braucht man für einen Nebenverdienst Zustimmung des Arbeitgebers?

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4 Antworten

Immer mehr Menschen haben einen Nebenjob als Putzfrau, Kellner oder Bürogehilfe. Viele erzielen mit einem Job nicht einmal die Einkünfte, die derzeitig beim Gesetzgeber als Mindestlohngrenze diskutiert werden. Also sind die gezwungen in 2 Jobs zu arbeiten. Doch bevor eine solche Nebentätigkeit angenommen wird, sollten sich die Zweitjobber aber genau über die Abzüge informieren. In Ausnahmefällen kann der Arbeitgeber die Nebentätigkeit auch verbieten. Denn der Hauptjob ist die Hauptpflicht.

Der Arbeitgeber kann eine Nebentätigkeit immer dann verbieten, wenn die Mitarbeiter für die Konkurrenz tätig werden oder der Nebenjob in die Hauptarbeitszeit fällt. Ein Verbot kann auch dann ausgesprochen werden, wenn der Mitarbeiter z. B. bis spät in die Nacht kellnert und am Morgen zu müde ist, um der Haupttätigkeit nachzugehen.

Bestehen aber keine Gründe gegen die Ausübung einer Nebentätigkeit, muss der Arbeitgeber dem Zweitjob grundsätzlich zustimmen. Der Arbeitnehmer kann die Ausübung der Nebentätigkeit auch einklagen. Angemeldet muss der Nebenjob immer dann werden, wenn der Arbeitsvertrag oder der Tarifvertrag eine derartige Regelung vorsehen.

http://www.bewerbungsservice-spezial.de/job-blog/2008/03/04/arbeitgeber-kann-nebentaetigkeit-verbieten/

@stube hat abslut Recht. Wenn Dich Dein abteilungsleiter eventuell beim Kellnern sieht, ohne dass Du gefragt hast, könnte der nächste Arbeitstag in Deinem Betrieb der letzte sein.

Eine Genehmigung des Arbeitgebers ist schon Pflicht. Auch wenn Du eine komplett andere Tätigkeit in der Freizeit ausübst, so sollte Dein Arbeitgeber das wissen. Wenn Du bis spät abends kellnerst, und am nächsten Tag müde zur Arbeit kommst, ist ihm das vielleicht nicht recht. Außerdem könntest Du bei der Nebentätigkeit besonderen Risiken ausgesetzt sein und dadurch öfters krankgeschrieben werden. Der Arbeitgeber muß davon in Kenntnis gesetzt werden. Vielleicht ergibt sich bei dem Gespräch ja sogar eine Gehaltserhöhung für Dich?

Unbedingt! Auch wenn der Nebenverdienst nicht unbedingt mit deiner eigentlichen Arbeit zu tun hat, m u s s t du ihn von deinem Arbeitgeber genehmigen lassen. Ein Kollege von mir hat deswegen seine eigentliche Arbeit verloren.

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