Darf er den Unterhalt einbehalten??

2 Antworten

Da der Arbeitgeber durch die Abtretung gebunden ist, gibt es aus meiner Sicht nur drei Möglichkeiten:

  1. Kein Anspruch mehr auf Gehalt, weil Arbeitsverhältnis beendet

  2. Kein Arbeitslohn mehr, weil wegen Krankheit von über 6 Wochen Krankengeldanspruch.

  3. Weniger Arbeit, weniger Gehalt, deshalb unter die Selbstbehaltgrenze gefallen.

Meine Vermutung geht dahin, dass der Vater Deines Kindes gerade klären lässt, ob sich die Unterhaltsansprüche durch die Wiederheirat und das Neugeborene verändern wird.

Setzt Dich doch einfach mal mit dem Herrn in Verbindung und frage nach, denn schließlich ist Dein Kind auch seins.

Hier kannst Du lesen, wie sich eine solche Unterhaltszahlung nach einer Wiederheirat entwickelt:

http://www.frag-einen-anwalt.de/Berechnung-von-Kindesunterhalt-nach-Wiederheirat---f234564.html

Ich wäre für diese bundesweite Einführung: um die Zahlungsmoral säumiger Väter / Mütter zu heben, setzten einige Städte ( z.B. Dresden ) Auto Wegfahrsperren ein, die erst wieder entriegelt werden, wenn der Vater / Mutter gezahlt hat.

diese drastische Maßnahme dürfte seine Wirkung nicht verfehlen ! K.

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@Gaenseliesel

Ich verstehe ja, dass sich die finanzielle Situation nach Hochzeit und Geburt ändert, aber dass das erste Kind dabei auf der Strecke bleibt geht gar nicht.

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Kindesunterhaltsschulden. Wem steht es zu und wie Ausgleich verrechnen?

Ich habe 2 Kinder (17+14), die vor 2,5 Jahren zum Vater zogen. Ich war zu der Zeit Krank. Er forderte natürlich für die Kinder über das Jugendamt Unterhalt, welchen ich nicht zahlen konnte und daher für jedes Kind 643,50 offen waren. Mein Titel belief sich auf 50€ je Kind.

Die Jüngere lebt nun seit Nov13 wieder bei mir und der Vater zahlte seit dem keinen Unterhalt. Er hat im Gegensatz zu mir ein recht gutes Gehalt und mit dem Unterhalt fallen meine Tochter und ich aus dem Bezug von Hartz IV raus. Nun zahlte er seit Juni ans Jugendamt, aber unterschrieb den Titel erst Ende November. Dieser beläuft sich auf 377€ Mon. Ich stimmte beim Jugenamt zu, dass der Unterhalt für das bei ihm verbliebene Kind mit der Nachzahlung verrechnet wird. Also die 643,50 + für 13 Monate ins.650€. Zusätzlich wird natürlich bei der Verrechnung der Teil des Jobcenters aubgezogen, welches ich in den Monaten erhalten habe und das wird dem Amt auch ausgezahlt.

Nun komme ich aber zur eigentlichen Frage. Das Jugendamt gab mir die Berechnung und teilte mir in dem Brief mit, dass der Unterhalt für meine Jüngere, dem ich geschuldet habe (auch 643,50) von ihrem Unterhalt abgezogen wurde und somit nur noch ein Nachzahlung von 74,50 an sie ausgezahlt wird. Nun verstehe ich die Welt nicht mehr. man kann doch nicht den Unterhalt des Vaters welches er dem Kind Schuldet mit dem Unterhalt verrechnen, welches ich dem Kind schulde. Und wo ist nun dieses Geld gelandet? Der Brief kam erst gestern und ich möchte mich vor einer Auseinandersetzung mit dem Jugendamt informieren.

Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

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Kindergeldrückzahlung - trotz Weiterleitung an meine Tochter und Absprache mit dem Vater?

Vor zwei Monaten hat meine Tochter einen Antrag auf Abzweigung des Kindergeldes beantragt. Dabei hat sich herausgestellt, dass ich die letzten zwei Jahre keinen Anspruch auf Kindergeld hatte, sondern ihr Vater, da er ihr Unterhalt zahlt. Ich habe mich damals, als meine Tochter vor zwei Jahren ausgezogen ist, noch erkundigt, ob sich für mich etwas ändern wird und man sagte mir, dass alles so bleiben wird, wie es ist. Zu diesem Zeitpunkt haben wir nicht darüber nachgedacht, wie sich der Anspruch aufgrund von Unterhaltszahlungen ändern würde. Nun zu meinem Problem: ich habe mich aufgrund des Briefes mit dem Vater meiner Tochter zusammengesetzt (der seit Jahren weiß, dass ich ihr das Kindergeld überweise und es nicht selbst einbehalte) und habe ihm die Sachlage erklärt. Dass er die letzten zwei Jahre Kindergeldberechtigt Gewesen wäre und er in dem schreiben ein Kreuz setzen müsste um zu bestätigen, dass das Geld in seinem Wissen weitergeleitet wurde und ich das Geld in Höhe von 3.600€ nicht zurückzahlen muss. Das wollte er allerdings nicht unterschreiben und nur den Text dadrunter ändern. Nun habe ich allerdings vor zwei Tagen Post bekommen, dass ich umgehend 3.600€ zurückzahlen muss! Ich weiß nicht wie ich das machen soll! Wir haben das Familien intern eigentlich geklärt. Muss ich das Geld wirklich zahlen? Oder kann ein Anruf oder ein Besuch beim Amt durch den Vater noch etwas ändern? Ich wäre wirklich dankbar für Hilfe!

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