BU bis 60 / 63 oder 65?

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Also die Leistungsdauer sollte mind. bis 63 gewählt werden, da vorher auch keine Altersrente der DRV bezogen werden kann. Außerdem ist jemand der BU ist noch lange nicht erwerbsgemindert.

Optimalerweise sollte sie natürlich bis 65 bzw. 67 gehen, damit es keine Einschränkungen im Bezug auf die Höhe einer Altersrente der DRV gibt.

Wenn du natürllich für die Zwischenzeit genug Einkommen oder Reserven hast um auch ohne aktive Arbeit überleben zu können, kannst du natürlich auch einen früheren Endzeitpunkt angeben.

Dies würde ich mir allerdings von dir extra bestätigen lassen in der Beratungsdokumentation.

Woher ich das weiß:Beruf – § 34d GewO vorhanden

Hallo, die Versicherungs- und die Leistungsdauer sollten mind. bis zum möglichen Beginn einer vorgezogenen Altersrente reichen. 65 wäre also heute o.k.

Wenn man 67 als Leistungsdauer wählt, hat man zusätzliche Reserven z.B. für den Fall einer weiteren Erhöhung des Rentenalters durch die Politik.

Viel Glück

Barmer

Mindestens bis 63 (vorgezogene Rente). Besser ist auf jeden Fall 65 oder 67. Weil krank ist schon blöd - aber krank und kein Einkommen ist noch schlimmer.

Ausnahme: Es fallen Belastungen ab irgendeinem Zeitpunkt weg. Wenn z.B. ein 30 jähriger eine Wohnung finanziert und die Wohnung mit 60 zurück gezahlt ist (dann muss halt die Versicherungsleistung auch für die Rückzahlungsraten reichen) dann könnte man aufsplitten. Den Teil der für die Rückzahlung benötigt wird nur bis 60 und das (Über)Leben halt bis 63 oder länger.

Mindestens bis 63 da Du vorher keine gesetzliche Rente erhälst. Jedoch solltest Du im Leistungsfall eine lebenslange Rentenzahlung vereinbaren...

Die 60 bzw. 63/65/67 wirken sich zweifach aus, "teuer" ist nur die eine davon.

Erstens die Versicherunsgdauer, hier macht es keinen Unterschied ob Du bis 60 oder 67 versichert bist. Wenn Du bis 60 noch nicht BU geworden bist, ist die Wahrscheinlichkeit dass Du es bis 65 oder 67 wirst, ziemlich gering. Auch ist das finanzielle Risiko des Versicherers überschaubar. Hier könnte man m.E. leicht nur bis 60 gehen, aber - s.u..

Zweitens die Leistungsdauer, die bestimmt maßgeblich den Beitrag. Wenn Bu, dann gibt es eben nur bis 60 Geld und nicht bis 65 oder 67. Wenn Du hier nur bis 60 wählst, solltest Du aus anderen Quellen die Lücke bis min. zur Regelaltersgrenze schliessen können. Das hängt jetzt von Deinen persönlichen Verhältnissen ab.

Noch eine Anmerkung. Nicht alle Versicherer akzeptieren ein unterschiedliches Versicherungs- und Leistungsendalter, und wie gesagt, es macht keine Unterschied in den Beiträgen.


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