Crowdfunding für Immobilien?

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4 Antworten

Die Frage ist dabei, findest Du Leute, die in Dein Haus investieren wollen? Was bietest Du denen? Die werden natürlich mehr Geld haben wollen, als eine Bank.Für solche privaten Vorhaben ist Crowdfunding (hier wäre es wohl eher Crowdinvesting) eher unüblich.

Die Bergfürst AG in Berlin betriebt das Crowdinvesting für Immobilien sehr erfolgreich. Da geht es aber um Rendite Objekte und die Leute müssen einiges an Eigenkapital mitbringen.

Inzwischen gibt es leider auch unseriöse Crowdfundinganbieter, die es als eine Form von "Pyramiedenspiel" Schneeballsystem betrieben.

Das ist eine Pervertierungdes eigentlich sehr sinnvollen Gedankens Vorhaben durch viele Unterstützer, die jeweils nur einen geringen Beitrag leisten, aber in Summe dann größere Dinge möglich machen.

Ein Einfamilienhaus, oder eine Eigentumswohnung halte ich eher für ein ungeeignetes Vorhaben.

Ausserdem wäre es nicht einfach eine Plattform für dieses Vorhaben zu finden.

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Der verlinkte Artikel fängt sehr reißerisch mit der Traumhausfinanzierung an und endet realistischerweise bei der Finanzierung für Kartoffelsalate, (vielleicht für Deine Einzugsparty:-)

Das sagt doch eigentlich alles, was für Dich wichtig ist: "Crowdfunding ist für mich ungeeignet!"

Crowdfunding wurde bisher schon bei größeren Immobilien (z. B. Mehrfamilien-/Geschäftshäuser) eingesetzt, die eine relativ kurze Zwischenfinanzierungsphase brauchten, nämlich für die Bauzeit bzw. Projektentwicklung und dem anschließenden Immobilienverkauf an Wohnungseigentümer bzw. Investoren. Aber Du willst doch Deine kleine Hütte nicht nach kurzer Zeit wieder verkaufen oder?

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Die Frage stellt sich so sicherlich nicht mehr, wenn man sich mit den vier Varianten von Crowdfunding beschäftigt und sich jeweils in die Situation und Erwartungen der Geldgeber und des Darlehensnehmer versetzt. 

Die Frage ist demnach welche Variante wäre für mein Projekt möglich und zielführend. 

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Crowdfunding für Immobilien ist ein neues Wort für einen alten Hut: Den geschlossenen Immobilienfonds. Damit sind schon so viele auf die Nase gefallen, daß die Idee tot ist.

Während die Initiatoren den Anlegern geschlossener Fonds ja wenigstens noch Rendite versprechen (aber nicht halten) konnten frage ich mich, was Du den Anlegern versprechen kannst.  Mehr als warme Worte ja wohl nicht. Es gibt für die Anleger weder eine gesicherte Rendite noch überhaupt irgendeine Sicherheit. Wenn Du Glück hast, tun Opa und Oma sowie Muttern und Vattern einige Euronen in die Sparbüchse. Das wars aber auch. Mehr als fürs Vogelhäuschen reicht das nicht.


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