Briefmarkensammler vekauft bei Ebay teure Stücke- ist er steuerpflichtig?

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4 Antworten

Wenn nur Einzelstücke verkauft werden kann dies am Fiskus vorbei getan werden. Wichtig ist hierbei die Herkunft der Stücke. Stammen sie aus eigener Sammlung oder einem Erbe ist es meistens kein problem. Wurden sie jedoch gekauft und innerhalb eines Jahres dann weiterverkauft interessiert sich das Finanzamt durchaus dafür.

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Bei eBay gibt es nur Sammler und Liebhaber. Wer aber dort ständig kauft und verkauft wird sich mit dem Umstand konfrontiert sehen, dass man Gewerbe auch dann betreibt wenn man kein Schild vor der Tür hängen hat. Es kommt auf die Gewinnerziehlungsabsicht an und die wird sich bei ständigem Handel nicht leugnen lassen.

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Kommentar von EnnoBecker
31.12.2013, 08:08

...aber hier bitte nicht den BGB-Unternehmer nach ebay-Recht mit dem Unternehmer nach Steuerrecht verwechseln.

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Könnte sein. Wenn er sie mit Verlust verkauft, wohl nicht.

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Welche Steuerart schwebt dir denn da so vor?

Und verkauft der Sammler da seine irgendwann mal gesammelten Stücke, löst also seine Sammlung auf? Oder kauft er gezielt Marken, um sie dann wieder zu verkaufen?

Im ersten Fall

...fällt keine Umsatzsteuer an, gerade der "Briefmarkensammler" steht schon seit vielen Jahren als Beispiel für einen Nichtunternehmer im UStAE bzw. vorher in den UStR.

Bei der Einkommensteuer kommt es darauf an. Wie lange waren die Marken im Familienbesitz? Wie hoch ist der Veräußerunsggewinn? Länger als 1 Jahr? Dann ist der Verkauf nicht steuerverstrickt. Kürzer als 1 jahr und unter 256 Euro? Dann auch nicht.

Im zweiten Fall

...wird es komplizierter.

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