Darf das Arbeitsamt soziale Netzwerke wie Facebook durchforsten?

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11 Antworten

Ich sehe keinen Grund der dagegen sprechen könnte, allerdings auch keinen, der dafür spricht. Welche Informationen könnten denn dadurch gesammelt werden?

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Wenn du im Internet Informationen über dich veröffentlichst, dann kann jeder Mensch darauf Zugriff nehmen, auch das Jobcenter.

Wenn du allerdings einen Passwort benötigst, bzw eine Erlaubnis (Freundschaftsanfrage) dann kann man das nicht einfach umgehen. Das darf weder das Jobcenter noch der zukünftige Arbeitsgeber.

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Öffentlich verfügbare Information können abgerufen werden. Nur wenn jemand eine private Facebook-Seite hat und sich jemand vom Jobcenter die "Freundschaft" erschleicht, dann ist das rechtswidrig.

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Mitarbeiter vom Jobcenter oder von der Arbeitsagentur haben keinen dienstlichen Zugang zu facebook. Sie könnten also nur privat und ihrer Freizeit dieses soziale Netzwerk nach nützlichen Informationen durchstöbern, aber ich denke, daß die meisten Mitarbeiter am Abend dazu keine Lust mehr haben. Wenn jemand vom Amt aber zufällig auf Infos stößt, daß sein Kunde, der evtl. krankgeschrieben ist, Urlaubsbilder von Auslandsreisen einstellt, na dann könnte schon sein, daß er diese Info nutzt. Wer öffentlich zugängliche Infos auf facebook einstellt, muß eben mit den Konsequenzen leben.

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Der Sachbearbeiter darf es ohne konkreten Verdacht nicht und wird es auch nich tun,da sich erstens aus solchen Recherchen keine oder fast gerichtsverwertbaren Tatsachen ergeben und zweitens für solchen Kinderkram schlichtweg keinerlei Zeit in der Leistungssachbearbeitung vorhanden ist; den Vermittlern geht es ohnehin am Arsch vorbei, was ein Leistungsbezieher in seiner Freizeit tut.

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wieso sollte die Nutzung des Internets beim Jobcenter verboten sein? Und damit ist es auch legitim, frei zugängliche Informationen abzurufen über Dritte.

Wer denn nun seine Daten frei zugänglich im Netz rumliegen lässt, der sollte sich generell mit dem Thema Datensicherheit auseinandersetzen.

Wenn nun aber ein Mitarbeiter des Jobcenters sich den Zugang "erschleicht", z.B. sich als Freund über Facebook an die Daten ranmacht, dann ist der Fall anders gelagert.


Behörden und Internet... Das Finanzamt findet regelmässig bei eBay Powershopper, die steuerlich nicht entsprechend registriert sind. Darf das FA das?

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Sobeyda 24.05.2013, 23:14

Powershoppen ist meines Wissens steuerlich nicht relevant, sondern eher ein Fall für die Suchtklinik. ;-)

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Wer eine persönliche Nabelschau via Facebook betreibt muss sich nicht wundern wenn alle hinschauen. Wer nackt über den Marktplatz läuft braucht sich nicht über anzügliche Bemerkungen wundern.

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Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß durchaus schon vereinzelten Kunden hinterhergeschnüffelt wird.

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Nein, da spielt der Datenschutz nicht mit so verfuehrerisch es vielleicht sein mag.

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Snooopy155 24.05.2013, 16:52

Wieso sollte da Datenschutz greifen, wenn jemand seine Informationen via sozialen Netzwerken publiziert? Man sollte sich halt schon vorher überlegen, ob man Urlaubsbilder von sich vom Badeaufenthalt in der Südsee mit Datumsanzeige ins Netzwerk stellt und bei der Arge sich als arbeitssuchend gemeldet hat oder ob man in Blogs sich seiner hervorragenden Schwarzarbeit lobpreist.

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Na klar dürfen die, weshalb denn auch nicht.

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