Darf der Vermieter einen noch nicht abgelaufenen Mietvertrag ändern?

3 Antworten

Ja, das darf er.

Durch den Auszug ist der bestehende Mietvertrag, welcher auf beide Personen lautete, gekündigt und es gibt einen neuen Mietvertrag nur mit Dir. Und darin darf der Vermieter natürlich auch neue Bedingungen formulieren.

Zum Nachlesen:

https://www.mietrecht.org/kuendigung/gemeinsamer-mietvertrag-ausscheiden-eines-mieters/

sagte ich bereits.

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@Petz1900

Richtig, abe in meiner Antwort ist auch ein Link für eine etwas umfangreichere Erläuterung der Situation.

Ist übrigens nicht ungewöhnlcih, dass es mehrere Antworten gibt, welche die Situation identisch beurteilen, aber unterschiedlich schildern..

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@user2358

ja ich weiß, wir anderen sind ja alles Laien. Jedenfalls in Ihren Augen.

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@user2358

Und merkwürdig:
Ich finde bei Ihnen die gleiche Formulierungen wie in meinen Beitrag.
Das nennt man (nicht nur) bei Juristen im Übrigen plagiieren.

Eine unterschiedliche Schilderung kann ich bei Ihnen nicht erkennen.

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@user2358

Man kann aber auch vorherige Antworten würdigen, indem man sich kurz darauf bezieht, das finde ich immer sehr nett.

Ich schicke zumindest immer (hoffentlich vergesse ich es nicht manchmal) eine positive Bewertung an die anderen Beantworter, wenn der Inhalt der Antwort ähnlich ist. Nur bei Dir natürlich nicht.

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@Petz1900

Wieso denn? Ob ihr Laien oder Experten seid, das weisss ich doch nicht. Da werte ich doch niemand ab wenn ich auch eine Antwort gebe, die etwas umfangreicher als nur 2-3 Zeilen ausfällt und mit einem Link auf weitere Informationen versehen ist.

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@Andri123

Schade, aber da muss ich eben damit leben. Bisher dachte ich, dass meine guten Bewertungen aus der Qualität und Verständlichkeit der Antwort resultieren.

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@user2358

Ich zitiere;
" @wjgmuc

Nochmal: Gibt es nicht. Und jetzt ist Schluss mit der Diskussion. Habe keine Lust das Thema mit Laien weiter zu erörtern."

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@Petz1900

Jetzt habe ich mal beide Anworten kritisch verglichen. Den Sachstand kann man nun mal nicht anders schildern, aber ein Plagiat kann ich nicht feststellen.

Aber ich nehme mir jetzt vor, auf Fragen, die "Petz1900" schon beantwortet hat, nichts mehr zu schreiben (ausser, wenn ich es anders beurteile).

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@Petz1900

Danke, eigentlich wollte ich das auch ruhen lassen. Aber wenn es denn sein soll:

Das Problem an der dortigen Stelle - und auch oft bei anderen Antworten - war, dass zwar Fachwissen vorhanden ist, aber nicht die Fähigkeit, es verständlich und nachvollziehbar zu vermitteln. Da ist es natürlich einfach, diese Unfähigkeit mit derartigen Äusserungen abzuschliessen.

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@user2358

Ja, Du schreibst sehr gute Antworten. Nur die soziale Kompetenz ist noch entwicklungsfähig, würde ich jetzt im Schulzeugnis schreiben...

Mich erstaunt das auch immer wieder, dass Du meine "Super-Antworten" (Spass) einfach übergehst. Aber irgendwie sind wir wahrscheinlich alle gestört, die hier antworten, gerade angesichts der hingerotzten Fragen und der Beantwortungsfrequenz bei Rückfragen...

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Der alte Mietvertrag wird nicht geändert.

Der alte Mietvertrag ist aufgehoben und es wird ein neuer Mietvertrag abgeschlossen.

Da kann der Vermieter schon neue Bedingungen stellen.

Der Vertrag ist nicht geändert worden, Du hast einen neuen Vertrag abgeschlossen.

Wieso hast Du den überhaupt unterschrieben wenn Du mit dessen Inhalt nicht einverstanden bist?

Wo steht das mit den Hunden denn überhaupt im Vertrag? Versteckt im Kleingedruckten oder handschriftlich notiert gleich oberhalb der Unterschriftenzeile?

Steht da noch etwas zu Tierhaltung?

Bevor ich hier Bände schreibe, gebe ich lieber den Rat, Mitglied im örtlichen Mieterverein zu werden. Das kostet nicht mehr als eine Wochenration Chappi. Dafür prüft man dort für Dich, ob die Klausel überhaupt wirksam ist, woran mir leise Zweifel kommen.

@Andri123

Ja genau, zu Tierhaltungsklauseln gibt eine so umfangreiche Rechtsprechung, daß man ohne Kenntnis des vollen Vertragsinhalts keine zuverlässigen Informationen geben kann.

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Vermieter-freundlicher Mietvertrag? Einige ungewöhnliche und fragwürdige Klauseln!

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach eine Mietwohnung und habe vor einigen Tagen eine besichtigt. Glücklicherweise besteht Interesse seitens des Vermieters, weswegen er mir vorab den Mietvertrag zugesendet hat.

Aus meiner Sicht enthält der Mietvertrag jedoch ungewöhnliche und fragwürdige Klauseln, die mir bereits jetzt etwas Bauschmerzen bereiten. Nachfolgendes ist gemeint:

(1) (...) Eine Instandsetzungs-/-haltungspflicht des Vermieters für die genannten Elektrogeräte besteht nicht. --> Der Vermieter vermietet jedoch u.a. die Einbaukücke inkl. der Elektrogeräte. Im Falle eines Defekts muss er doch dann auch dafür sorgen, dass diese wieder funktionieren. Deshalb zahlt man doch einen Mietzins, oder?

(2) Hinsichtlich des Zustandes der Mietsache werden folgende Feststellungen getroffen: (...) Beanstandungen liegen nicht vor. --> Gibt es nicht hierzu ein Übergabeprotokoll?

(3) Die Schönheitsreparaturen und den Ersatz von Glasscheiben und Spiegeln übernimmt der Mieter. --> Grundsätzlich wäre ich einverstanden, wenn die Schäden durch eigenes Einwirken oder Dritte entstanden sind. Aber prinzipiell dies zu übernehmen, sehe ich nicht als Aufgabe des Mieters. Wie seht Ihr das?

(4) Soweit bei Beendigung des Mietverhältnisses die Renovierungsfristen (7 Jahre, aktuell in 5 Jahren wieder) seit Beginn des Mietverhältnisses oder seit der letzten Renovierung noch nicht vollständig abgelaufen sind, hat der Mieter eine zeitanteilige, nach vollen abgelaufenen Jahren gestaffelte Quote der Kosten einer fälligen Renovierung zu tragen. --> Grundsätzlich bin ich selbstverständlich dafür, Wohnungen in einem einwandfreien Zustand zu überlassen. Dass der Mieter jedoch dies übernimmt, halte ich für fragwürdig. Das gibt mir stark zu denken. Euch?

(5) Der Mieter trägt die Kosten für kleine Instandhaltungen, soweit die Kosten für die einzelne Reparatur 200,- Euro und der dem Mieter dadurch entstehende jährliche Aufwand 6 % der Jahresbruttokaltmiete nicht übersteigt. Die kleinen Instandhaltungen umfassen das Beheben kleiner Schäden an den Installationsgegenständen für Elektrizität und Wasser, den Heiz- und Kocheinrichtungen, am Kühlschrank und Geschirrspüler, den Fenster- und Türverschlüssen, Rollos und Lamellenvorhänge sowie den Verschlussvorrichtungen der Fenster. --> Grundsätzlich wäre ich einverstanden, wenn die Schäden durch eigenes Einwirken oder Dritte entstanden sind. Aber prinzipiell dies zu übernehmen, sehe ich auch hier nicht als Aufgabe des Mieters. Das geht mir zu weit.

(6) Will der Mieter Einrichtungen, mit denen er die Mieträume versehen hat, bei Beendigung des Mietverhältnisses wegnehmen, hat er sie zunächst dem Vermieter zur Übernahme anzubieten. --> Bitte was? Wie ist das zu verstehen? Dass ich die Einrichtung nach Beendigung des Mietverhältnisses angeboten wird, obliegt alleine dem Mieter.

Fotzsetzung weiter unten...

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