Büropauschale auch bei Niederlassung?

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4 Antworten

Also ich verstehe die Frage nicht. Wer überweist dem NLL Geld und warum?

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Kommentar von Rat2010
10.06.2013, 21:07

Die Verwaltung, damit er Miniausgaben nicht mehr entweder selbst bezahlt oder teilweise ohne Beleg abrechnen muß.

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Ich würde an dieser Stelle das Stichwort "Handkasse" einwerfen wollen. Genau für solche Ausgaben ist doch diese vereinfachte Haushaltung da. Kontiert wird das ganze unter sonstigen Betriebsausgaben, Porto oder was auch immer.

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Kommentar von Rat2010
11.06.2013, 08:59

Du hast natürlich recht! Weil das auch organisiert werden muss, sprich: der Niederlassungsleiter Geld bekommen, Belege aufheben und die Buchhaltung das ganze verbuchen muss, hätte ich es gerne auf einfache Art vermieden aber so wie ich mir das vorgestellt habe, klappt das wohl nicht. Dazu möchte ich anmerken, dass auch die Hauptniederlassung ohne jegliche Kassen auskommt. Da läuft der (seltene) Kleinkram - wegen regelmäßiger Einkäufe bei der Metro - über die Spesenabrechnung sehr gut. Nur hat der Niederlassungsleiter bisher keine Spesen.

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Warum sollte der Niederlassungsleiter das Geld erhalten?

Entweder die Niederlassung hat ein Bankkonto oder eine Kasse aus welcher sie es bestreiten kann, dann werden alle Buchungen oder Ein- und Ausgänge auch ordentlich aufgezeichnet und verbucht, oder sie haben keines.

Wenn der Niederlassungsleiter "pauschal" 50 Euro bekommt, als pauschalen Spesenersatz ist das meines Erachtens steuerpflichtiger Arbeitslohn. Wenn er tatsächlich Dinge für den Betrieb dafür kauft, kann er die Sache als Werbungskosten absetzen. Ist meines Erachtens aber eine bescheuerte Idee.

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Kommentar von Rat2010
11.06.2013, 08:49

Danke für die Antwort. Wenn du dir meien Antwort an EB von gerade eben anschaust, kam ich auf die Idee, weil sie der Sache am ehesten gerecht wird. Es scheint aber nur ein nicht im Gesetz stehender Einzelfall zu sein, auf den der Gesetzgeber nicht eingegangen ist.

Es gibt andere Möglichkeiten wie Essensgutscheine und wahrscheinlich wird das die Lösung.

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Ich gehe von einer der HL untergeordneten NL aus.

Üblich ist, dass diese Kosten von der Hauptstelle getragen und an die versch. NL weiterbelastet werden.

Ich sehe aber auch kein Problem darin, eine monatliche Summe von HL zu NL zu überweisen, um die Ausgaben zweckgebunden damit zu bestreiten. Eine pers. Steuerpflicht für den NL-Leiter kann daraus nicht entstehen, wenn betriebliche Notwendigkeiten mit dem Geld bestritten werden.

Worin die Einsparung von Bürokratie liegen soll, erschliesst sich mir nicht. In beiden Fällen darf nicht ohne Nachweis des Verwendungszwecks ausgegeben werden. Im 2. Fall entsteht nur zusätzlich das Problem, dass bei Unter- oder Überschreiten der Pauschale zusätzliche Vorgänge nötig werden.

Fazit ist, sobald die Sache - egal was - betrieblich veranlasst ist, ist es Betriebsausgabe. Und umgekehrt.

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Kommentar von Rat2010
11.06.2013, 08:46

Aus der Sicht des Unternehmens (Kapitalgesellschaft) wäre es auch sonst betrieblich veranlasst. Wenn nur das, was nachgewiesen wird, abgesetzt werden kann, wäre das ein KO-Argument.

Ich kam auf die Idee, weil es bei Homeoffices solche Pauschalen gibt und natürlich vor allem, weil es der Sache am ehesten gerecht würde (siehe meine Antwort an EB von gerade eben). Dir ist also auch keien Ausnahme bekannt?

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