Darf Arbeitgeber mit Erstattungsanspruch aus Lohnsteuer aufrechnen?

1 Antwort

Wenn er dem Arbeitnehmer zuwenig abgezogen hat, kann er das natürlich korrigieren. denn der Bekommt es ja über seine Einkommensteuer auch wieder angerechnet.

Der Arbeitgeber schuldet ja die Lohnsteuer seiner Arbeitnehmer nur als der jenige, der sie abführt, nicht als Steuerschuldner.

Steuerklassen bei verschiedenen Arbeitsverhältnissen

Ich blick nicht mehr durch. Vielleicht weiß jemand weiter. Anrufe beim Finanzamt halfen mir auch nicht weiter. Der hat mich wahrscheinlich überhaupt nicht verstanden. Folgende Situation: Ich habe neben meiner Hauptarbeitsstelle (seit Jahren-LStKl 1) ein weiteres steuer und sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis aufgenommen. Um dem Arbeitgeber meine Daten vorlegen zu können, habe ich beim Finanzamt einen "Antrag auf Ausstellung einer Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug 2013" gestellt , und als Grund "Aufnahme eines zweiten Arbeitsverhältnisses" abgegeben. Die entsprechende Bescheinigung habe ich auch bekommen und das Finanzamt hat mir also bescheinigt, dass ich mit Lohnsteuerklasse I dort registriert bin. War das falsch ? Ich denke ja . Den man liest ja überall, dass man angeblich eine Lohnsteuerkarte(die es nicht mehr gibt) mit der Steuerklasse 6 für das zweite Arbeitsverhältnis braucht. Das Finanzamt sagt mir jedoch, sie stellen nur Bescheinigungen für meine bisher geltende Steuerklasse aus und ich hätte den Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass es sich um ein zweites Arbeitsverhältnis handelt. Also hab ich meinem zweiten Arbeitgeber die Bescheinigung vorgelegt mit der Angabe, dass es sich bei meiner Tätigkeit bei ihm um ein zweites Arbeitsverhältnis handelt. Aber das interessiert die Gehaltsbuchhaltung überhaupt nicht. Und was passiert daher prompt bei der ersten Gehaltsabrechnung ? Klar. Der Arbeitgeber berücksichtigt mich nach Steuerklasse 1. Das bedeutet für mich natürlich erst einmal erhebliche Steuervorteile, gefält mir aber gar nicht. Wer ist denn nun der Volltro..el. ? Das Finanzamt oder der Arbeitgeber? Ich weiß nicht mehr weiter. Die Personalbuchhaltung sagt, das interessiert sie alles nicht.

Diese ganze ELSTAM Geschichte scheint auch noch nicht zu funktionieren. Ich habe den Eindruck, da wurde wieder etwas verschlimmbessert.

Hat jemand ne Idee, was ich noch machen kann. Zurücklehnen und das ganze bei der Einkommenssteuererklärung ausgleichen, ist sicher nicht im Sinne des Finanzamtes. Vielen Dank

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Ich besitze mit meiner Lebensgefährtin ein Haus zusammen welches im Zuge der Trennung von mir übernommen werden soll. Im Grundbuch sowie im Darlehen stehen wir zu jeweils 50 %. Bis auf 10.000,- € soll kein weiterer Wertausgleich stattfinden, da das Eigenkapital zu ungleichen Teilen geflossen ist. Meine Frage ist, welchen Kaufpreis muss ich ansetzen, damit es später keinen Ärger mit dem Finanzamt gibt. Kaufpreis abzüglich Verbindlichkeiten ? Als Beispiel Marktwert 250.000,- € abzüglich 150.000,- € Verbindlichkeiten = 100.000,- € / 2 = 50.000,- € Kaufpreis ? Da das Eigenkapital in ungleichen Teilen geflossen ist würde dann man aufrechnen, dass zum Schluß noch 10.000,- € übrig bleiben die Sie bekommt ?

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Habe einen Notarvertrag mit dem Kaufpreis über 119.000€. Im Notarvertrag steht, daß die 119.000€ eine Einbauküche über 3.000€ beinhalten. Nun ist die Zahlungsuafforderung der Grunderwerbsteuer gekommen und richtet sich nach dem Kaufpreis 119.000€. Kann es sein, daß ich den Anspruch habe, daß 116.000€ als Bemessungsgrundlage genommen wird, da man vom Kaufpreis noch die Einbauküche abziehen muss. Das Finanzamt kann das nicht wissen, da sie den Notarvertrag nicht vorliegen hat. Daher meine Frage: Hätte ich vielleicht den Kaufpreis um 3.000€ reduzieren sollen, oder muss ich dem Finanzamt noch den Vertrag nachreichen, damit 116.000€ als Bemessungsgrundlage genommen wird?

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eine Frage für die Experten. Aus einem Arbeitsverhältniss, dass 2011 beendet wurden, waren noch Lohnzahlungen fällig. Vor Gericht wurde 2012 ein Vergleich von 890€ erziehlt. Diese Summe sollte laut Urteil netto sein, im Urteil steht, dass der Kläger den Betrag von 890€ netto bekommen soll.

Jetzt ist mir beim Steuerbescheid 2012 vom Finanzamt aufgefallen, dass Geld nachgezahlt werden soll, da der Ex-Arbeitbeger zwar 890€ ausgezahlt hat, diese aber Brutto wie Netto. Sprich auf der Lohnsteuerbescheinigung 2012 des Ex-Arbeitgeber stehen nur die 890€ + ein paar Sozialabgaben (KV/RV usw.) als Bruttojahreslohn. Lohnsteuer wurde keine ausgewiessen, in dem Jahr keine weiteren Löhne von diesem AG empfangen wurden.

Meiner Auffassung nach müsste der AG aber die daraus resultierende Lohnsteuer tragen, nicht ich, da das Urteil mit ja 890€ netto zugesagt hat. Ausserdem war ich 2012 ja komplett bei einem anderen Arbeitgeber angestellt, daher werden wohl die Bruttoarbeitslöhne aus beiden Lohnsteuerbescheinigungen summiert. Der Ex-Arbeitgeber hat auf die 890€ keine Lohnsteuer bezahlt, weil sein Programm bei der Berechnung wohl gesagt hat "890€ in einem Jahr sind nicht lohnsteuerpflichtig".

Wie soll man da weiter vorgehen. Muss ich die Nachzahlung ans Finanzamt bezahlen oder ist der Ex-AG in Regress zu nehmen?

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