Darf ich das Kindergeld meines Sohnes an seinen Vermieter überweisen als teilzahlung der Miete wenn mein Sohn das nicht möchte?

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3 Antworten

Von Unterhalt war hier doch gar nicht die Rede.

Was möchtest du denn mit der Überweisung bezwecken? Du entlastest damit, zu welchem Teil auch immer, deinen Sohn aus seinen Verpflichtungen. Ich vermute mal, dass er volljährig ist, und dann hat man auch Verantwortung zu tragen.

Reicht das denn aus, die Ansprücher seiner Gläubiger, also der Erbengemeinschaft, zu befriedigen? Wenn nicht, entstehen doch immer weiter Ansprüche, die letztendlich zu einer Räumungsklage führen werden. Dann sind zwei betroffen, nämlich dein Sohn und du, weil du unnötigerweise Geld überwiesen hast.

weil du unnötigerweise Geld überwiesen hast.

Das ist doch Unsinn. Natürlich besteht gegenüber dem Sohn eine Unterhaltsverpflichtung. Ohne diese wäre ja ein Kindergeldanspruch auch gar nicht denkbar.

Vor diesem Hintergrund ist das Geld nicht "unnötig überwiesen", denn die Unterhaltsverpflichtung muss ja erfüllt werden.

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@EnnoWarMal

Einer Unterhaltsverpflichtung kannst du nur nachkommen, wenn du an den volljährigen Unterhaltsberechtigten zahlst, es sein denn, der volljährige Unterhaltsberechtigte hat dir schriftlich bestätigt, deine Zahlung an einen anderen zu überweisen. Das scheint ja nicht vorzuliegen.

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Ja er ist bereits volljährig. Er hat bereits die Kündigung für die Wohnung bekommen zieht aber freiwillig nicht aus. Das Kindergeld reicht natürlich nicht aus für die mtl. Mietzahlung. Ich habe auch eine Nachzahlung für das Kindergeld bekommen von ca 600€ diese würde ich auch überweisen. Die Erbengemeinschaft besteht aus seinem Papa, seinem kleinen Bruder und Ihm. Es sind mtl. Zahlungen zu leisten für zB Kredite, Verwalter, Hausstrom, usw. Dies kann die Erbengemeinschaft nicht mehr stämmen da er ja seit Monaten keine Miete zahlt und es noch dauert bis die Räumungsklage durch ist und er geräumt wird. Das Geld würde wenigstens helfen das die Erbengemeinschaft die Nebenkosten wenigstens Decken für seine Wohnung decken könnte.

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Das Kindergeld steht Dir rechtlich zu, nicht dem Sohn! Damit erübrigt sich Deine Frage, wenn Du es wie vorgesehen zweckgebunden für Deinen Sohn verwendest.Damit erfüllst Du auch einen Teil Deiner Unterhaltspflicht gegenüber Deinem Sohn.

Das Geld ist rein rechtlich für dich gedacht, also kannst du theoretisch damit machen was du willst. Ob es allerdings so klug ist, ist die andere Frage.

Wenn dein Sohn die Schulden gemacht hat und sich nicht darum kümmert, dass es besser wird, ist das doch sein Problem. Lass ihn doch seine eigene Suppe auslöffeln.

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