Darf eine Bank Schadenersatz verlangen, wenn man seinen Kredit nicht mehr bedienen kann?

2 Antworten

Die zu zahlenden erhöhten Zinsen gehen aus dem Kreditvertrag bzw. den AGBs der Bank hervor.

Die dürfen tatsächlich höhere Zinsen und Gebühren fordern, wenn man mit den Zahlungen in Rückstand ist.

Ja, das darf sie; denn durch die Nichtzahlung der Raten gerät man ja in Verzug und daher besteht neben der Vertragsaufkündigung ein Schaden. Die Vorfälligkeitsentschädigung ist auch so ein Schaden, der dann geltend gemacht werden kann. Der Schaden muss aber auch tatsächlich anfallen ode in der Tat auch zuerst einmal im Vertrag stehen.

Unklarheit bei Kreditauflösung

Ich habe meinen Kreditvertrag im März gekündigt, weil ich durch Erspartes genug habe um den Vertrag aufzulösen. Kündigungsfrist laut Vertrag 3 Monate. Ich hab den Kreditvertrag am 16. März fristgerecht zum 1.07.2013 gekündigt. Ich hab mir das so vorgestellt das die Bank am 1.4. , 1.5 und die letzte Rate am 1.6 einzieht und das ich den fälligen Ablösebetrag am 1.7. bezahle. Jetzt hab ich das Bestätigungsschreiben der Bank erhalten. in dem drin steht das die Bank wie erwartet die Rate am 1.4, am 1.5. und am 1.6 einzieht. Nur die Bank zieht auch am 1.7 eine Rate ein und bestätigt: am 2.7 beträgt die Ablösesumme xxxx Mir ist klar das in den Raten Tilgung einschliesslich Zinsen mit drin sind. Nur wie sieht das mit der letzten Rate aus? Die letzte Rate am
1.7 müsste dann doch reine Tilgung sein oder darf die Bank die Zinsen vom ganzen Juli miteinberechnen. was nach meinen Berechnung aber der Fall ist. Meine Fragen: Warum zieht die Bank am 1.7 noch ne Rate ein, obwohl ich den kompetten Betrag am 1.7. bezahlen wollte? Was ja völlig okay wäre, nur müsste die Rate dann nicht reine Tilgung sein? Warum bestätigt mir die Bank den Ablösetermin zum 2.7 und wie ich es wollte zum Ersten?? Der 1.7. fällt auf nen Montag. schonmal danke für eure Antworten...!

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