Bürgschaft mit Grundschuldeintragung rechtens?

1 Antwort

kobella:

Ich darf zusammenfassen:

Tochter und Schwiegersohn nahmen zur Finanzierung des Kaufpreises für ein Hausgrundstück ein Bankdarlehen auf. Der Bank genügte die dingliche und persönliche Sicherheit nicht, weshalb sie die Verbürgung durch dich zur Auflage machte.

Zur Unterlegung der Bürgschaft wurden an die Bank die nicht mehr valutierten (Eigentümer-)Grundschulden abgetreten, die auf deinem und deinen Kindern, eines davon war noch minderjährig, Grundstück lasteten. Richtig?

Für die Abtretung einer Grundschuld bedarf es für den Minderjährigen nicht der Zustimmung des Vormundschaftsgerichts, wenn ein Vormund für den Minderjährigen handelt.

Fazit: Du hast auch für das minderjährige Kind rechtsverbindlich abgetreten; wehren bringt nichts.

Privatdarlehen / Vorteil einer Grundschuldeintragung

Hallo!

Ich habe vor kurzem innerhalb der Familie, meinen Eltern, ein Privatdarlehen über knap 150 KEUR gewährt. Hierzu existiert ein Darlehensvertrag, in dem neben den Rückzahlungsmodalitäten festgeschrieben ist, dass mir zur Absicherung des Darlehens eine Grundschuld auf die Immobilie meiner Eltern eingetragen wird in Höhe von 150 KEUR. Dies ist jedoch noch nicht passiert, da wir noch nicht dazu gekommen sind.

Hintergrund der Absicherung über eine Grundschuld ist mein Vorhaben, möglicherweise demnächst eine eigene Immobilie zu erwerben. Da mein Eigenkapital nun weitestgehend im Privatdarlehen steckt (ging aus familiären Gründen nicht anders), hoffte ich, dass mich das dann bei der Bank "besser stellt". Auch wenn ich nicht weiß, ob mir das bei der Bank überhaupt etwas bringt (das wäre übrigens schon meine erste Frage hier).

Nun die eigentliche Frage: Meine Überlegung ist nun, die Notargebühr (ca. 1000 EUR) vorläufig zu sparen und den Vertrag dahingehend zu ändern, dass die Grundschuldeintragung nicht verpflichtend ist, aber jederzeit von mir eingefordert werden kann. Also z.B. wenn einmal eine Bank das bei meiner eigenen Finanzierung fordern würde.

Ansonsten geht es mir hauptsächlich darum, dass meine (eigene) Familie abgesichert ist und das Privatdarlehen nicht "verschwindet", falls mir einmal etwas zustoßen sollte. Das sollte m.E. aber durch den Vertrag hinreichend der Fall sein und keine Grundschuldeintragung erfordern (oder?).

Wie beurteilt ihr die Lage? Tue ich mir selbst keinen Gefallen damit, auf die Eintragung vorläufig zu verzichten?

Danke für alle Antworten!

Dies kann sich aber noch dauern, da das aktuelle Angebot sehr überschaubar ist.

...zur Frage

Wie ist es mit dem Wohnrecht und Rangrücktritt beim Grundbuch?

Ich habe das Eigentum an meinem lastenfreien Einfamilienwohnhaus mit Einliegerwohnung (Wert etwa 200 000 €) im Wege der vorweggenommenen Erbfolge gegen Einräumung eines lebenslangen unentgeltlichen Wohnrechts meinen Sohn übertragen. Er hat vor, großzügig anzubauen und benötigt hierfür ein Bankdarlehen von 100 000 €. Die Bank macht die Darlehensgewährung vom Grundbucheintrag einer erststelligen Grundschuld abhängig. Ich bin nicht abgeneigt, mit meinem Wohnrecht hinter die Grundschuld zu treten, zumal mein Sohn für seine große Familie Platz benötigt. Ich lege jedoch Wert darauf, dass sich mein Wohnrecht im Range verbessert, also aufrückt und zwar in dem Umfang, wie die Grundschuld peu à peu getilgt wird. Wie müssen Grundschuld, Darlehensbedingungen und Sicherungsabrede ausgestattet sein, um mein Anliegen auf Rangverbesserung zu verwirklichen? Auf muss ich achten?

...zur Frage

Eingetragene Grundschuld durch Schwiegereltern, Verbindlichkeiten bei Trennung?

Hallo zusammen.

Ich habe mit meiner inzwischen Ex Verlobten vor eineinhalb Jahren ein Haus gekauft. Da ihr Vater relativ "flüssig" ist, hat er uns 150000 dazu gegeben.

Das Geld wurde bei Hauskauf quasi als Eigenkapital und zur Finanzierung genutzt.

Sprich wir haben nur die Restsumme über die Bank finanziert und das Geld von meinem Schwiegervater für Kaufnebenkosten, den Rest der Kaufsumme, sowie Renovierung in Eigenleistung genutzt.

Der Schwiegervater hat sich über diese 150000 eins Grundschuld auf das Haus eintragen lassen, neben der Grundschuld bei der Bank(280000).

Das Haus soll verkauft werden, wird aber nicht die gesamte Summe erbringen.

Bin Ich in diesem Fall dem Vater meiner Ex Verlobten überhaupt zu irgendwelchen Rückzahlungen verpflichtet?

Es gibt keinen Darlehensvertrag oder ähnliches. Nur die Grundschuldeintragung.

Ich gehe davon aus das die Bank zuerst ihr Geld bekommt(evtl sogar mit Vorfälligkeitsentschädigung?).

Und er somit nur einen Teil seines Geldes.

Anderes Vermögen besitze ich nicht.

Vielen Dank im vorraus

Stefan

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?