Braucht man immer einen Erbschein?

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An das Geld auf der Bank kommt man nur mit einem Erbschein (ausser es gäbe ein notarielles Testament).

Steuer und Verkehrswert - Immobilie-Erbe, Wohnrecht, Vermietung

Liebe Wissenden,

unsere Mutter ist im August verstorben und hat meinen Bruder und mich als Alleinerben für ein 6familien-Wohnhaus (Denkmalschutz) eingesetzt.

5 Wohnungen sind vermietet (Gesamtnetto ca. 1300€/Mon.) 1 Wohnung wird vom Vater(Rentner) mit Wohnrecht bewohnt, also keine Mieteinnahme.

  1. Für die Erbschaftssteuer wird das Finanzamt den Verkehrswert benötigen, der wohl nach dem Ertragswertverfahren berechnet wird. Da mein Bruder und ich mit dem Erbe die Freigrenze wohl nicht überschreiten werden, können wir den Wert großzügig schätzen???

  2. Unser Vater bekommt ca. 200€/Moant an Rente (Alters+Witwerrente). Wir bezahlen aus den laufenden Mieten sämtliche Unterhaltskosten (Nebenkosten, Telefon, Strom usw.), so dass unser Vater die 200€ für sich hat. Ließe sich das von den Mieterträgen abziehen oder teilen wir das auf und geben es jeweils als "unterstützung bedürftiger" in unseren Steuererklärungn an? Oder geht das gar nicht?

  3. Wie verhält sich das mit anfallenden Erhaltungsaufwendungen wenn ein Wohnrecht besteht? Mal abgesehen davon, dass unser Vater ja selbst für seine Schäden in der Wohnung aufkommen muss. Können wir die Kosten, die für die Erhaltung anfallen zu 100% absetzen oder muss der bewohnte Anteil unseres Vaters abgezogen werden?

Das sind zurzeit meine größten Fragen um weiterzukommen :(

vielen lieben Dank schonmal für eure Hilfe :)

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Gesetzliche Erbfolge, Söhne erben nur die Plus-Aktiva?

Verkaufe Haus, da mein Mann mir ca. 80.000 € Schulden hinterlassen hat. Keine Lebensversicherung, 2 Söhne, jetzt möchten die Kinder den gesetzlichen Erbteil ausgezahlt haben nach Abzug aller Kosten. Also nur die Plus-Aktiva. Was ist mit den Kosten die ich seit dem Tod meines Mannes alleine trage? Abtragung der Schulden? Beerdigungskosten? Versicherungen und die kompletten Kosten des Unterhaltes für das Haus. Erhalte 180.000€ für das Haus abzüglich 80.0000€ Schulden + die noch entstehenden Kosten. Mir stehen 50% eh zu + 25% Erbe meines Mannes. Den Rest, also 25% erben meine Kinder. Hier meine Frage: ist das so korrekt oder werden die bis dato von mir alleine getragenen Kosten hier auch noch anteilmäßig abgezogen?

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Alleinerbe und verwitwete Ehefrau - welche Ansprüche haben wir genau?

Ich muß noch einmal genau nachfragen, die bürokratischen Informationen, die ich bisher notariell erhalten habe, reichen mir leider nicht aus und sind teilweise sehr unverständlich formuliert... Mein Vater verstarb 2010, war bis dahin drei Jahre lang mit seiner zweiten Ehefrau verheiratet, ich habe noch eine Schwester. Meine Schwester und ich wurden testamentarisch jeweils zur Hälfte zu Erben bestimmt. Meine Schwester hat das Erbe ausgeschlagen. Unsere ehemalige "Stiefmutter" bekam lediglich in unsrem Elternhaus lebenslanges Wohnrecht eingeräumt, das sie sich abkaufen gelassen hat. Nun haben wir seit kurz nach Vaters Tod leider kein (gutes) Verhältnis mehr, d.h. sie ist letzte Woche ausgezogen, ohne mich vorher darüber zu informieren und nachdem sie das komplette Haus leer geräumt hat. Ich wurde von meinen Mietern, die gleich im Nachbarhaus, das früher meine Großeltern bewohnten und das mit zu meinem Erbe gehört, informiert. Außerdem hat sie beide Gemeinschaftskonten, die bis zu Papas Todestag bestanden, geleert - dafür hatte sie lt. Auskunft der Bank "Verfügungsvollmacht über den Tod hinaus". Die Beerdigungskosten hat sie allein getragen - es war so besprochen, da Vater genügend Geld hinterlassen hatte, den Grabstein wollten wir gemeinsam aussuchen und kaufen, sie hat ihn aber hinter meinem Rücken allein bestellt und auch bezahlt. Jetzt möchte ich mit ihr und der Vergangenheit abschließen, möchte aber auch zu meinem Recht kommen und dafür genau wissen, worauf ich Anspruch habe und welche Pflichten ich habe, damit ich dabei nichts falsch mache. Da durch das gespannte, bzw. "ehemalige" Verhältnis zur verwitweten zweiten Ehefrau meines Vaters mittlerweile gar kein persönlicher Kontakt mehr zu ihr möglich ist, möchte ich ihr auf keinen Fall etwas schenken, das ihr nicht zusteht - sie hat mir genug Steine in den Weg gelegt und das kann ich so nicht akzeptieren. Ich möchte, nachdem sie es über ein Jahr verhindern konnte, daß ich den Erbschein ausgestellt bekomme und ich dafür noch eine Menge Geld zahlen mußte, endlich für klare Verhältnisse sorgen, damit ich - auch im Sinne meines Vaters - für mich damit fertig werden kann. Welchen Anspruch habe ich auf das Geld der ehemaligen Gemeinschaftskonten und wie komme ich an das Geld, wenn sie innerhalb ihrer Verfügungsvollmacht alles geplündert hat? Zur Feststellung der Erbschaftssteuer liegt mir ein Auszug des nicht unerheblichen Guthabens am Todestag vor. Ist sie befugt, die Betriebsrente von Vaters Arbeitgeber zu beziehen? Ist es richtig, daß ich für sämtliche Beerdigungskosten, inklusive dem Grabstein, allein aufkommen muß, obwohl wir vorher mündlich eine andere Vereinbarung (nämlich die Kosten des Grabsteins nach dem GEMEINSAMEN Aussuchen zur Hälfte zu teilen) getroffen hatten und sie dann eigenmächtig etwas in Auftrag gegeben hat, ohne mich mit einzubeziehen, obwohl es vorher so vereinbart war? Ein befreundeter Anwalt, der normalerweise andere Hauptgebiete vertritt, möchte sie diesbezüglich anschreiben.

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Sterbefall und erbe ?

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