Darf die Bank bei der Löschung einer Grundschuld dem Notar einen Treuhandauftrag erteilen?

1 Antwort

Giorgiom:

Die Bank darf im vorliegenden Fall nur dann einen Treuhandauftrag erteilen, wenn sie auch die Notarkosten übernimmt. Ansonsten enspricht es nicht der Verhältnismässigkeit. Im ürbigen hätte sie die Möglichkeit gehabt,  die Kosten der Löschungsbewilligung vorher beim Kostenschuldner anzufordern. Diese Möglichkeit hat sie nicht genutzt.

Das sehe ich auch so. Wenn ich das jetzt aber anzweifle, blockiert das den ganzen Ablauf und das Objekt soll ja übergeben werden.
Die Bank hat meinem Notar die Löschungsbewilligung nur unter der Auflage erteilt, dass ein Teil des Kaufbetrages auf das Kreditkonto überwiesen und die Notarrechnung bezahlt wird.

Mit der Bank abgesprochen war aber, dass die Bank das Geld vom Hauptkonto einzieht, auf dem der Betrag bereits vorliegt. Im Notarvertrag war vereinbart, dass der gesamte Kaufpreis auf das Hauptkonto geht.

Meines Erachtens wäre damit der gesamte Treuhandauftrag nicht erforderlich gewesen. Die Bank hat meinem Notar aber einen geschickt und der Notar hat das Procedere jetzt gemäß dem Wunsch der Bank geändert ohne vorher noch einmal Rücksprache zu nehmen.

Der Notar hat nun natürlich eine Rechnung mit Treuhandgebühr erstellt. Gehe ich nun dagegen vor oder weise ihm das Bezahlen der Notarkosten der Bank nicht nach, kann er die Löschungsbewilligung zurückhalten.

Hast du eine Idee wie ich das lösen kann?

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@giorgiom

Lösung: Keinesfalls blockieren. An Notar die Gebühr zahlen, damit der Erfolg nicht gefährdet wird, vielmehr alsbald eintritt. Zeitgleich Beschwerde an Bankvorstand;  dabei sachlich bleiben und nicht ausufern.

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