Darf das Jobcenter mein bezahltes Ehrenamt und den Minijob zu einem Lohn zusammenzählen um dann das vom Bedarf abziehen?

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@kleineHexeHB

Hier wird doch genau erklärt, wie das berechnet werden muss. Sonst nenn doch mal die Zahlen von Ehrenamt und Minijob und wieviel freigelassen wurde.

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@kleineHexeHB

In Paragraf 11b Absatz 2 SGB II kann man auch nachlesen, dass es nicht zwei verschiedene Freibeträge sind, sondern dass sich der Freibetrag von 100 Euro für Erwerbseinkommen eben auf 200 erhöht, wenn ein Teil Ehrenamt ist.

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@Andri123

Vielen Dank Andri123, ich habe nur den Anfang gelesen gehabt , nun habe ich das erst begriffen. Werde es in meinem Widerspruch einfließen lassen.

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Aufwendungsersatz und Ehrenamtspauschale

Liebe Community,

in unserem kleinen bayerischen Verein haben wir einen ehrenamtlichen Helfer, der mehrmals wöchentlich mit seinem Auto zum Vereinsheim kommt, um sich dort zu engagieren. Bislang haben wir seine Fahrtkosten über den Ehrenamtsfreibetrag laufen lassen, in 2015 würde er diesen allerdings übersteigen, wenn er weiterhin so fleißig ist :) Er führt einen Einzelnachweis über seine Fahrten- eine entsprechende Erstattung unsererseits müsste er also nicht als Einnahme steuerlich geltend machen, auch wenn sie den Ehrenamtsfreibetrag übersteigt, richtig? Gibt es die Möglichkeit, ihn darüber hinaus (also gleichzeitig) pauschal zu entlohnen im Rahmen der Pauschale?

Bisher hat er pro "Einsatz" 15 Euro pauschal bekommen - seine Fahrtkosten machen davon nur ca. 5 € aus, mit den übrigen zehn wurde sein darüber hinausgehender Aufwand entschädigt.

Über eine kleine Hilfe oder gar eine Quelle zum Nachlesen wäre ich sehr dankbar.

Danke euch und einen schönen Abend!

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Darf Chef Geld vom Lohn abziehen?

Mein ehemaliger Chef war gleichzeitig mein Vermieter, nun hat er vom letzten Lohn einfach Geld abgezogen für irgendwelche Reparaturen an der Wohnung. Sowas ist doch nicht Rechtens oder? Da der Lohn die eine Sache ist, die von der GmbH gezahlt wird und die Miete ging an Ihn bzw. seine Tochter privat.

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ALG II und Studium

Ich hätte da einige Fragen, sage aber gleich vorab, dass es nicht mich persönlich betrifft, bin schon aus dem Arbeitsleben raus (Rentner), wäre aber trotzdem dankbar, wenn ich hier rechtlich fundierte Auskünfte erhalten würde.

Ein Student fällt ja mit der Immatrikulation sofort aus der BG raus, gehört dann nur noch zur Haushaltsgemeinschaft, d.h. alles Geld wird ihm sofort komplett gestrichen, ganz egal, ob er Bafög beantragt oder nicht. Wie sieht es denn aus, wenn nach allen Abzügen den 2 Leuten in der Wohnung nur ca. 20,-- Euro für den ganzen Monat zum Leben bleiben und das Bafög, wenn überhaupt, erst viele Wochen später gezahlt wird. Wie überbrücken?

Wenn ein Student aus der BG rausgenommen wird, dann aber merkt, dass ihm das Studium überhaupt nicht liegt oder er längere Zeit krank ist oder er merkt, dass es finanziell nicht geht, bekommt er dann Ärger mit dem Jobcenter, weil man ihn dann wieder in die BG aufnehmen muss? Was ist z.B. wenn der Student zwangsexmatrikuliert wird? Spielt das überhaupt eine Rolle, ob er freiwillig aufhört oder zwangsexmatrikuliert wird? Muss das JC ihn auf jeden Fall wieder aufnehmen? Ist schon klar, dass er dann an die Arbeit gebracht wird, bis er vielleicht ein Studium aufnimmt (1/2 Jahr später), das seinen Interessen entspricht.

Muss man eigentlich Kindergeld, das man für die Zeit des Studiums bezogen hat, nach Exmatrikulation wieder zurückzahlen?

Wenn also ein Student aus der BG raus ist, darf das JC dann eigentlich den Unterhalt des Vaters einfach weiter wie bisher einbehalten oder hat dann der Student das Recht, diesen Betrag ausgezahlt zu bekommen und wird dann dieser Unterhalt von - sagen wir mal - 350,-- Euro wieder der Bedarfsgemeinschaft angerechnet?

Wird ein Student zwischen 2 verschiedenen Studiengängen (1/2 Jahr Unterbrechung) vom JC in Ruhe gelassen, wenn er einen 450-Euro-Job hat, oder muss er trotzdem dem Arbeitsmarkt für einen Vollzeit-Job zur Verfügung stehen, obwohl er vielleicht ein paar Monate später das gewünschte Studium aufnimmt?

Viele Fragen, ich weiß, aber ich erhoffe mir trotzdem ein paar fundierte Rechtsauskünfte und danke schon vorab für jede Hilfe.

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Darf ich einem Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung neben meinem 450 EUR -Job nachgehen als selbständiger Hartz4 Empfänger?

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Hartz IV gekürzt und Minjob beendet, aber keinen Arbeitsvertrag. Lohnabrechnung?

Hallo Community,

weil ich nicht mehr weiter weiss, schreibe ich deswegen hier und hoffe, es kann mir jemand weiterhelfen.

Bekomme Hartz IV und habe Anfang Monat einen Minijob im Restaurant angefangen. Habe auch beim Jobcenter Bescheid gegeben. Habe gesagt, es werden so 25-30 Stunden im Monat. Jetzt habe ich einen neuen Bescheid mit Kürzung von insgesamt 284 Euro erhalten. Habe jedoch im Restaurant wieder aufgehört, weil ich mit der Chefin nicht klar kam und sie mir auch auf wiederholte Nachfrage keinen Arbeitsvertrag für das Jobcenter geben wollte. Meine Info wegen der Beendigung hat sich wohl mit dem Bescheid überschnitten. Darin steht jedoch eben, dass sie nen Arbeitsvertrag wollen, die erste Lohnabrechnung und eine Quittung über den Erhalt des ersten Monatslohns. Meine Restaurant-Chefin hat zwar gemeint, ich würde bis zum 10. Juli eine Lohnabrechnung erhalten und das Geld würde überwiesen werden, aber da ich nicht weiss, ob sie mich überhaupt angemeldet hat bzw. meinen Stundenzettel einfach weggeworfen hat und ich überhaupt noch ne Lohnabrechnung bzw. den Lohn sehe, habe ich jetzt Angst, dass ich am Ende der Dumme bin und beweisen muss, dass ich überhaupt gearbeitet habe, damit ich den Lohn sehe. Oder mir das Jobcenter eventuell an den Karren fährt und behaupten kann, ich hätte den Lohn schon in bar erhalten.

Kann mir bitte jemand sagen, was ich jetzt machen soll?? Ich meine, ich hatte keinen AV, keine Info, ob ich überhaupt angemeldet bin. Existiert im besten Falle nur noch der Stundenzettel. Bin echt verzweifelt.

Vielen Dank für Eure Antworten, Grüße, Oliver

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