brutto gleich netto - wieso gilt das für die betriebliche Altersvorsorge?

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Für die Betriebliche Altersvorsorge gilt das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung. Das heisst, sämtliche Beiträge in die bAV werden nicht besteuert, keine Sozialbeiträge dafür abgeführt. Erst wenn es zur Auszahlung der Rente kommt, wird diese Ihrem steuerpflichtigen Einkommen zugeschlagen.

Vorteil 1: Da die Beträge nicht besteuert werden geht natürlich wesentlich mehr in die Altersvorsorge und kann dementsprechend Zinsen/Renditen bringen.

Vorteil 2: Im Ruhestand hat man üblicherweise neben einem geringerem Einkommen auch eine geringere Steuerlast. So wird das Einkommen steuerlich weniger belastet wie zu 'jüngeren Zeiten'.

Weil die Beiträge für deine betriebliche Altersvorsorge direkt vom Brutto abgezogen werden. D.h. sie werden vorher nicht versteuert. Die Besteuerung erfolgt erst in der Leistungsphase. Dadurch hast du sofort eine Steuerersparnis, brauchst hierfür keine Sozialversicherung zu bezahlen und hast über die ganze Laufzeit den Zins- und Zinseszinsvorteil.

Unfall mit Dienstwagen auf privater Fahrt?

Ich bin am Montag mit meinem Dienstfahrzeug (1%-Regelung) verunfallt. Der Wagen ist Totalschaden. Im Internet habe ich nun recherchiert, dass der Arbeitnehmer die Reparaturkosten als geldwerten Vorteil versteuern muss, wenn der Arbeitgeber den Schaden bezahlt. Da es sich um einen Totalschaden handelt, liegt der Aufwand bei rund 40000 Euro. Muss ich hierfür tatsächlich geldwerten Vorteil bezahlen? Werden also die 40000 Euro auf mein normales Brutto aufgeschlagen, versteuert und netto wieder abgezogen? Oder wie errechnet sich das, falls das überhaupt der Fall ist? Welche Möglichkeiten habe ich ansonsten, diese Fahrt als Dienstfahrt zu zu deklarieren(Montag war Feiertag)? Kommt höhere Gewalt in Frage bei regennasser Fahrbahn und auf der Straße verlegten Straßenbahnschienen?

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