Chancen auf Wiedereinstellung?

3 Antworten

Also - die Sache ist beim Anwalt ! Dann wird Deine Freundin ihr blaues Wunder erleben.

Ich sage Dir was passiert: Der Anwalt reicht Klage ein. Er erreicht vielleicht einen Vergleich. Anwaltskosten muss Deine Freundin bezahlen, Gerichtskosten muss sie zur Hälfte bezahlen. Wenn sie wieder eingestellt wird - was ist das für eine Stimmung ?

Ich möchte nicht in einem Unternehmen arbeiten - gegen das ich klagen musste.

Also kann es eigentich nur um eine Abfindung gehen - wenn diese nicht hoch ist - dann ist Deine Freundin gut beraten, wenn sie eine neue Stelle sucht.

Sollte sie eine Abfindung bekommen - dann kann sie davon Ihren Anwalt bezahlen.

Vielleicht hat sie ja Rechtsschutz. Es bleibt trotzdem was an ihr hängen.

Beim Gang zum Anwalt und Einreichung einer Klage, musst Du 100% im Recht sein und es muss um wirklich viel Geld gehen. Übrigens auch bei 100 % Recht - kann es negativ ausgehen vor Gericht. Dies weiß ich aus eigener Erfahrung. Die Anwälte verdrehen solange alles - bis keiner mehr weiß was stimmt. Und natürlich auch kein Richter. Es wird also höchstens ein Vergleich herausspringen.

Ich rate Deiner Freundin vom Gang zum Anwalt und von einer Klage dringend ab.

Ich schätze das (aus Unternehmersicht) etwas anders ein. In 90 % der Fälle läuft es auf einen Vergleich hinaus. In dem Falle fallen lt. ahs-kanzlei.de erstinstanzlich keine Gerichtskosten an. Die zu erwartende Abfindung sollte natürlich deutlich über den eigenen Anwaltskosten liegen. Die Vorschläge für einen Vergleich sind in der Regel extrem arbeitnehmerfreundlich. Wenn selbst für jemanden, der seit > 5 Jahren nicht mehr zur Arbeit gekommen ist, noch eine fette Abfindung raus springt...

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Ist die Kündigungsschutzklage erfolgsversprechend?
Nein.

"trotz Abmahnung vermehrt zu spät"
zeigt mir persönlich das der AG bereits mehr als Kulant war, da trotzdem noch mehrfach drüber weggesehen wurde.
Irgendwann ist das Fass halt Voll

Und jetzt zur Finanzfrage ...

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