China Affiliate Einnahmen richtig versteuern. Anlage G oder AUS?

1 Antwort

Anlage "G" in Kombination mit der Anlage "EÜR."

In der Anlage EÜR wird der Gewinn ermittelt, also die Einnahmen von 10200,-, dann die Kosten runter. Es sind ja auch noch andere Kosten angefallen, als nur die bei Paypal.

Wovon lebst Du denn? gibt es noch andere Einkünfte, die zu berücksichtigen sind?

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hallo wfwbinder,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich lebe hauptberuflich von meinem Angestelltenverhältnis als Ingenieur.

Um ehrlich zu sein, sind keine weiteren gewerblichen Kosten angefallen. Meinen Internetanschluss nutze ich hauptsächlich privat und weitere Ausgaben fallen mir nicht ein.

Am Ende "verkaufe" ich mein geistiges Wissen über technische Produkte, indem ich auf Kundenfragen eine Empfehlung abgebe, welche der Kunde über einen direkten (von mir personifizierten) Link abrufen kann, aber nicht muss. Weder nutze ich hierfür eine eigene Website noch spezielle Hostingservices die ich abschreiben könnte - oder übersehe ich etwas? Die Lösungen sind nicht immer einfach und benötigen oft einer längeren Recherche, dabei bediene ich mich allerdings an den über Google bereitgestellten "kostenlosen" Datenbanken.

Anlage G habe ich hinzugefügt, das Formular EÜR ebenso - hier gibt es jedoch nur die Möglichkeit EURO Angaben einzutragen. Ich nehme an, dass ich den Dollar/Euro Wert zum Tag der Umbuchung angeben muss um meinen Gewinn vom Umsatz korrekt errechnen zu können?

Fällt damit dann die Anlage AUS komplett unter den Tisch?

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@Duuke

AUS fällt komplett unter dem Tisch, denn Du hast keine ausländischen Einkünfte. Die Geschäftsstelle Deines Unternehmens ist in Deutschland.

Bezüglich Deiner Kosteneinteilung sehe ich es völlig anders. Du hast einen Internetanschluss, den Du für die Recherchen nutzt und die Links mit denen Du Dein Geld verdienst. Diesen Internetanschluss nutzt u gelegentlich auch privat.

Also die Kosten für den Internetanschluss gehören zumindest zur Hälfte in ie EÜR.

Ebenso die Kosten für den Computer. Wenn u den schon länger hast, solltest Du zumindest bei einer Neuanschaffung das Gerät hinein nehmen.

Bei einem Ingenieursgehalt dürften Zusatzgewinne mit 42 % besteuert werden, da hilft schon jeder Euro Ausgaben.

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