Darf Bank Steuerbescheid anfordern?

2 Antworten

Banal, aber Fakt, bis Sie letzte Cent an die Bank ausbezahlt haben, darf Geldgeber alles verlangen. In dem Fall Ihre Pünktlichkeit spielt keine Rolle! Jede Bank soll regelmäßig Kunden wegen Veränderungen abfragen, und Sie MÜSSEN ALLES vorlegen. Machen Sie das nicht oder nicht vollständig - Ein KÜNDIGUNGSGRUND für Darlehen. Suchen Sie ein Buch "Die Finanzbibel: Schluss mit den Lügen - Wissen statt Glauben" Amazon zB, diese Thema ist sehr gut beschrieben... Die Größte Teil von Eigentümern versteht überhaupt nicht was das bedeutet - Eigentümer zu sein, besonders in der Finanzierungsfase. Tragen Sie bitte keine Rosabrille – nehmen Sie viel Zeit um die Thema kennenzulernen, und auf keinen Fall nur von Banker beraten lassen, am besten einen Profi auf Honorarbasis.

Empfehlung: Blick in die Allgemeinen Darlehensbedingungen, wo es z. B. heißen könnte: "Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse - Der Darlehensnehmer ist verpflichtet, der Bank jederzeit alle gewünschten Auskünfte über seine wirtschaftlichen Verhältnisse zu erteilen und die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen, damit sie sich ein klares Bild über seine wirtschaftliche Lage machen, sowie die Anforderungen der Bankenaufsicht erfüllen kann. Während der Laufzeit des Darlehens wird der Darlehensnehmer der Bank regelmäßig die entsprechenden Unterlagen.... sowie Kopien der Steuererklärungen und der Steuerbescheide vorlegen" Die Forderung der Bank entspricht der Üblichkeit und dürfte m. E. korrekt sein.

SEPA / Berechnung der IBAN: Fragen zur rechtlichen Situation

Liebe Mitglieder, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Unser Unternehmen ist als Auslagerungsunternehmen für deutsche Zahlungsdienstleister tätig. Konkret: Wir führen die Verarbeitung von Zahlungsverkehrsbelegen für unsere Auftrag gebenden Banken durch, vom Scannen der Belege (alternativ Import der Images, wenn die Bank selbst scannt) bis zur Erstellung der DTA-Sätze/Archivdatensätze.

Nun fragen uns Kunden, ob wir denn ab 1.2.2014 auch die IBAN-Berechnung durchführen würden/dürfen für Belege, die mit Kontonummer und Bankleitzahl ausgefüllt sind und nicht mit IBAN (und BIC).

Wie ist nun die rechtliche Situation?

  1. Darf der Zahlungsdienstleister die IBAN nur für eigene Konten berechnen, oder auch für Konten, die bei anderen Zahlungsdienstleistern geführt werden (z.B. externe Überweisungsempfänger)?

  2. Dürfen nur Zahlungsdienstleister die IBAN errechnen? D.h.: Darf die IBAN-Berechnung überhaupt ausgelagert werden, z.B. an uns?

  3. Falls Auslagerung der IBAN-Berechnung erlaubt: Gibt es Bedingungen, die das Auslagerungsunternehmen erfüllen muss, z.B. welches Konvertierungsprogramm angewendet wird?

  4. Wer haftet eigentlich bei fehlerhaft ermittelter IBAN? (wenn z.B. eine Bank der Bundesbank ihre Sonderregel nicht bekannt gemacht hat und deshalb die "Default"-Regel eine falsche IBAN zum Ergebnis hatte)

Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße

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Polen, Freistellungsauftrag auf Konten- Tages oder Festgeld

Da wir öfters nach Polen fahren und dort die Zinsen höher sind als bei uns, würden wir dort gerne ein Konto eröffnen. Wir haben uns dort bei der Millenium Bank beraten lassen.Soweit sogut - gesetzlich alles in Ordnung. Aber meine wichtigste Frage konnte für mich nicht glaubhaft geklärt werden - nämlich, in Deutschland geben wir, nach Bedarf an die Banken verteilt - unsere Freistellungsaufträge. Würden wir das vergessen, ginge ein Teil des Geldes zum Finanzamt - was wir uns dann aber über die Steuererklärung zurückholen.Gibt es in Polen auch solche Freistellungsaufträg??? Laut Bankberatung in Krakau werden die Zinsen dem Konto einfach - ohne Abzug - zugeschlagen.Ich bin in Gelddingen übervorsichtig und glaube das einfach nicht.Wer weiss konkret Bescheid? Wir würden übrigens die Zinsen - die dort anfallen, nur für den jeweiligen Aufenthalt in Polen ausgeben und nicht in EUR zurücktauschen.

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Pfändungsschutzkonto bei Ehepaaren mit eigenen Konten

Hallo,

ich hätte mal eine Frage zum Pfändungsschutzkonto das es ab 01.07.2010 gibt. Die Situartion ist so das mein Mann und ich je ein eigenes Konto haben, auf seinem geht das Gehalt ein und auf meinem das Kindergeld für unsere 3 Kinder.

Bis jetzt war es ja so das das Gehalt meines Mannes vom Gericht bis zur Pfändungsgrenze freigegeben wurde, dabei wurden die Kinder und ich berücksichtigt.

Ich frage mich jetzt ob mein Konto überhaupt zum p-konto werden kann, wenn ich bei dem Konto meines Mannes mit berücksichtigt werde, er also den gleichen Pfändungsschutz hat wie vorher. Müsste mein Konto dann nicht ein P-Konto mit 0 Euro Pfändungsschutz + Kindergeld sein oder würde ich dann auch nochmal den Basispfändungsschutz bekommen?

Welche Nachweise muß ich der Bank geben damit die Kinder und ich bei dem Konto meines Mannes mitberücksichtigt werden? Beim Gericht waren das Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen und das Stammbuch, brauche ich beim P-Konto noch etwas anderes?

Ist es eigentlich normal das die Bank bis jetzt noch nichts vom P-Konto weiß? Als ich sie vor ein paar Tagen darauf ansprach wurde es damit abgetan das im Internet viel Blödsinn steht...

Gruß Elke

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Was tun bei Finanzamtpfändung-Konto / Auftragsgeber

Mein Mann ist Freiberufler in der Altenpflege,wir haben bei der Steuererklärung für das Jahr 2009-2010 ein Nachzahlung von knapp 10.000Euronoch zu zahlen! Wir haben mehrmals versucht eine Stundung zu bekommen ,diese wurde ständig abgelehnt. darauf sind wir zu unserer Bank, die wollen uns auch helfen, wir haben dem Finanzamt schriftlich davon unterrichtet das diese bitte noch ca. 2 Wochen Ruhe bewahren möchten und unsere Bank diese Schuld begleicht! Eine Woche später ,ohne das wir ein Bestätigungsschreiben vom Finanzamt erhielten, kam die Kontopfändung beider Konten -Geschäfts und Gemeinschaftskonto. Der Alptraum geht weiter -jetzt kam noch hinzu das das Finanzamt den Auftragsgeber meines Mannes für die Altenpflege, eine Lohnpfändung herausgehen lassen hat. dieser Auftraggeber hat nun alle schon gebuchten Aufträge für meinen Mann storniert-der Schaden beträgt nun dazu 2000 Euro.Meine Frage also,trotz reger Korrespndenz mit dem Finanzamt,wir sind gewillt zu zahlen aber man macht uns das nicht einfach,wie soll man sich dagegen wehren? Mir kommt es wie pure Willkür vor! Was können wir noch tun um nicht ganz Bankrott zu gehen?

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Vater verschuldet die Tochter - wie komm ich da raus?

Hallo, ich wende mich hier hin, weil ich kein Geld für einen Anwalt habe. Vielleicht liest das ja die ein oder andere Person, die mir weiter helfen kann.

Ich fange mal von vorne an: Mein Vater hatte sein ganzes Leben lang schon Schulden, die er mal mehr mal weniger abbezahlen konnte. Als ich 18 war hatte ich 2 Konten, von denen ich nur eins benutzte. Er bat mich das eine zu benutzen, weil sein Konto sonst gepfändet wird. Ich willigte ein. Das Konto benutze er 8 Jahre lang. Als ich mir dann 2012 einen kleinen Kredit nehmen wollte kam heraus, dass er ca. mit 10.000 Euro im Dispo ist (Schufa). Ich versuchte alles um daraus kommen, doch die Bank (Volksbank) bestand auf die Rückzahlung. Und weil ich Angst vor schwerwiegenden Folgen hatte, willigte ich einem Umschuldungskredit ein, mit 13% Zinsen. Nun zahle ich mit einer Rate von 168euro fast 20.000 euro ab. Nur weil mein Vater nicht mit Geld umgehen kann und ich ihm vertraut habe, dass er kein Blödsinn mit meinem Konto macht. Zwar überweist er mir meistens die Rate, doch es kam schon mal vor, dass es nicht passiert ist. Und nun sagt er auch noch, es sieht schlecht aus bei ihm, er weiß nicht ob er weiter zahlen kann. Und dass steht mir noch knapp 10Jahre bevor!!!

Weiß jemand ob ich da irgendwie rauskommen kann???

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Eigenheimfinanzierung, Partner verstorben

Entschuldigung für den langen Text: Ich wohne mit meinen Kindern in einem Einfamilienhaus mit vermieteter Einliegerwohnung. Vor 21 Jahren bin ich zusammen mit meinem damaligen Ehemann dort eingezogen, 1998 haben wir uns scheiden lassen. Den Kreditvertrag für das Haus haben wir beide unterschrieben. Im Grundbuch bin ich als Eigentümer des Hauses eingetragen. 2006 ist mein damaliger Ehemann verstorben. Unsere Kinder haben das Erbe ausgeschlagen, da er hoch verschuldet war, ich war durch die Scheidung ohnehin nicht mehr erbberechtigt. Zinsen und Tilgung für das Hausdarlehen wurden jeden Monat pünktlich bezahlt, seit 1997 von mir allein. Einige Zeit nach dem Tod meines Ex-Ehemannes musste das Darlehen neu festgeschrieben werden und damit haben die Probleme angefangen. Er konnte den neuen Vertrag ja nicht mehr unterschreiben und ich hatte die ganze Zeit nicht mehr an den gemeinsam unterschriebenen Kreditvertrag gedacht und der Bank deshalb auch nicht mitgeteilt, das mein Ex-Mann verstorben ist. Die Bank fragte mich dann, wer denn seine Erben wären. Das konnte ich natürlich nicht beantworten, da ich nicht erbberechtigt war und meine Kinder das Erbe ausgeschlagen haben. Ich hatte mich beim Amtsgericht und einem Rechtsanwalt für Erbrecht erkundigt - keine Möglichkeit für uns etwas zu erfahren. Die Bank hat mir dann, scheinbar auf eigene Recherche hin, mitgeteilt, das es eine Nichte von ihm gibt, von der sie gerne von mir die Adresse hätten. Scheinbar die Einzige, die das Erbe nicht ausgeschlagen hat. Die ganze Familie von meinem Exmann weiss, dass er hochverschuldet war, auch seine Nichte. Auf meine Recherche daraufhin habe ich erfahren, dass sie vor Steuerschulden nach Indien geflüchtet ist und dort einen Inder geheiratet hat, was unter Umständen bedeutet, dass sie ein vorläufiges Aufenthaltsrecht von 15 Jahren in Indien hat. Seit der neuen Zinsfestschreibung bezahle ich immer auf ein Jahr befristet ca. 8% Zinsen. Immer mit dem Hinweis, bevor die Erbschaftsangelegenheit nicht geklärt ist , könne man mir nichts anderes anbieten. Für Ende September diesen Jahres können sie mir leider gar keinen neuen Kredit anbieten, sollte die Erbschaftsangelegenheit nicht geklärt werden. Ich habe keine Ahnung, wie ich da raus kommen soll. Die Bank hat richtig gut abkassiert, vor allem die letzten 3 Jahre. Jeden Monat pünktlich. Jetzt sollen wir das Haus verlieren?

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