Braucht man fürs Kind eine Sterbegeldversicherung?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
könnte ich mir diese auch auszahlen lassen,

Sterbegeldversicherungen sind reine Risikoversicherungen. Da wird im Todesfall gezahlt, sonst nicht.

Angesichts der allgemeinen Lebenserwartung, die um die 80 Jahre liegt, braucht man nicht Albert Einstein zu sein um zu erkennen, dass Sterbegeldversicherung für Kinder in den allermeisten Fällen reine Geldverschwendung ist. Man zahlt während der Laufzeit sicherlich mehr an Beiträgen als dann im Todesfall ausgezahlt wird. Ich wüßte angenehmere Wege um mein Geld aus dem Fenster zu werfen.

Die Frage ist doch gewesen, ob man eine Sterbegeldversicherung für ein Kind braucht. Ich sage nur: JA! unbedingt. Niemand weiß, was wann passieren könnte. Durch die Versicherung können die ganzen Kosten, die auftreten würden gedeckt werden. http://www.sterbegeldversicherung.info/ratgeber/sterbegeldversicherung-leistungen/ Stellen wir uns mal vor, wir versuchen jeden Monat Geld zur Seite zu legen und zu sparen. Irgendwann mal, wird man das Geld 100% irgendwo anders brauchen. Sei es ein neuer Fernseher oder ein neues Auto. Das Geld ist pfutsch. Meine Eltern besitzen das auch und ich bin sehr froh darüber, da ich mir das nicht leisten könnte, die ganzen Kosten für meine Eltern zu tragen. Soviel Geld hat nicht jeder. lg

Ich frage mich, warum man überhaupt so eine Versicherung braucht. Versicherungen sind dafür da, um Menschen, die es härter trifft als andere, durch die Gemeinschaft abzusichern. Es wird berechnet, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Schäden, Krankheiten etc. auftreten. Beim Sterben ist das anders, jeder hat das gleiche Risiko und wird genau einmal sterben. Schon aus diesem Grund halte ich die Versicherung für absoluten Quatsch. Außerdem ist mir das Geld egal wenn ich tot bin.

Versicherungen sind dafür da, um Menschen, die es härter trifft als andere, durch die Gemeinschaft abzusichern.

??? Versicherungen sind dazu da, um ein Risiko, das der Versicherte selbst nicht tragen kann oder will (Krankheiten, Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Hausrat...), individuell abzusichern. Die Gemeinschaft dient dazu, das Risiko auf viele zu verteilen und damit per Schadensstatistik für den einzelnen bezahlbar zu machen.

Beim Sterben ist das anders, jeder hat das gleiche Risiko und wird genau einmal sterben.

Ja, aber WANN ist die Frage. Sicherst Du den Todesfall bis 65 ab, steht die Frage, ob Du erst mit 85 stirbst ;-)

Außerdem ist mir das Geld egal wenn ich tot bin.

Bei der Absicherung des Todesfalls geht es NIE um den Toten, sondern stets um die finanziellen Probleme der Hinterbliebenen !

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@Candlejack

Ich habe mich zwar nie mit den Tarifen einer solchen Versicherung beschäftigt, aber ich bin davon überzeugt, dass, wenn man die Beiträge aus deinem Beispiel (Versicherung Todesfall bis 65) alle zusammen nimmt, könnte man davon auch beim Todesfall mit 85 alle Kosten locker decken. Macht für mich mehr Sinn, als das Geld der Versicherung in den Rachen zu werfen. Und da Versicherungen keine Wohltätigkeitsorganisationen sind, bin ich überzeugt, dass man immer draufzahlt, eben aus dem genannten Grund, dass das Risiko gleichmäßiger verteilt ist als bei anderen Versicherungen.

Ich kenne niemanden, der eine solche Versicherung hat. Und bei uns in der Familie wurde bisher jeder Verstorbene angemessen beerdigt. Und auch ich werde ohne diese Versicherung nicht tot irgendwo liegen bleiben, davon bin ich überzeugt.

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@Ernestine178

Bei einem Spezialanbieter für Risikoleben kosten 50.000 EUR Absicherung bis 65 = 8,23 EUR im Monat, das sind in den 28 Jahren = 2.765,28 EUR Prämie, bis 85 wären das 4.740,48 EUR (jetzt mal ohne Verzinsung). Das sind nicht einmal 10% der versicherten Summe. Soviel zum Thema feste Überzeugungen ;-)

als das Geld der Versicherung in den Rachen zu werfen.

wenn wir sachlich weiterdiskutieren können, statt immerzu dieses polemische Niveau, rede ich gern weiter...

Ich kenne niemanden, der eine solche Versicherung hat.

Ich kenne hunderte, aber ich mach das auch schon 17 Jahre ;-)

ohne diese Versicherung nicht tot irgendwo liegen bleiben

das hat auch niemand behauptet, da wären wir wieder bei Polemik ;-) Trotzdem kostet die Sache Geld, was irgendjemand abheben musste und die Folgen für Hinterbliebene können bei Ausfall eines Einkommens und damit verbundenen Folgen teils verheerend sein.

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@Candlejack

Da muss ein Haken sein. Bei den oben genannten Beiträgen, handelt es sich um Beträge, die insgesamt keine Kosten für den Todesfall abdecken würden. Und da eine Versicherung nicht draufzahlt, gehe ich davon aus, sie werden nicht die gesamten Kosten übernehmen.

Und die Summe von € 50.000? Wer braucht die? Ich schätze mal, auf den Betrag kommt man noch nicht einmal, wenn ein Leichnam um die halbe Welt überführt wird. Und auch dann würde sich das nur für Leute lohnen, die im fernen Ausland leben oder soch dort häufig aufhalten. Und ich wette, dafür gibt es Ausschlussklauseln.

Wie schon gesagt, ich habe mich mit einer solchen Versicherung nie beschäftigt, das sind logische Schlüsse, weil eine Versicherungsgesellschaft niemals ein Verlustgeschäft kalkuliert.

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@Ernestine178

die insgesamt keine Kosten für den Todesfall abdecken würden.

Müssen sie auch gar nicht ! Dafür ist eine Versicherung ja da. 50 zahlen, 5 erwischt es. Beschäftige Dich mal mit den Kalkulationsgrundlagen einer RisikoLV, oder besser nicht.

Und da eine Versicherung nicht draufzahlt,

Warum sollte sie, und sie übernehmen exakte die vereinbarte Versicherungssumme !

Und die Summe von € 50.000? Wer braucht die?

Eine Summe von 50.000 ist natürlich nicht nur für die Beerdigung gedacht. Hinter LV-Summen stehen Lebenshaltungskosten für Hinterbliebene, Restschulden von Finanzierungen, Ausbildungskosten von Kindern oder was auch immer nach dem Tod eines Versicherten ohne ihn abgesichert und bezahlt sein soll.

ich habe mich mit einer solchen Versicherung nie beschäftigt

dann unterlasse auch bitte jegliche fachliche Diskussion darüber und wirf niemandem Klauseln oder noch schlimmeres vor... !

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