darf das Sozialamt bei erhöhten Heizkosten mir das Geld abziehen?

3 Antworten

Meines Wissens: ja.

Ich hab in solchen Fällen zwar schon mal Widerspruch eingelegt (dem nicht entsprochen wurde). Für eine Klage habe ich mich nach ausführlichem googeln dann aber nicht entschieden.

Es kommt allerdings auf den Einzelfall an. Heizt Du beispielsweise mit Strom, dann müssen höhere Kosten als angemessen anerkannt werden.

Hallo,

Antwort: JEIN !

eine Heizkostennachforderung ist vom Sozialamt anzuerkennen, soweit die Heizkosten insgesamt angemessen sind.

( d.h. sofern die Wohnung angemessen groß ist und nicht unwirtschaftlich geheizt wurde. )

ggf. Widerspruch einlegen und die Übergabe des Schreibens bestätigen lassen, kann primär als erste Reaktion auf die Ablehnung nicht Schaden. Eine Kopie für die eigenen Unterlagen zu Hause anfertigen.

Das ist nicht eindeutig zu beantworten, wie auch andere Antworten hier schon zeigen. Hilfreich wäre es, wenn Du ein paar Zahlen angegeben hättest. - Lies dies:

Heizkosten bei Hartz-4-Bezug: Welche Leistungen werden vom Jobcenter übernommen?

https://www.hartz4hilfthartz4.de/heizkosten/

.

Lass Dich nicht täuschen von dieser Überschrift, das gilt nur für eine begrenzte Zeit - Artikel mit Urteil des Bundessozialgerichts:

Jobcenter muss bei Hartz IV auch unangemessen hohe Heizkosten übernehmen

http://www.hartziv.org/news/20130613-jobcenter-muss-bei-hartz-iv-auch-unangemessen-hohe-heizkosten-uebernehmen.html

.

Hier werden Beträge genannt:

Hartz IV und angemessene Heizkosten

http://www.datentransfer24.de/Arbeitslosengeld2.html

.

Und hier zumj

Heizspiegel Deutschland 2017

https://www.heizspiegel.de/heizspiegel/

.

Du kannst den Bescheid kostenlos überprüfen lassen. Google dazu mit

gegen-hartz.de bescheid überprüfen (die Wörter genau so)

Achte auf die in Deinem Bescheid genannte Widerspruchsfrist, falls Du Widerspruch einlegen willst.

Abrechnung der Betriebskosten

Hallo zusammen, mein Vater, der nun 65 Jahre alt ist wohnt mit meiner Mutter, die HARTZ IV bezieht. Er hat auch HARTZ IV bezogen, nun ab November aber altersbedingt Grundsicherung. Gestern hat er vom Vermieter eine Abrechnung der Betriebskosten des Vorjahres bekommen. Wer muss nun diese bezahlen, Sozialamt wegen meines Vaters, Arbeitsamt wegen meiner Mutter, oder soll ich die Abrechnung sowohl ans Arbeits- als auch ans Sozialamt zuschicken, da sie jeweils die Hälfte der Zuzahlung gewähren sollen? Noch eine Unterfrage bzw. Bitte um einen Ratschlag. Wie sollte mein Vater seinen Anteil der Miete am besten bezahlen? Das Arbeitsamt wird ja meiner Mutters Anteil weiterhin direkt an den Vermieter überweisen, das Sozialamt wird diesen laut dem heute erhaltenen Leistungsbescheid an sein Bankkonto überweisen. Soll er den Vermieter bieten, den Teil automatisch jeden Monat abziehen oder das Sozialamt bitte, den direkt an den Vermiete zu überweisen? Oder soll mein Vater nichts ändern und einfach selber jeden Monat den Betrag überweisen?

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