Darf die Krankenkasse Zahlung einstellen wenn man vom alten Arbeitgeber Urlaub ausgezahlt bekommt?

2 Antworten

Hallo,

nein, eine Urlaubsabgeltung ist der Krankenkasse nicht zu melden. Laut SGB IV ist das wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld einmalig gezahltes Arbeitsentgelt und führt nicht zum Ruhen des Krankengeldes. § 49 SGB V

Was anderes ist es, wenn der Urlaub tatsächlich während des Bestehen des Arbeitsverhältnbisses genommen bzw. laufend ausgezahlt wird. Dann führt es zum Ruhen des Krankengeldes für den Urlaubszeitraum.

Wenn es zur Zahlung von Arbeitslosengeld kommt (nach dem Ende der Arbeitsunfähigkeit), kann es für den Zeitraum der Urlaubsabgeltung zum Ruhen des Alg führen.

Gruß

RHW


Nein verpflichtet bis Du nicht das mitzuteilen. Aber die Krankenkasse wird eh auf Dich zukommen, da sie Dir nix mehr zahlen werden. Arbeitslos kannst Du Dich mit Krankmeldung auch nicht melden. Also am besten gesundschreiben lassen, bzw. Krankmeldung nicht verlängern. Dann bei der Arb-Agentur melden und ALG1 beantragen. Dann ist man wieder versichert und bekommt Geld. Krankschreibung kann man sich sparen, besser Attest vom Arzt anfordern, das man nur ein paar Std arbeiten kann. Aber noch nicht vorlegen, erst wenn man zur Arbeitsvermittlung geladen wird. Dort macht man keine Angaben zur Erkrankung und beruft sich auf entsprechende gesezl. Reglungen (Arztgeheimnis).

Das funktioniert, solange man nicht stationär im Krankenhaus liegt. Kurze stationäre Aufenthalte muss man nicht melden.


Ausstehende Krankengeldzahlung

Wer kennt sich in Krankenkassenangelegenheiten aus folgendes was mir passiert ist. Ich hatte letztes Jahr am 24.08.11 einen Arbeitsunfall (Schultereckgelenkssprengung, Muskel und Sehnenanriß mit Verschlimmerung Halswirbelvorfall, Spinalverengung) wurde Krankgeschrieben war im November in Reha. Bekam eine Wiedereingliederung ab Dezember bis zum 24.12.11. Leider ging es mir sehr schlecht worauf mich mein Arzt wieder Krank bis zum 31.12.11 schrieb, was die Krankenkasse nicht anerkannte. Ich versuchte dann wieder voll zu arbeiten musste aber am 18. Januar 12 wieder in die Röhre, da sich mein Halswirbelvorfall verschlimmerte.....wurde von meinem Arzt weiterhin Krank geschrieben. Ich wollte wieder arbeiten und hatte den Termin zu Wiedereingliederung aber es kam anders ich wurde als Notfall Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus gebracht. Ich wurde vom medizinischen Dienst Gesund geschrieben. Aber mein Arzt war anderer Meinung und hatte mich weiterhin Krank geschrieben da es mir überhaupt nicht gut ging Taubheitsgefühl im Gesicht bis in die Fingerspitzen, sehr starke Kopfschmerzen. Nun habe ich das Problem die Krankenkasse verweigert mir seit dem 26.03.12 das Krankengeld komischerweise seit dem 05.Mai 12 bin ich in der Wiedereingliederung das genehmigt ist..........welche rechtliche Möglichkeiten habe ich , denn ich bin Alleinerziehend mein ganzes Geld ist aufgebraucht bekomme 184 Euro Kindergeld, habe allerdings keinen Rechtschutz da mir hierzu die finanziellen Mittel fehlen. Die Krankenkasse stellt die Diagnose von meinem Arzt in Frage! Was kann ich tun? Fühle mich ziemlich hilfslos, da es mein erster Krankenschein ist und ich seit 10,5 Jahren in der Firma arbeite nie wegen Krankheit gefehlt habe ......Vielen Dank für die Hilfe!!!

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