Darf die Bearbeitung der Steuererklärung Verstorbener (aktuell 5 Monate) länger dauern oder soll ich mal nach dem Bearbeitungsstand fragen?

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5 Antworten

Fünf Monate ist schon sehr lang. Ich hab neulich gelesen, dass die durchschnittliche Bearbeitungszeit verschiedener Städte zwischen sechs Wochen und drei Monaten variiert.

Bei mir war es einmal so, dass die Steuererklärung im Finanzamt verloren gegangen war. Eingegangen war sie aber, das war vermerkt. Es reichte dann, die Kopie nochmal zu schicken.

Ich würde deshalb schriftlich nach dem Eingang und dem Sachstand fragen.

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Kommentar von Impact
24.07.2017, 21:45

So, das hast Du gelesen - im Goldenen Blatt oder so.

Ich will hier nicht schon wieder einen Roman zu den Bearbeitungszeiten schreiben, aber Deine Darstellung ist einfach falsch. 

Sogar innerhalb eines Finanzamtes kann es Unterschiede von bis zu neun (9) Monaten geben. 

Was würdest Du auf eine schriftliche Nachfrage (welch dummer Rat) erwarten?  Wenn überhaupt bekämst Du nur eine Blabla-Antwort (Vordruck). Und Deine Erklärung würde im Stapel noch ein paar Wochen nach hinten wandern (Rache des kleinen Mannes).

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Bei 5 Monaten Bearbeitungsdauer würde ich schriftlich mal nachfragen. Evt. ist der Bescheid nicht an Deine Adresse gegangen oder nicht angekommen mit den privaten Postdienstleistern. Ich hatte das mal, das die Zahlung (Erstattung) irgendwann gekommen war, aber kein Bescheid. Ist verloren gegangen bei der Citypost. Ließ sich nicht mehr klären, wo der geblieben ist. Die Belege waren angekommen mit der Citypost. Hatte dann eine "Dienstkopie" zugesand bekommen.

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Kommentar von Impact
24.07.2017, 18:25

"Bei 5 Monaten Bearbeitungsdauer würde ich schriftlich mal nachfragen" - "Ein Anruf (Du bist ja nicht der einzige) verlängert diese Dauer" - ein doofes Schreiben erst recht !!

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Das hört sich so an, als ob Du am Sterbetag die Steuererklärung abgegeben hast. Kann das denn stimmen?

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Ja klar kann man nach fünf Monaten mal nachfragen. Ich würde anrufen, das geht am schnellsten.

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Kommentar von Impact
24.07.2017, 19:41

Und was bringt dieser Anruf dann? Ich meine ausser einer weiteren Verzögerung für alle?

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Die Bearbeitungsdauer von Steuererklärungen richtet sich nach Arbeitsanfall und Personaldecke.

Ein Anruf (Du bist ja nicht der einzige) verlängert diese Dauer.

Die Bearbeitung richtet sich auch nicht nach lebend/verstorben, sondern nach dem Eingangsdatum.

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Kommentar von hildefeuer
24.07.2017, 16:43

Das mit dem Eingangsdatum als einziges Kriterium stimmt nicht ganz. Habe dieses Jahr für 2 Steuererklärungen die Belege in den Briefkasten beim FA geworfen am Tag der Übermittlung. Beide Erklärungen sind am gleichen Tag elektronisch übermittelt worden. Meine mit Zertifikat. Von mir und von jemandem in der Verwandschaft. Die Verwandte hatte nach 4 Wochen den Bescheid, ich nach 8 Wochen. Der Eingang muss ja identisch gewesen sein, auch für die Belege.

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