Darf eine Bank einfach von einem Konto ohne Unterschrift Geld abheben

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5 Antworten

Danke für die Antworten.

Ich hab das Sparbuch nicht aufgelöst sondern nur Geld umgebucht (8000€). Dafür hat die Bankberaterin mir auf dem Bildschirm die Vorschusszinsen in Höhe von 10,49€ gezeigt und ob ich damit einverstanden wäre. Jetzt hat die Bank eine Woche später weitere 39,79€ abgebucht ohne mich schriftlich zu informieren. Des Weiteren ohne dies mit einer Unterschrift zu bestätigen. Die Umbuchung von Sparbuch auf Girokonto musste ich per Unterschrift zustimmen und ebenfalls den anfallenden Gebühren . Ich finde das dies ein Widerspruch in sich selbst ist. Wenn ich bestätige das ich mit den anfallenden Gebühren und der Umbuchung einverstanden bin, dann kann die Zahl von 10,49€ die dabei auf dem Bildschirm erschienen ist nicht eine Woche später sich auf 39,79 + die 10,49€ belaufen. Ich finde das alles in allem schlechte Geschäftspraktiken und frage mich (und euch) wie ihr bei einer solchen Situation regieren würdet. Das Vertrauen ist bei mir dadurch völligst verloren gegangen. Und ich lasse so schon viel Geld bei der Bank an Gebühren liegen und bin dort schon 15 Jahre Kunde und dann passiert so etwas. Ich finde das ich das nicht als einmaligen Fehler zu dulden habe. Wenn deren System dies falsch ausweist, dann muss die Bank für den Fehler gerade stehen und nicht immer die Kunden. Für jeden Fehler der die Bank macht muss immer der Kunde dafür herhalten. Ich finde das alles in allem einfach auf gut deutsch gesagt beschissen. Natürich werde ich meine Kosequenzen daraus ziehen aber ich werde mir überlegen wie ich dagegen vorgehen kann und wenn ich das Geld die 48 Monate wg. der Kündigungsfrist liegen lassen muss. Diese Bank sieht keinen Cent mehr von mir.

Danke nochmals für alle Antworten und die damit verbundene Mühe.

Grüße

Da hat sich die Beraterin bei der Berechnung bzw. Simulation der Vorschusszinsen offensichtlich vertan. Bei einer Kündigungsfrist von 48 Monaten (also 4 Jahren) ist ein Betrag von 40 € auch realistischer als 10 €.

Dennoch bist du meiner Meinung nach im Recht - du kannst also auf eine Erstattung bestehen!

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Wenn der Bankberater im Beratungsgespräch einen Fehler begangen und dem Kunden einen zu niedrigen Zins zugesichert hat, darf die Bank diesen Fehler des Mitarbeiters natürlich korrigieren. Dafür muss der Kunde keine zusätzliche Unterschrift leisten aber er hätte von der Bank informiert werden müssen. Alles in allem schlechter Service, der Kunde hat die Möglichkeit entsprechend seine Schlussfolgerungen zu ziehen

Sofern das unterschriftlich vereinbart wurde, ist das sicherlich gültig. Du hättest ja bei entsprechend höheren Vorschusszinsen auf die Transaktion verzichten können.

Ich würde mich mit dem Unterschriftenpapier einmal zur Bank begeben. Wenn Du der Kontobelastung nur in der vereinbarten Höhe zugestimmt hast, hätte die Bank m. E. auch nicht mehr belasten dürfen.

Ich denke, dass die das rückgängig machen - kann ja auch ein Fehler gewesen sein - da Du ansonsten immer die Möglichkeit hast, den Ablauf über das BaFin klären zu lassen. Sicherlich wird Volksbanker dazu auch noch etwas sagen.

Also schriftlich vereinbart wurden die niedrigeren Vorschusszinsen.

Aber schon einmal vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde aufjedenfall mal damit zur Bank gehen.

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Den "Vertrag" müßte man in vollem Wortlaut sehen um dazu etwas sagen zu können. Ich kann mir keinen Bankberater vorstellen, der unter Umgehung der Bankbuchhaltung Verträge abschließt und behaupte daher, ohne Einsicht in alle Unterlagen und ohne Offenlegung des gesamten Hintergrunds kann man diese Frage nicht beantworten.

Exakt so ist es. Ich blicke ehrlich gesagt nicht durch was gemeint sein soll...

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Die Bank hebt nichts ab, wenn dann bucht sie ab. Sofern es Gebühren sind, ist dies legitim. Auch ohne Unterschrift.

Die Vorschusszinsen betragen 1/4 der Habenzinsen - dies ist u.a. geregelt im Preisaushang bzw. in den "Sonderbedingungen für Sparkonten".

So einen Fall wie du ihn schilderst kenne ich nicht (und ich erlebe jeden Tag viel in meiner Bank...) - eine schriftliche Vereinbarung über die Belastung von Vorschusszinsen? So einen Quatsch habe ich noch nie gehört.

Geh zur Bank und kläre die Sache dort - wir können hier nur rumraten.

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