Bringt die Umschichtung von einem Geldmarktfonds in eine Aktienfonds etwas?

2 Antworten

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Es bringt einen gewissen Costaverage-Effekt. Also einen Durchschnittspreis.
Die Idee dahinter ist die Folgende:
Annahme 1:
Im Laufe der nächsten 1-2 Jahre wird die Konjunktur wieder anspringen, evtl. eine höhere Inflation kommen und damit die Aktienkurse steigen.
Annahme 2:
Es kann durch schlechte Nachrichten z.B. beim Arbeitsmarkt oder Hausbau in USA oder was auch immer in diesem Zeitraum auch zu mehr oder weniger kurzfristigen Rückschlägen beim Aktienmarkt kommen bis eben wie oben die Konjunktur stabil wird.
Annahme 3:
Aus den o.a. Gründen kann ich nicht sicher sein wie die Aktienkurve sich verhält, es kann einen gemäßigten Anstieg geben (also keine schlechten Nachrichten) oder die Aktienkurse entwickeln sich mit Rückschlägen nach oben.
Wenn ich also jetzt alles in den Aktienmarkt umschichte kaufe ich evtl. im Verhältnis zu zu teuren Kursen ein. Wenn ich dagegen ratierlich einzahle bekomme ich den Mittelkurs der nächsten Jahre/Monate. Kaufe also bei Rückschlägen zu niedrigen Kursen und verpasse den Aufschwung nicht.
Zusammenfassung:
Wenn man den o.a. Annahmen beipflichtet ist es eine vernünftige Strategie. Es gibt aber keinen Unterschied zum monatlichen Sparen in einen oder mehrere Aktienfonds.

Wenn du eine höhere Rendite anstrebst, mußt du umschichten. Jedoch Nicht in einen Deka-Fonds(Zu hohe Kosten), sondern in einen ETF(geringe Kosten=höhere Rendite). Das Verkaufsargument, richtiger Zeitpkt. ist schwachsinn, weil kein Mensch im Vorhinein weiß, wann der Punkt gekommen ist. Allerdings liegen dei Banken mit ihren Prognosen in der Mehrheit falsch, daher guter Kontraindikator. MfG AlexanderG

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