem Stand der Dinge. Das Haus ist weiterhin nicht geräumt, von mir.

Ich wurde nicht ein Mal gekündigt.

Sie drohen mit Räumungsklagen - dabei wurde ich nicht ein Mal gekündigt?

(Info: Wie oben beschrieben, will die Schwester den Erlös des Hauses nicht an meinen Vater auszahlen)

Darüberhinaus fange ich eine Ausbildung im Wohnort an (welche unterschrieben und veranlasst wurde , durch das Wohnhaus in der Nähe!). Mein Vater schob mir seinen Hund auf, und kann ich bis August keinen Umzug realisieren, da ich keinen ausreichenden (kontinuierlichen) Verdienst bis August besitze.

Ich kann quasi garnicht so schnell woanders hin und mein Vater kann doch nicht einfach über mich hinwegbestimmen!?

Was habe ich zu befürchten mit der Räumungsklage?

Nach Eigenrecherche läuft das Mietrecht bei Eigentümer wechsel nicht aus. Meine Schwester kann ebenfalls nicht auf Eigennutzung pochen, da das Haus für mehr als 2 Familien ausreicht.

Ich bin der Meinung, dass ich hier solange weiter wohnen kann, wie ich will - nicht wahr? Das Mietrecht läuft doch nicht aus, wenn sie das Haus verkauft?

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