Brauerei Verpachtung

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4 Antworten

Diese Verträge sind tatsächlich an die Gaststätte gebunden, soweit es sich nicht um eine Brauereifreie Gaststätte handelt, bei der sich dann der Pächter an die Brauerei verkaufen kann.

Verbunden mit solchen Verträgen sind entweder Darlehen der Brauerei (hätte in Deinem Fall mal der Verkäufer bekommen), oder dass die Brauerei mal die Ausstattung bezahlt hat, oder im Idealfall, dass es Rückvergütungen auf die Abnahme des Betreibers gibt.

Man muss den Vertrag kennen, um Dir einen Rat geben zu können.

Die Übernahme des Vertrags als Bedingung für den Kauf deutet darauf, das der Vorgänger mal was von denen bekommen hat (Geld oder Ausstattung).

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Kommentar von goodquestion
08.01.2015, 17:49

erstmal danke für die Information. Es wurde vereinbart, dass die Brauerei die Ausstattung übernimmt und es gibt zusätzlich Rückvergütungen (überhöhte Preise-normale Preise). Muss ich in dem Fall wirklich eine Sicherheit angeben ? Wie kann ich den Fall am besten lösen?

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Brauereipachtverträge waren schon oft Thema in Gerichtsverfahren. Möglichweise ist es ein Knebelungsvertrag der sittenwidrig ist. Das wäre -mit Ausnahme einer Kündigung des Vertrags nach den im Vertrag vereinbarten Bedingungen- die einzige Möglichkeit aus so einem Vertrag auszusteigen. Eine Pauschalaussage kann man hierzu aber nicht treffen. Da muß der Pachtvertrag intensiv von einem Rechtsanwalt überprüft werden. Eine Anfrage in einem Forum kann eine solche Überprüfung nicht ersetzen.

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Ich würde den Vertrag wenn Du ihn ausgehändigt bekommst einem Anwalt und Notar zur Prüfung vorlegen. Glaube nicht das jemand im Forum eine zielführende Antwort geben kann.

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Wieso ist das ein Hacken? Was hat denn der Teil des Fußes damit zu tun?

http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads/2013/04/haken_hacken.jpg

Auch sonst habe ich den Sachverhalt nicht verstanden. Ich verstehe das so, dass du ein Grundstück erwerben willst, welches jemand anderes gepachtet hat, der auf diesem Grundstück eine Gaststätte betreibt.

Deswegen verstehe ich das Problem nicht. Der Bierverleger schließt seine Darlehensverträge doch nicht mit dem Eigentümer des Grundstücks ab, sondern mit dem Betreiber der Gaststätte.

Hab ich was falsch verstanden?

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Kommentar von goodquestion
09.01.2015, 10:21

Der jetzige Eigentümer ist der Pächter, nicht die Mieter. Jetzt wollen die den Vertrag mir übergeben und verlangen zusätzlich die vereinbarte Vergütung von mir, da ich ja nach der Rückvergütung das Geld wieder zurück bekomme. Aber warum soll ich für meine Mieter bürgschaften wenn sie selber das Geschäft betreiben ? Ausserdem habe ich gar kein schankrecht.

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