Darf der Vermieter nach Ablauf der Kündigungsfrist Umbauarbeiten vornehmen, obwohl der Mieter nicht auszieht?

2 Antworten

Vermutlich kommt der Mieter gegen die Eigenbedarfskündigung aufgrund der besonderen Härte an.

Die Chancen stehen hier meiner Meinung nach sehr gut.

Wenn das gekaufte Haus tatsächlich noch nicht bezugsfertig sein sollte.

Man sollte eine Einigung anstreben!!!

Der Mieter hat die Kündigung 8 Monate vorher erhalten, (3 Monate waren vorgeschrieben aufgrund der Mietdauer <5 Jahre). Er hatte also reichlich Zeit. Hat spät angefangen zu suchen und dann ein renovierungsbedürftiges Haus gekauft, mit dem er jetzt alle Zeit der Welt hat. Der Eigentümer gerät dagegen in Zeitnot, da er nicht anfangen kann, zu renovieren bzw. umzubauen. Der Mieter nennt nicht mal einen voraussichtlichen Umzugstermin.

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Gegen notwendige Modernisierungsmaßnahmen wird sich der Mieter eh nur begrenzt wehren können, sofern der Wohnbereich dabei nutzbar bleibt. Letzten Endes würden vor Gericht aber die berechtigten Interessen des Mieters gegen die berechtigten Interessen des Vermieters abgewogen.

Wie kennen die genauen Umstände nicht. Der Noch-Mieter muss in keinen Rohbau einziehen. Aber wenn das Haus dem Grunde nach bewohnbar ist, wird er Schwierigkeiten haben, eine Unzumutbarkeit darzustellen.

Am sinnvollsten wäre (wie üblich) eine Einigung. Ein Prozess wäre für beide Parteien ein Kostenrisiko.

Woher ich das weiß:Hobby – Hobbyjurist - Grundwissen, garniert mit Recherche

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