Bürge im Grundbuch

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6 Antworten

Schleicher: Die Forderung des Bürgen auf Sicherheit ist legitim, keinesfalls aber hat er Anspruch auf Erwerb eines Miteigentumsanteils an deinem Grundstück, dem Pfandobjekt der Bank. Wie hoch sollte denn sein Grundstücksanteil sein, wenn überhaupt noch nicht feststehen kann, ob und in welcher Höhe er wegen eines noch völlig unbekannten Forderungsausfalls vom Grundschuldgläubiger in Anspruch genommen wird?

Soweit der Bürge den Gläubiger befriedigt, geht die Forderung des Gläubigers gegen den Hauptschuldner auf ihn über (§ 774 BGB). Lass dich fachkundig beraten und überfrachte das Grundbuch nicht mit Miteigentumsanteilen, Sicherungsgrundschulden u.ä.

Ist er als Teileigentümer im Grundbuch oder nur in der Bank? Teileigentum ist in diesem Beispiel aber nur die Summe 30.000€ oder? Habe ich Nachteile als Grundstückseigentümer?

Muss er den überhaupt im Grundbuch stehen. Was passiert mit den Bürgen wenn er stirbt unser Bekannter (Bürge) ist schon ziemlich alt.

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Ich habe den starken Eindruck, Ihr solltet in dieser Sache eine rechtliche Beratung in Anspruch nehmen um Euch zunächst einmal Klarheit über Eure Wünsche und die Mittel zur Verwirklichung dieser Wünsche zu verschaffen. Einen Bürgen kann man jedenfalls nicht ins Grundbuch eintragen lassen. Teileigentum des Bürgen ist zwar rechtlich in Form eines Miteigentumsanteils möglich, geht aber doch völlig an der Interessenlage vorbei: Der Bürge würde dadurch viel mehr erhalten als ihm zusteht solange nicht die Inanspruchnahme erfolgt ist. Ein Grundpfandrecht würde diesen Zweck nur bei wirklich ausgefeilter Formulierung der zugrunde liegenden Vereinbarungen erfüllen.

Vermutlich verlangt die kreditgebende Bank eine Bürgschaft als Zusatzsicherheit für ihren Kredit. Das hättest Du genauer beschreiben sollen.

Ein Bürge kann sich zur Sicherung seiner Bürgschaft eine Grundschuld im Grundbuch eintragen lassen. Wenn die Finanzierung überwiegend durch ein Kreditinstitut erfolgt sollte die Grundschuld für den Bürgen nachrangig erfolgen um die Bankfinanzierung nicht zu gefährden.

Eine Bürgschaft sollte immer schriftlich vereinbart werden. In dieser Vereinbarung muss auch geregelt sein, wann und unter welchen Umständen der Bürge aus seiner Bürgschaft entlassen wird und dass er nach Entlassung aus der Bürgschaft verpflichtet ist eine Löschungsbewilligung für die auf ihn eingetragene Grundschuld zu erteilen. Die Kosten für die Eintragung und spätere Löschung dieser Grundschuld trägt üblicherweise der Kreditnehmer.

Bei Bürgschaften und Krediten von Bekannten und Freunden, sollte man sich sicher sein, dass alles gut geht. Andernfalls kann man sich im Bekanntenkreis nicht mehr sehen lassen.

Er steht dann nicht als Bürge im Grundbuch sondern als Teileigentümer. Das ist für Ihn die Sicherheit dass Ihr zahlt. Zahlt Ihr nicht, dann kann er sein Teileigentum verkaufen. Oder welche Sicherheit bietet ihr sonst dem Bürgen?

Ist er als Teileigentümer im Grundbuch oder nur in der Bank? Teileigentum ist in diesem Beispiel aber nur die Summe 30.000€ oder? Habe ich Nachteile als Grundstückseigentümer?

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Wer als "Bankkaufmann" so einen haarsträubenden Unsinn schreibt, beleidigt seinen Berufsstand!

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@Tritur

Habe sie mir eine andere Antwort. Bin für alle Antworten dankbar.

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@Tritur

Oben steht, der Bürge möchte auch ins Grundbuch. Somit kauft er das Objekt mit. Es gibt folglich mehrere Eigentümer. Der Käufer und der Bürge ist auch Eigentümer.So ist es zu interpretieren. @Tritur ich habe selbst 17 Jahre Darlehen genehmigt und vielleicht habe ich auf diesem Gebiet genug Erfahrung. Es ist als Bürge ein super Druckmittel das Objekt mitzukaufen und bei Ausbleiben der Rate den 1/3 Anteil beispielsweise hier zu verkaufen. Sollten Sie qualifiziert darauf antworten können, dann tun Sie dies. Aber nicht mit so einer Phrase wie in Ihrem ersten Kommentar.

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@Bankkaufmann69

ich habe selbst 17 Jahre Darlehen genehmigt und vielleicht habe ich auf diesem Gebiet genug Erfahrung.

Das muss vor Ausbruch Deiner Demenz gewesen sein!

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@Bankkaufmann69

Oben steht, der Bürge möchte auch ins Grundbuch. Somit kauft er das Objekt mit.

Eigenartige (Un)Logik!

Die Bank möchte z. B. auch ins Grundbuch mit und kauft trotzdem nicht das Objekt.

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Hallo,

als was möchte er den im Grundbuch stehen? Als Miteigentümer oder mit einer Grundschuld?

Ich denke, mit einer Grundschuld über die 30.000 €. Dann hat er eine gewisse Sicherheit. Kommt halt drauf an, wie werthaltig das Objekt ist. Denn am ersten Rang im Grundbuch wird ja die Bank mit einer Grundschuld sein.

Notwendig ist es natürlich nicht. Doch wenn er keinerlei Absicherung hat, gibt er die Bürgschaft "blanko".

Grundsätzlich rate ich immer ab, Bürgschaften einzugehen. Denn der Bürge haftet üblicherweise selbstschuldnerisch und ohne Einrede der Vorausklage.

Das heißt, er haftet praktisch so, als wären es seine eigenen Schulden. Doch das wird dein Bekannter ja wissen.

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