Checkliste für Beratungsgespräch über Altersvorsorge?

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Unabhängig davon, was die Debeka Dir erzählt (ja, ich habe auch einige Versicherungen bei der Debeka laufen) solltest Du in diesem Gespräch

  • aufmerksam zuhören und die einzelnen Optionen bzw. Bausteine verstehen

  • sofort nachfragen, wenn etwas unklar ist oder unlogisch erscheint (was Dir seltsam vorkommt, ist wahrscheinlich auch seltsam)

  • keine Zusagen machen, sondern die Entscheidung auf nach dem Gespräch verschieben

Im Nachgang kannst Du das Gehörte nochmals aufarbeiten und nun auf dieser Basis mal Produkte mit einem anderen Berater vergleichen. Diese Berater von welchem Unternehmen auch immer werden Dich drängen, etwas zu unterschreiben. Tu das nicht im ersten Gespräch, sondern überlege danach gründlich, ob Dir wirklich noch alles so klar und logisch ist. Hast Du Risiken und Kapitalbindungen, sowie tatsächlich bestehende Verpflichtungen wirklich hinterfragt? Hast Du geklärt, was passiert, wenn Du bestimmte Beiträge nicht mehr zahlen kannst? Wogegen sicherst Du Dich ab wann und bis wann wirklich ab? Lohnt es sich steuerlich oder wirklich über eine Rendite?

Riester ist eine mögliche Förderform. Es gibt noch die Rürup-Rente auch Basis-Rente genannt, die betriebliche Altersvorsorge in allen Ihren Möglichkeiten und die private ungeföderte Form der Anlage.

Welche am besten passt hängt von dem jeweiligen Menschen und seiner Lebenssituation ab.

Wichtig finde ich, dass er dir das Alterseinkünftegesetz kurz erklärt und die o.g. Fördermöglichkeiten in Klartext erklärt.

Fragen sollte man auf jeden Fall - bevor es überhaupt um ein Produkt geht -, wie Ihr Bedarf hinsichtlich der Altersvorsorge objektiv berechnet wird, wie festgestellt wird, wie hoch Ihr Rentenbedarf - auf der Basis von heute - wirklich ist, welche Altersvorsorgelösung deshalb für Sie infrage kommt. Im 2.Schritt sollten Anbieter verglichen werden. Letzteres kann ein Einfirmenvertreter nicht. Der richtige Beratungspartner sollte ausgewählt werden und nicht nur ein Verkäufer, der die "höchste garantierte Rente" verspricht, die sich dann als die Rente mit Überschüssen" ausweist. Jeden Tag sehen wir andere Versprechensvarianten.

Direktversicherung aus BU und bAV - Meinung zu Bestandvertrag?

Hallo zusammen, ich würde gerne heute mal eure Meinung hören.

Ich kümmere mich seit einigen Jahren komplett selbst um meine Finanzen, Altersvorsorge, Versicherungen etc. und habe noch eine „offene alte Baustelle“ bei der ich mir keine abschließende Meinung bilden kann. Ich bin 28 Jahre alt, seit 2010 dauerhaft angestellt – habe 2016 meinen Beruf gewechselt und arbeite nun in der Pyrotechnik-Branche. (Das muss zum Verständnis erwähnt werden) Ich habe 2011 bei der AachenMünchener eine Direktversicherung aus betrieblicher Altersvorsorge und BU abgeschlossen. Kein Riester!

BU war mir schon immer sehr wichtig, da ich von 2007-2015 als Handwerker viel auf Baustellen war und entsprechendes Risiko herrschte. Bei meinem jetzigen Job ist das ähnlich. Ich habe der Versicherung meinen Jobwechsel damals auch ordnungsgemäß mitgeteilt. Einen Neuvertrag würde ich nun vermutlich nicht mehr bekommen (ausgeschlossene berufe), aufgrund des bestehenden Vertrages läuft die Versicherung aber weiter.

Aktueller Stand hierzu ist folgender: 

bAV Strategie No. 1 

Monatliche Einzahlung 140,00 € (bis 2013 waren es 100,00€) Vertragsbeginn 01.02.2011 

Vereinbarter Rentenbeginn 01.05.2057

Garantierte Leistungen: Monatliche Mindestrente: 62,15 € oder 18.316,15 € Kapitalabfindung Monatliche BU: 1.084,96 € (Aktuelle BU mit Überschussbeteiligung liegt bei 1.616,59€)

Entsprechende Rentenzahlungen gehen je nach Verlauf des Fonds (Annahmen von 1-8% p.a.) und Überschussbeteiligung bis zu 455,00€ und 128.294€ nach oben… 

Der Fonds ist der DWS Funds Invest Zukunftsstrategie. 

Aktueller Stand der Versicherung (01.02.2017): 

Fondsguthaben: 1.525,52 € 

Nicht fondgebundenes Kapital aus Zusatzversicherungen: 3.196,50 € 

Nicht garantierter Schluss-Überschussanteil der BU-Zusatzversicherung: 10,77 € 

Nicht garantierter Anteil an den Bewertungsreserven: 5,34 € 

Gesamter Vertragswert: 4.738,13 € 

Hinterbliebenenschutz: 1.567,46 €

Der Versicherungsbeitrag teilt sich wie folgt auf: 

Hauptversicherung: 34,29 € 

BU zur Beitragsbefreiung: 4,49 € 

BU zur Barrente: 101,22 € Gesamt: 140,00 €

Jetzt stelle ich mir ein paar Fragen. Zum Thema DVAG bin ich informiert und hätte im vielleicht auch anders gehandelt wenn ich damals mit meinen zarten 21 Jahren schon mehr Ahnung gehabt hätt mich da zu informieren. Fakt ist, der Vertrag ist da – jetzt würde ich ihn gerne möglichst sinnvoll weiterführen/nutzen.

Meine Altersvorsorge organisiere ich mittlerweile breitgestreut über mehrere Wege, hier gebe ich nicht so viel Wert darauf bei dem o.g. Produkt. Eine BU zu haben finde ich wie schon erwähnt sehr wichtig und möchte demnach das Produkt ungern kündigen/beitragsfrei stellen. Es hätte wohl durchaus mehr Sinn gemacht die BU und bAV damals zu trennen – vom Riester war ich zum Glück schon damals nicht überzeugt. Was denkt ihr zu dem bestehenden Vertrag – die unnötigen Gebühren sind sowieso schon bezahlt und „weg“.

Würdet ihr diesen in meinem Fall so weiterlaufen lassen? Auch hinsichtlich der BU? 

Viele Grüße

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Vor- und Nacherbe verkaufen Haus. Konkrete Erbfrage.?

Ich habe bereits zwei Fragen hier eingestellt und mir wurde nahegelegt sie kombiniert als eine neue Frage zu stellen, da sich die Sachlage so besser beantworten lässt:

Als meine Mutter starb hat sie mich und meinen Bruder als Nacherben für ihr Haus eingetragen und ihren neuen Ehegatten als Vorerben. Mein Bruder musste aus bestimmten Gründen sein Erbe ausschlagen und somit blieb ich als alleiniger Nacherbe übrig.

Alles wurde ins Grundbuch eingetragen und nun möchte der Vorerbe gerne das Haus verkaufen, da er sich die Reparatur- und Instandhaltungskosten nicht mehr leisten kann.

Ich würde dem gerne zustimmen (was ich ja muss damit wir es verkaufen können), vor allem um hohen Aufwand wenn er das Zeitliche segnet zu vermeiden.

So wie ich das verstanden habe, muss ich mich mit ihm auf die jeweiligen Anteile einigen, da es keine rechtlichen Vorgaben für diesen Fall gibt.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich meinem Bruder gerne die Hälfte von dem was ich als Anteil erhalte abgeben möchte, da meine Mutter es so wollte und er zum damaligen Zeitpunkt keine andere Wahl hatte als das Erbe auszuschlagen.

Nun zur eigentlichen Frage:

Welche Freibeträge fallen in diesem Fall an wenn ich meinem Bruder das Geld zukommen lassen möchte? Ich war der Meinung es wäre 20.000€, aber mir wurde nahegelegt, dass es mehr sein könnte.

Zusätzlich, weiß jemand, ob es möglich ist beim Hausverkauf das Geld auf zwei Parteien aufzuteilen ohne, dass jemand zuerst alles erhält und dann doch wieder Schenkungssteuern bezahlen muss?

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Rückkehr von PKV in GKV wg. Arbeitslosigkeit: muss ich zurück in PKV, wenn ich 1 Tag arbeitslos bin?

Ich (32 J.) bin vor wenigen Monaten in die PKV gewechselt. Da meine Frau nicht berufstätig ist, richtet sich ihr Beitrag nach meinem Gehalt, da sie in der PKV nicht mehr kostenlos familienversichert ist. Meine beiden Kinder sind ebenfalls mit mir in die PKV gewechselt.

Jetzt werde ich am 1.7. arbeitslos, habe aber schon eine neue Stelle ab 5.7. Deshalb habe ich die Chance genutzt, um durch die Arbeitslosigkeit zurück in die GKV zu gehen. Wenn ich aber wenige Tage danach wieder eine Beschäftigung habe, stellen sich zwei Fragen:

1.) Kann ich überhaupt in die GKV wechseln? 2.) Kann ich in der GKV bleiben, wenn ich ein paar Tage später einen neuen Job (oberhalb der Versicherungspflichtgrenze) antrete?

Ich bedanke mich vorab herzlich für hilfreiche Fachmeinungen. Diese dürfen auch gerne ins Detail gehen, da ich ein bisschen Jura studiert habe.

Gruß

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Einige Fragen zum Nießbrauchs- und Vorkaufsrecht?

Ich erwäge eine Grundstücksteilung. Die eine Hälfte soll verkauft werden, die andere werde ich weiterhin selbst nutzen.

1) Nießbrauchsrecht

Für den verkauften Grundstücksteil würde ich gerne ein Nießbrauchsrecht zu meinen Gunsten im Grundbuch eingetragen haben (sofern ich einen Käufer finde, der sich darauf einläßt).

Das Nießbrauchsrecht ist meines Wissens personenbezogen. Folglich würde es mit dem Tode des Nießbrauchsbegünstigten automatisch beendet sein. Oder geht es auf die Erben über?

Gibt es ein nicht personenbezogenes, sondern ein zeitbezogenes Nießbrauchsrecht? Damit ist gemeint, dass es beispielsweise nicht für eine Person, sondern für einen vertraglich festgelegten und im Grundbuch eingetragenen Zeitraum gilt.

2) Vorkaufsrecht

Der Käufer könnte ein Vorkaufsrecht für die in meinem Eigentum verbliebene Hälfte wünschen.

Meine hypothetische Frage ist, was geschieht eigentlich, wenn der Vorkaufsrechtsbegünstigte unbekannt verzieht, nicht auffindbar ist, verstirbt, seine Erben unbekannt bzw. auch nicht auffindbar sind? Dann ist das Grundstück praktisch unverkäuflich, da das Vorkaufsrecht nicht ohne seine Zustimmung verkauft bzw. im Grundbuch gelöscht werden kann.

Kann man das Vorkaufsrecht dann per Veröffentlichung im Bundesanzeiger und an anderen Stellen für ungültig erklären lassen oder wie könnte Abhilfe geschaffen werden? Wer wäre dafür zuständig? Das Grundbuchamt oder wo müßte ein Antrag auf Ungültigkeitserklärung gestellt werden?

Vielen Dank für eure Antworten im Voraus.

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AXA fondsgebundene LV beitragsfrei stellen?

Hallo liebe LV Experten,

ich würde gerne eure Meinung zu meiner fondsgebundenen LV hören. Ich weiß, dass diese Fragen in gewisse Sinne müßig sind und eine exakte Beurteilung aus der Ferne nicht möglich ist - deswegen reichen mir auch (begründete) Meinungen aus dem Bauch heraus oder etwas allgemeinere Aussagen. Hier erstmal die Details:

Gesellschaft: AXA Lebennsversicherung AG Produkt: Fondsgebundene LV (Tarif: MAFL M-2) Aktueller Fond: DJE Global Allocation Plus Versicherungsbeginn: 06/2003 Derzeitger Beitrag: 443 € (begonnen mit 300€, Dynamik) Bislang einzezahlte Beiträge: knapp 40.000€ Aktueller RÜK Wert: 27.000 €

Ich habe ein bißchen mit Excel gespielt und immer mehr weniger das Gefühl, dass ich da noch weiter invesitieren sollte. Die Entwicklung sieht ja nun wirklich nicht gut aus (auch wenn sicher einiges der Finanzkrise geschuldet ist...), aber ich muss schon optimistische Annahmen über die weitere Entwicklung reinstecken, damit ich in den nächsten Jahren überhaupt mal eine schwarze Null erreiche.

Ich habe mich bislang ein bißchen vor der Entscheidung 'gedrückt', da ich das Geld für die mtl. Beiträge ohne größere Schmerzen aufbringen konnte, mittlerweile sieht das aber ein wenig anders aus, da die Familie zunehmend größere Ansprüche stellt.... ;-)

Also: beitragsfrei stellen (und z.B. stattdessen in die betriebliche AV investieren)? Oder weiterzahlen? Ganz kündigen steht für mich aktuell nicht zwingend zur Debatte.

Vermitller damals war übrigens der AWD, bitte keine Kommentare wie 'selber schuld' o.Ä. Ich war jung und hatte das Geld...

Danke für euer Feedback!

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Fragen zu Riester bei Ehepaar (Unmittelbar und Mittelbar Zulagenberechtigt)

Hallo liebe Community,

ich habe einige Fragen zu Riester in der speziellen Konstellation von meiner Frau und mir und würde mich über eure Antworten freuen. Ich habe auch schon sehr viel im Internet recherchiert, konnte aber nicht die passenden Infos finden bzw. habe auch schon viel widersprüchliches gelesen.

Folgende Ausgangssituation:

Ich bin Angestellter mit rentenversicherungspflichtiger Tätigkeit und bin somit unmittelbar Riester-Zulagenberechtigt. Seit mehreren Jahren bespare auch schon einen Riester-Fondssparplan (DWS TopRente Dynamik) mit ca. 1600€ jährlich. Der Riester wird momentan nicht mit der maximalen Zulagen bespart! Hierfür wären die 2100€ abzüglich der Grundzulage (154€) notwendig.

Meine Frau ist angestellt und einem berufständischem Versorgungswerk (Bayerische Ärzteversorgung) angeschlossen und somit von der Rentenversicherungspflicht befreit. Das heißt meine Frau erfüllt nicht die Vorraussetzung für die unmittelbare Riesterförderung. Durch meine Tätigkeit und meinen Riester-Vertrag wäre sie allerdings mittelbar zulagenberechtigt und könnte somit auch einen Riester-Vertrag abschließen.

Kinder sind aktuell noch nicht vorhanden, allerdings in Planung (1-2 Kinder).

Folgende Fragen stellen sich mir jetzt:

  1. Können meiner Frau durch Abschluß eines Riester-Vertrages Probleme bezüglich Rentenzahlung o.ä. bei ihrem Versorgungswerk entstehen?

  2. Meine Frau würde auf Grund ihres Einkommens mit einem relativ geringen Eigenanteil die maximale Zulage (+ evtl. spätere Kinder-Zulagen) erhalten. Gibt es hier noch etwas zu beachten? Ich habe bspw. schon gelesen, dass zuerst der unmittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= mein Riester) mit der maximalen Zulage bespart werden muss, bevor der mittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= Riester von meiner Frau) überhaupt Zulagen erhält. Das kann ich mir so aber eigentlich nicht vorstellen... Die beiden Verträge sind doch voneinander vollkommen unabhängig, oder?

  3. Was passiert, wenn einer von uns zwei stirbt? Würde der Riester dann auf die andere Person übertragen werden? Und würde meine Frau die Zulagenberechtigung verlieren, wenn ich versterben würde?

Als Riester-Form hätten wir einen Banksparplan ausgesucht, weil es noch einige Unwägbarkeiten (Immobilien-Kauf, Berufswechsel, etc.) gibt. Ich denke, dass es noch nicht das "finale" Altersvorsorge-Konzept ist, aber der Riester-Banksparplan bietet zumindest die Flexibilität um auf Veränderungen reagieren zu können und im Moment nicht auf die Riester-Förderung zu verzichten.

Danke für euere Antworten...

Viele Grüße,

Scribble

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