Darf die Bearbeitung der Steuererklärung Verstorbener (aktuell 5 Monate) länger dauern oder soll ich mal nach dem Bearbeitungsstand fragen?

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5 Antworten

Fünf Monate ist schon sehr lang. Ich hab neulich gelesen, dass die durchschnittliche Bearbeitungszeit verschiedener Städte zwischen sechs Wochen und drei Monaten variiert.

Bei mir war es einmal so, dass die Steuererklärung im Finanzamt verloren gegangen war. Eingegangen war sie aber, das war vermerkt. Es reichte dann, die Kopie nochmal zu schicken.

Ich würde deshalb schriftlich nach dem Eingang und dem Sachstand fragen.

Impact 24.07.2017, 21:45

So, das hast Du gelesen - im Goldenen Blatt oder so.

Ich will hier nicht schon wieder einen Roman zu den Bearbeitungszeiten schreiben, aber Deine Darstellung ist einfach falsch. 

Sogar innerhalb eines Finanzamtes kann es Unterschiede von bis zu neun (9) Monaten geben. 

Was würdest Du auf eine schriftliche Nachfrage (welch dummer Rat) erwarten?  Wenn überhaupt bekämst Du nur eine Blabla-Antwort (Vordruck). Und Deine Erklärung würde im Stapel noch ein paar Wochen nach hinten wandern (Rache des kleinen Mannes).

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Brigi123 24.07.2017, 21:52
@Impact

Tatsächlich erhielt ich auf meine schriftliche Anfrage hin einen Anruf des FA mit einer Entschuldigung und der Bitte, eine Kopie ( ! ) meiner Steuererklärung zu schicken.

Was für Probleme hast Du denn eigentlich? Kannst Du nicht in anderen Foren Deine giftigen Kommentare ablassen? Ich hab gar keine Lust, das andauernd zu lesen, und Du kommentierst ja wirklich viel.

Und nicht jeder Fragesteller hat auf Deine charmanten und hilfreichen Antworten gewartet.

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ffsupport 25.07.2017, 09:54
@Impact

Hallo Impact,

bitte versuche in Zukunft einen weniger gehässigen und herablassenden Tonfall zu wählen.

Vielleicht merkst du es ja selbst nicht, aber deine Antworten haben stellenweise einen arg provozierenden, persönlich angreifenden Unterton.

Bitte bedenke, dass man durchaus anderer Meinung zu einem Thema sein kann, seinem Gegenüber (die/den du meist auch nicht persönlich kennst) dann aber dennoch mit Respekt gegenübertreten kann... und das funktioniert sogar im Internet!

Auch auf persönliche Kleinkriege haben wir keine Lust.

Wir bitten dich dies zu beherzigen.

Beste Grüße,

Dein finanzfrage-Team

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Bei 5 Monaten Bearbeitungsdauer würde ich schriftlich mal nachfragen. Evt. ist der Bescheid nicht an Deine Adresse gegangen oder nicht angekommen mit den privaten Postdienstleistern. Ich hatte das mal, das die Zahlung (Erstattung) irgendwann gekommen war, aber kein Bescheid. Ist verloren gegangen bei der Citypost. Ließ sich nicht mehr klären, wo der geblieben ist. Die Belege waren angekommen mit der Citypost. Hatte dann eine "Dienstkopie" zugesand bekommen.

Impact 24.07.2017, 18:25

"Bei 5 Monaten Bearbeitungsdauer würde ich schriftlich mal nachfragen" - "Ein Anruf (Du bist ja nicht der einzige) verlängert diese Dauer" - ein doofes Schreiben erst recht !!

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Gaenseliesel 24.07.2017, 20:37
@Impact

das kann man s o  nicht verallgemeinern, Impact. 

Ich habe nach fast einem Jahr geduldigen warten, schriftlich nach dem Bearbeitungsstand meines Einspruchs gefragt. 

Keine Ahnung.......verschlampt, vergessen, verlegt....den wahren Grund erfährt man e' nicht. Jedenfalls wurde der Einspruch dann zügig bearbeitet. 


" Die Bearbeitungsdauer von Steuererklärungen richtet sich nach Arbeitsanfall und Personaldecke."

 Dies waren auch in meinem Fall die Gründe !

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Impact 24.07.2017, 21:46
@Gaenseliesel

Hier ist  nicht die Rede von Einsprüchen  - das ist eine völlig andere Baustelle.

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Gaenseliesel 24.07.2017, 22:27
@Impact

i c h  hätte " Einspruch " auch weglassen können !

Es ging um 

" ......oder soll ich mal nach dem Bearbeitungsstand fragen? " 

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Das hört sich so an, als ob Du am Sterbetag die Steuererklärung abgegeben hast. Kann das denn stimmen?

Ja klar kann man nach fünf Monaten mal nachfragen. Ich würde anrufen, das geht am schnellsten.

Impact 24.07.2017, 19:41

Und was bringt dieser Anruf dann? Ich meine ausser einer weiteren Verzögerung für alle?

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Die Bearbeitungsdauer von Steuererklärungen richtet sich nach Arbeitsanfall und Personaldecke.

Ein Anruf (Du bist ja nicht der einzige) verlängert diese Dauer.

Die Bearbeitung richtet sich auch nicht nach lebend/verstorben, sondern nach dem Eingangsdatum.

hildefeuer 24.07.2017, 16:43

Das mit dem Eingangsdatum als einziges Kriterium stimmt nicht ganz. Habe dieses Jahr für 2 Steuererklärungen die Belege in den Briefkasten beim FA geworfen am Tag der Übermittlung. Beide Erklärungen sind am gleichen Tag elektronisch übermittelt worden. Meine mit Zertifikat. Von mir und von jemandem in der Verwandschaft. Die Verwandte hatte nach 4 Wochen den Bescheid, ich nach 8 Wochen. Der Eingang muss ja identisch gewesen sein, auch für die Belege.

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Impact 24.07.2017, 16:52
@hildefeuer

Nicht durchdacht.

Nicht alle Erklärungen landen bei einem Bearbeiter.

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hildefeuer 24.07.2017, 16:55
@Impact

Ja das kann es sein. Bei mir war die UST Erklärung dabei, die recht schnell kam. Da durfte ich dann zahlen, bevor die EST-Erstattung da war.

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Petz1900 24.07.2017, 17:45
@hildefeuer

Die USt ist ja auch eine Selbsterklärungs- und Selbstanmeldungssteuer, die sofort durch das Programm läuft.
In deinem Fall kann man zudem einen Verrechnungsantrag stellen.

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hildefeuer 24.07.2017, 17:53
@Petz1900

Um Gottes willen noch mehr schreiberei! Das ist die Briefmarke nicht wert.

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Impact 24.07.2017, 18:10
@hildefeuer

Das macht man zusammen mit den Erklärungen - das kosta fast garnix.

Ausserdem hast Du ja da eine weitere Begründung, warum Steuerbescheide verschieden lange dauern - 

der eine hat ein Gewerbe - der andere ist eben "nur" Rentner.

Und was ist das denn für eine Bemerkung - "Bei mir war die UST Erklärung dabei, die recht schnell kam". 

Wenn, dann ist eine Mahnung gekommen - einen Bescheid gibt es meist nicht.

Aber man meckert ja gerne am Finanzamt rum, auch wenn man selbst kaum Ahnung hat. 

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EnnoWarMal 24.07.2017, 18:50
@hildefeuer

Bei mir war die UST Erklärung dabei, die recht schnell kam. Da durfte ich dann zahlen

Hier ist etwas unlogisch. Wie Impact schon schrieb, ist die UStE eine Steueranmeldung (zu erkennen daran, dass man die Steuer selbst ausrechnet).

Die wird zur Festsetzung (und damit zum Bescheid), wenn die Erklärung auf dem Server des Finanzamtes plumpst. Und dann ist die Steuer nach einem Monat zur Zahlung fällig. Das steht auch in großer fetter Schrift auf dem Übertragungsbeleg. Damit ist die zeitliche Spanne zwischen Abgabe und Zahlung genau vorgegeben.

Üblicherweise wird da kein Bescheid erlassen, allenfalls noch eine Abrechnungsmitteilung nach § 218 AO.

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