Darf 15 jähr. Kind mit Grundsicherung Erbe v. Opa(Lebensversich.5000 Eu) behalten-was wird abgezogen

1 Antwort

Für mich ist die Situation noch erläuterungsbedürftig.

Ein kind bekommt für mich nie Grundsicherung, sondern lebt ggf. in einer Bedarfsgemeinschaft die Grundsicherung bekommt, denn ein Kind allein könnte keine Grundsicherung beantragen.

Warum bekommt die Familie Grundsicherung? Wird für das Kind kein Unterhalt/Pflegegeld gezahlt?

Ich kann mir nciht vorstellen, dass ein Kind für fremde Leute (Pflegefamilie) eine LV-Auszahlung für den Lebensunterhalt geben muss.

Ein ausführlicherer Sachverhalt wäre hilfreich.

Das Kind ist 15 Jahre und lebt innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft, sprich Familie, die aber in keinster Weise auch nicht über zehn Ecken, mit dem Kind verwandt ist. Das Kindergeld geht an die Familie und auch die Miete für das Zimmer im Haus dieser Familie. Ab 15 Jahre ist das Kind ja auch bedingt erwerbsfähig, wobei in diesem Fall das sich eher auf Ferienjobs beschränkt, da es weiterhin zur Schule geht, momentan 8. Klasse. Die leiblichen Eltern leben dauerhaft im außereuropäischen Ausland, sonst gibt es keine lebenden Verwandten mehr, außer die leibliche Oma mütterlicherseits, die aber selbst aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, das Kind aufzunehmen, oder für es zu sorgen. Frage ist, da ja auch jegliches Einkommen durch Erwerbstätigkeit auf die Grundsicherung abzüglich angerechnet wird, wie ist es dann mit solch einem Erbe....?

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@Kialilo851
Das Kindergeld geht an die Familie und auch die Miete für das Zimmer im Haus dieser Familie.

Wer zahlt denn die Miete für das Zimmer?

Ist das Ganze über das Jugendamt abgesichert?

Was mir noch immer nicht klar ist, bekommt das Kind allein grundsicherung, oder die Familie, bei der es lebt?

Was mich ebenso wundert, dass es kein Pflegegeld vom Jugendamt gibt, wie bei anderen Kindern, die in Pflegefamilien leben.

Ich befürchte einfach mal, dass es hier eine Anrechnung gibt, bis das Geld auf das Schonvermögen runter ist.

Ich würde da aber schon versuchen zu kämpfen. Aber dazu gehört vermutlich der Werdegang dieser Sache.

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@Kialilo851
Das Kind ist 15 Jahre und lebt innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft, sprich Familie, die aber in keinster Weise auch nicht über zehn Ecken, mit dem Kind verwandt ist.

Das ist nicht möglich. Wenn das Kind nicht offiziell adoptiert worden ist, bildet es ab 15 eine eigene Bedrafsgemeinschaft, mit der die anderen Personen im Haushalt nicht das Geringste zu tun haben.

Das Kindergeld geht an die Familie und auch die Miete für das Zimmer im Haus dieser Familie. Ab 15 Jahre ist das Kind ja auch bedingt erwerbsfähig,

Im Sinne des SGB II ist das Kind ab 15 voll erwerbsfähig, muss allerdings natürlich nicht der Vermittlung zur Verfügung stehen, solange es zur Schule geht.

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@wfwbinder

Das Kind bekommt die Grundsicherung von ca 250 Euro und bezahlt davon die Miete des Zimmers und alles was es sonst an Kleidung und Schulsachen etc braucht. Die Familie hat eine offizielle Pflegeerlaubnis vom Jugendamt, aber weil es kein Pflegekind im herkömmlichen Sinne ist (Erziehungsgewalt den Eltern entzogen), sondern eine "freiwillige" Sache mit den entsprechenenden Vollmachten an die Familie ausgestellt für die Zeit, wo das Kind noch minderjährig ist und die Eltern nicht mal eben schnell erreichbar.

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Wird bei Grundsicherung Einkommen v. Kind, das Bedarf decken kann, angerechnet?

Guten Tag, habe folgende Frage: Ich soll lt. ärztl. Gutachten der Agentur für Arbeit vom ALGII in die Grundsicherung wegen dauerhafter Erwerbsunfähigkeit. Habe zwei Kinder, das älteste ist 14 und hat einen Minijob, bei dem es ca. 35 - 50 Euro pro Monat verdient (schwankend) , und wenn das Kind Urlaubsvertretung im Sommer macht, verdient es auch mal mehr, bis zu 80-90 Euro im Monat. Dieses Kind braucht keine Leistungen, es kann sich seinen eigenen Bedarf decken durch Kindesunterhalt und Kindergeld, wobei noch ein kindergeldüberschuss übrig bleibt, welcher auf Mutter und anderes bedürftiges Kind übertragen wird. Es kann aber auch mal vorkommen dass dieses Kind in den Leistungsbezug zurückfällt, wenn der Kindesvater zwischendurch mit der Unterhaltszahlung streikt. Aber momentan ist es so, dass es seinen bedarf decken kann. Mit ALGII war es bisher so, dass das ältere Kind einen Grundfreibetrag hatte von 100 Euro monatlich, es konnte also seinen Verdienst behalten, da dieser unter den 100 Euro lag. . Wie wird es in der grundsicherung aussehen??? Es heißt doch irgendwo, dass minderjährige Kinder anderen Familienmitgliedern nicht zu Unterhalt verpflichtet sind - gilt das bei Grundsicherung nicht? Die Sachbearbeiterin vom Landratsamt hat mitgeteilt, dass das Einkommen des 14-jährigen Kindes , welches seinen bedarf decken kann, auch angerechnet wird und das Kind von beispielsweise 45 Euro dann nur noch um die 18 Euro behalten darf. Ist das korrekt so?

Dann haben beide Kinder je ein Sparbuch. Zinseinkünfte pro Vierteljahr ca. 4 Euro bei jedem. Werden die Zinsen auch ein behalten bei der grundsicherung oder Hilfe zum Lebensunterhalt? Was dürfen die kinder denn an Ersparnissen überhaupt haben, welche nicht weggenommen werden?

Danke im Voraus!

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