Darf das Finanzamt den angegebenen Weg zur Arbeit ablehnen?

2 Antworten

Man darf u. U. den zeitlich günstigeren Weg ansetzen.

Hier ein Auszug aus einem Urteil des BFH Diese pauschale Grenze hat der Bundesfinanzhof (BFH) relativiert (VI R 19/11, VI R 46/10). Eine Mindestzeitersparnis von 20 Minuten ist danach nicht immer erforderlich. Vielmehr seien alle Umstände des Einzelfalls, wie zum Beispiel die Streckenführung oder die Schaltung von Ampeln in die Beurteilung einzubeziehen. Eine Straßenverbindung könne zudem auch dann "offensichtlich verkehrsgünstiger" sein, wenn bei ihrer Benutzung nur eine geringe Zeitersparnis zu erwarten ist. Das sei dann der Fall, wenn sich jeder "unvoreingenommene, verständige Verkehrsteilnehmer unter den gegebenen Verkehrsverhältnissen für die Benutzung der Strecke entschieden hätte", so die Richter.

verkehrstechnisch günstigeren Weg

wenn d.h. dass es der zeitlich kürzere Weg ist, dann hake hier nach und argumentiere so dem Finanzamt gegenüber. Üblich ist der entfernungsmässig günstigste Weg, der anzusetzen ist. Spart man mit einem längeren Weg Zeit, dann kann dieser angesetzt werden.

Das sollte jedoch den Tatsachen entsprechen, denn das Finanzamt kennt die lokalen Gegebenheiten.

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