CS Euroreal -Sachlage?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

buecherwurm: Dieser Fonds mauert wie alle anderen in Liquidation befindlichen Immobilienfonds und läßt konkrete Angaben nicht heraus. Der Trost für die Anleger ist, dass noch bis 2017 Zeit ist. Ich fürchte, wer Fondsanteile vor der Schließung des Fonds zum regulären Ausgabepreis erstanden hat, wird Verlust machen denn einige der Objekte sind schon abgewertet worden. Allerdings dürfte weit mehr als der derzeitige Börsenkurs rumkommen. Ich würde den Bestand halten.

Ich bin etwas pessimistisch. In allen möglichen Publikationen ist die Rede vom Verkauf zu "angemessenen" Preisen und ich kann allen nur raten, die Fondsgesellschaft zu kontaktieren um verbindliche Aussage zu der Frage zu bekommen, was denn "angemessen" ist. Es wird nullkommanichts dabei herauskommen. Ausser heisser Luft (und sonst nichts).

Meine Befürchtung geht dahin:

  • Die Kapitalanlagegesellschaft wird irgendwann voller Trauer feststellen, dass man viele Objekte nicht hat verkaufen können (die Managementgebühr wird man allerdings weiterhin entnehmen).
  • Der Rest wird auf die Commerzbank zur Verramschung übertragen.
  • Die Commerzbank wird dann die operativen Tätigkeiten hierzu - nach einer Ausschreibung - an die bisherige Kapitalanlagegesellschaft übertragen. Klingt zu fantastisch, als dass es wahr sein könnte? Stimmt, aber ich bin sicher, es wird dennoch so sein. Siehe Degi Abwicklung.

Und allen Lesern, bei denen nun das Gefühl des "Geschmäckle" aufkommt sei gesagt: das alles ist zulässig laut Bafin. Und natürlich wäre es falsch anzunehmen, dass die Kapitalanlagegesellschaft vorsätzlich den Verkauf bremst um möglichst lange Managementgebühren abkassieren zu können und anschliessend als externer Dienstleister nochmal zulangen zu können. Nein, sowas Böses würden die nie tun.

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