Darf der Vermieter die Miete nach einer Modernisierung erhöhen?

2 Antworten

Ja; er ist nicht zu einer regelmäßigen Modernisierung verpflichtet und die Mieter sind die Nutznießer, weil sie (erhebliche) Nebenkosten sparen. Die Modernisierungskosten dürfen daher bis zu max. 11 % auf die Miete umgelegt werden.

Allerdings müssen bei den umlagefähigen Modernisierungskosten allfällige Instandhaltungskosten vorher herausgerechnet werden. Dies könnte m.E. für einen ohnehin maroden Heißwasserspeicher der Fall sein, nicht jedoch für den Heizkessel, da hier die Effizienzsteigerung unbestitten überwiegend ist.

Vermieter dürfen generell die Miete nach einer Modernisierung nur um die notwendigen Kosten erhöhen. In deinem Fall muss er meiner Meinung nach aber die Kosten selber tragen den er ist zu einer regelmäßigen Modernisierung der Heizungsanlage verpflichtet und darf diese Kosten nicht auf die Mieter abwältzen.

Krediterhöhung bei Modernisierung

Hallo community,

bin mit der Suchfunktion nicht fündig geworden. Habe eine eigengenutzte Immobilie die ich seit ca 15 Jahren zurückzahle hurra. Zum Kaufpreis habe ich in den letzen Jahren ca 100.000 Euro für Modernisierungsmaßnahmen (Garage, Ausbau, Werterhöhung etc...) aufgewendet die ich keinen extra Kredit aufgenommen habe (--> schön doof ...). Der Wert der Immobilie ist auch durch die Modernisierungen nun um ca. 200.000 Euro gestiegen. Nun möchte ich die Immobilie vermieten und muss Kredite für eine neue Bude aufnehmen. Wegen der hohen Steuerbelastung wäre es sinnvoll das Haus um 100.000 Euro zusätzlich zu belasten. Eigentlich steht das auch im Zusammenhang mit der Immobilie, die Frage ist ob das Finanzamt das noch anerkennt wenn sich die Aufwendungen auf die letzten 15 Jahre verteilt haben.

Danke im vorraus !

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Ich habe ein Guthaben bei der Nebenkostenabrechnung 2014 - muss der Vermieter nun die Nebenkostenpauschale senken?

Habe 360,-- Euro Nebenkostenguthaben erzielt. Die Jahre vorher musste ich immer nachzahlen und der Vermieter hat mir jedes Jahr 10,-- Euro mehr an Nebenkostenvorauszahlung aufgebrummt. Nun habe ich ein hohes Guthaben und es kommt keine weitere Aktion vom Vermieter. Mir hat nun das Jobcenter gesagt, dass der Vermieter die Pauschale senken müsste, wurde mir auch ausgerechnet (macht ca. 30,-- Euro jeden Monat weniger aus). Darüber gäbe es Gesetze. Habe die NK-Abrechnung für 2014 am 30.12.15 erhalten, also wurde im Januar noch die normal hohe Miete bezahlt, weil ich das nicht wusste, dass der Vermieter senken muss. Mieterschutzbund kostet 80,-- Euro im Jahr, die ich natürlich nicht über habe (Rente sehr klein), die ich aber auch für 1 Problem nicht bezahlen möchte.

Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Reicht es, wenn ich dem Vermieter jetzt ein Schreiben zuschicke mit den neuen Zahlen (Heizung + Betriebskosten) und einfach im Februar die neue geminderte Miete überweise oder muss ich abwarten, wie er darauf reagiert? Muss ich gleich einen Anwalt einschalten? Und was ist mit der Miete Januar, die ja dann auch schon um 30,-- Euro zu viel überwiesen wurde?

Das ist übrigens ganz typisch für meinen Vermieter: immer fordern, nichts im Haus oder in der Wohnung machen, nie erreichbar, auf kein einziges Schreiben reagieren. Einen Anwalt einschalten bringt auch nur Ärger, dann dauert das ewig und bis dahin muss ich weiter die hohe Miete bezahlen, obwohl die amtlichen Stellen schon kürzen!

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1 Fam. Haus geerbt, Modernisierung und Umbau auf 2 Wohnungen. Sind die Kosten sofort absetzbar, gelten hier die Reglungen wie bei Kauf (2% Afa, 15% Grenze)?

Ich habe mein Elternhaus zur Hälfte geerbt, Übernahme durch Auszahlung an meinen Bruder.

Das 1 Fam.Haus soll umgebaut/modernisiert werden auf 2 Wohnungen. Kosten ca. 20.000,- bis 30.000,- EUR. Wert des Hauses heute ca. 200.000,- EUR.

Kann ich die Renovierungs-, Modernisierungs-, Umbaukosten sofort absetzen oder zählt das zu den „Herstellkosten" (2% Afa)? Gilt im Erbfall die 15% Grenze? Oder gelten diese Regeln nicht im Erbfall und ich kann alles sofort absetzen??

Kann ich die Kosten nur mit der Miete verrechnen bzw. von dieser absetzen oder von meinem gesamt Jahreseinkommen? Ich werde im Jahr des Umbaus nur ca. Mieteinnahmen für 6 Monate haben, würde sich also nicht so richtig lohnen.MFG RM

Nachtrag: Ich habe mal beim Finanzamt angerufen. Dort habe ich die Auskunft bekommen, das die Regeln "Renovierungs-, Modernisierung- und Umbaukosten zählen zu Anschaffungskosten und dann Afa 2%" und 15% Grenze von AK bzw. HK in den ersten 3 Jahren für eine geerbte Immobilie nicht gelten!? Hier kann ich laut Auskunft Finanzamt alles sofort absetzen???

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Darf der Vermieter trotz Nebenkosten-Guthaben die Nebenkosten-Vorauszahlungspauschale um 30 Euro erhöhen?

2014 erzielte ich ein Nebenkosten-Guthaben von 360 Euro. Damals betrug meine Miete 470 Euro, darin enthalten die Nebenkosten in Höhe von 200 Euro. Aufgrund des erzielten Guthabens kürzte ich die Pauschale auf 180 Euro und zahlte dann ab Anfang 2016 nur noch 450 Euro Miete. Jetzt erhielt ich die NK-Abrechnung für 2015 mit einem erzielten Guthaben von 188 Euro, welches der Vermieter aber nicht auszahlen, sondern auf das laufende Abrechnungsjahr aufrechnen will.
Falls ich das Geld jedoch ausgezahlt haben wolle, müsse ich die monatliche Vorauszahlung um 30 Euro auf nunmehr 210 Euro (neue Miete für 2017 also: 480 Euro!) erhöhen.

Tatsächlich muss ich vom Vermieter die Überweisung auf mein Konto fordern, da meine geringe Rente minimal aufgestockt wird und die geringe Ausbildungsvergütung meiner Tochter, die momentan noch zu Hause wohnt, ebenfalls minimal durch das Jobcenter aufgestockt wird. Das Geld steht also den Ämtern zu und nicht mir und wird auch von dort einbehalten. Das heißt für mich, dass ich die NK-Erhöhung und somit die höhere Miete in Kauf nehmen oder mich dagegen wehren muss. Dann kann es aber schnell passieren, dass ich die Kündigung erhalte. Darf der Vermieter die NK-Pauschale um 30 Euro erhöhen (auch bei Guthaben), wenn zu erwarten ist, dass das laufende Jahr eine Nachzahlung ergeben könnte? Das geht langsam ins Unermessliche, der Vermieter selber kümmert sich um nichts hier im Haus. Ich bin geschockt. Muss ich nun wirklich die 30 Euro mehr bezahlen?

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