Darf eine Gefahrengutumlage bei der Heizöllieferung dem Besteller in Rechnung gestellt werden?

1 Antwort

Nur wenn das vorher gesagt wird. Denn man bestellt ja auch den Preis für 1, oder 100 Liter und dann muss eben von so einem Zuschlag auch gesprochen werden.

Vermieter reagiert wochenlang nicht auf Kündigung und anderes - was tun?

Hallo, ich muss leider etwas ausholen, um unser Problem zu erklären: Wir (mein Verlobter und ich) sind zum Juli in eine frisch teilsanierte Wohnung gezogen. Am Anfang gab es kleine Probleme, die wir immer schnell mit der Frau des Vermieters per Mail lösen konnten. Anfang/Mitte Dezember bat ich die Wohnzimmertür reparieren/nachbessern zu lassen, da sie nicht schließt. Ich erhielt nie Antwort. Einen Monat darauf richtete ich noch eine Anfrage an den Vermieter, wegen mangelhafter Arbeit bei der Sanierung bzw. beim Kücheneinbau. In der Wohnung befindet sich eine neue EBK, die wir mit monatlich 100,-€ (5 Jahre) abzahlen. Wieder keine Reaktion. Inzwischen hatte sich aber ein ganz anderes Problem aufgetan: Die Fima in der mein Verlobter arbeitet droht pleite zu gehen, drei Monate war sie nicht in der Lage das Gehalt voll und fristgerecht zu bezahlen, daher suchte er nach einer neuen Stelle. Die fand er auch recht schnell, allerdings nicht in der gleichen Stadt, sondern in der Stadt in der ich arbeite und zu der ich täglich 2 Stunden (hin und zurück) pendle. Also möchten wir jetzt dort hin umziehen. Die Kündigungsfrist bei dem Job meines Verlobten betrug nur einen Monat, bei der Wohnung sind es aber 3 Monate, allerdings muss er den neuen Job am 1.3. antreten. Wir haben Ende Januar die Kündigung per Post geschickt, mal wieder keine Reaktion! Uns ist klar, dass wir kein Recht haben früher auszuziehen, aber hätten wir nicht wenigstens eine Kündigungsbestätigung bekommen müssen? Wir haben darum gebeten schon zum März ausziehen zu können und vorgeschlagen Nachmieter zu suchen, was wir dann auch getan haben, obwohl wir keine Antwort hatten. Nach einer gewissen Zeit haben wir bei den Vermietern angerufen, das Telefon ist abgestellt... Einige Zeit später sind wir mal an deren Haus vorbei gefahren, kein Name mehr an Klingel und Briefkasten... Also habe ich unseren Vermieter gegooggelt und seine Firma ausfindig gemacht und dort mal angerufen, aber er ist angeblich nie da (bei den 2mal die ich´s versucht habe). An die Firmen-E-Mail-Adresse haben wir dann nochmal die Kündigung geschickt, keine Reaktion, auch kein Rückruf um den ich gebeten hatte. Dann habe ich von Nachbarn die Handynummer seiner Frau bekommen und diese in Frankreich erreicht. Sie ist Französin und lebt wohl den Winter über dort. Das führte allerdings zu einer prompten Reaktion seinerseits, er wollte die Selbstauskünfte der Wohnungsinteressenten haben! Es schien also, als wäre er einverstanden, dass wir zum März ausziehen. Wir haben 3 gutsituierte junge Paare vorgeschlagen, alle uns ähnlich, so dass sie seinen Vorstellungen entsprechen müssten und ins Haus passen. Das war vor 10 Tagen, seit dem wieder keine Reaktion! Auch nicht, als ein Paar abgesprungen ist, was ich ihm natürlich gleich weiterleitete. Und auch nicht, als ich für dieses Paar neue Interessenten gefunden habe und ihm die Selbstauskunft schickte. Was sollen oder können wir jetzt machen??? Danke im voraus V.

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Wie muss eine Ausgabe in der Buchführung verbucht werden, bei der nur die Vorsteuer von mir gezahlt werden muss und der Nettobetrag von einem Dritten?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich bin Freiberufler und führe eine EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Ich habe eine spezielle Frage zu einem Fall, den ich bisher noch nicht hatte. Ich hatte vor einer Weile einen Unfall mit meinem Geschäftswagen. Die Gegenpartei ist allerdings zu 100% Schuld und deren Versicherung übernimmt die Kosten für die Reparatur des entstandenen Schadens. Der Schaden ist auch bereits behoben worden durch die Werkstatt. Da ich aber vorsteuerabzugsberechtigt bin, muss ich die Mwst. für die entstandenen Rechnungen selbst tragen. Den Nettorechnungsbetrag überweist die Versicherung direkt an die Werkstatt.

Nun ist das Problem, dass ich ja eigentlich den gesamten Rechnungsbetrag in der Buchhaltung buchen muss, damit ich die 19% Mwst. wieder erstattet bekomme vom FA. Dies entspricht ja aber nicht die Realität, da ich so nun ja meine Ausgaben erhöhe, die ich ja eigentlich gar nicht hatte. Die Rechnungen sind auch an mich adressiert. Da ich kein Geschäftskonto haben muss als Freiberufler würde dies wahrscheinlich funktionieren, aber dies wäre ja eigentlich nicht korrekt, da ich die Ausgaben ja selbst nie getätigt habe.

Einfacher wäre es gewesen, wenn die Versicherung mir den Nettobetrag überwiesen hätte und ich dann im Nachgang den Komplettbetrag inkl. Mwst. an die Werkstatt überwiesen hätte.

Wie soll ich dies denn in diesem Fall verbuchen, so dass ich diese Mwst. natürlich auch wieder erstattet bekomme zu 100% vom FA?

Hier mal anhand eines Beispiels:

  • Gesamtrechnung der Werkstatt mit mir als Empfänger auf der Rechnung: 1190€
  • Versicherung der Gegenpartei überweist Nettobetrag von 1000€ direkt an Werkstatt
  • Ich muss Mwst. von 190€ an Werkstatt überweisen. —> Ich muss in der Buchführung 1190€ Rechnungsbetrag als Ausgabe verbuchen, damit ich die Mwst. vom FA wieder erstattet bekomme. —> Diese 1190€ habe ich ja aber gar nicht als Ausgabe getätigt und kann es auch nicht nachweisen. —> Wenn ich nur die 190€ in der Buchführung als Ausgabe verbuche, dann bekomme ich allerdings nur 19% von diesen 190€ vom FA erstattet und bleibe auf dem Restbetrag sitzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, wie ich dies in meiner Buchhaltung abbilden soll.

Danke und Gruß, Martin

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