Ich erwarb ein Code-Signing-Zertifikat, entstehen mir noch Notarkosten?

3 Antworten

Dieter:

Für die Beglaubigung einer Unterschrift oder eines Handzeichens berechnet der Notar eine Gebühr, die mindestens 20 €, höchstens 70 € zuzügl. 19 % Umsatzsteuer beträgt (Kostenverzeichnis  25100 des Gerichts- und Notarkostengesetzes ).

Voraussetzung: Ohne Entwurf der Urkunde, Beglaubigung im Amtssitz des Notars zur üblichen Geschäftszeit. Gültigen Personalausweis nicht vergessen.

Wer ist denn "die"?

Normalerweise wird man bei Ausstellung eines Zertifikats um Personalausweisdaten gebeten, denn die CA muß ja das Zertifikat eindeutig einer realen Person oder Entität zuordnen können.

Im Zweifelsfall solltest Du einfach ein neues Zertifikat ausstellen lassen. Diese gelten i.d.R. sinnvollerweise ohnehin nur 2-5 Jahre.

Hallo, hatte es nun bei 2 Anbietern das Sie eine vom Notar begläubigte Unterschrift haben wollten. Beim ersten habe ich dann eine Rückzahlung bekommen. Und beim zweiten wollten Sie dann wieder diese Unterschrift also dachte ich mir das ist wohl normal so..

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@DerDieter21

Nein. Das Zertifikat ist Deine beglaubigte Unterschrift, wenn es von einem anerkannten Anbieter ausgestellt wurde. Dazu hat man doch Zertifikate von CAs - sonst könntest Du Dir Dein eigenes in ein paar Minuten generieren. Unsigniert. Ohne Bestätigung Deiner Identität.

Wenn Du eine notariell beglaubigte Unterschrift lieferst, dann ist das eigentlich Unsinn, da ja der Rest elektronisch läuft und Deine Unterschrift keine weitere Funktion hat. Eine Kopie des Personalausweises wäre da sinnvoller, denn dieses Merkmal ist bei der Zertifizierungsstelle normalerweise hinterlegt.

Wer hat dieses Zertifikat denn ausgestellt? Thawte? Irgendein Noname-Anbieter?

Besorge Dir ein Zertifikat von Verisign oder der Deutschen Telekom, wenn Du mit den geringst möglichen Problemen unterwegs sein möchtest.

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