Braucht ein Vermieter eine Vermieter-Haftpflichtversicherung?

3 Antworten

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht nennt sich sowas. Das ist ggf. in Deiner Privathaftpflicht enthalten (z.B. wenn es eine Einliegerwohnung ist oder ein ZFH und Du selbst drin wohnst), manche Privathaftpflichten gelten auch für vermietete ETWs. Bitte genau die Bedingungen checken oder den zuständigen Berater/Vermittler fragen.

Wenn es z.B. ein vermietetes MFH ist und Du selbst nicht drin wohnst, dann benötigst Du eine extra Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Sowas kostet dann z.B. ca. 60,- Euro p.a. (für 8 Wohneinheiten).

Bei Haftpflichtfragen sollte jeder Vermieter und Hausbesitzer eine sogenannte Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung sein Eigen nennen. Die Leistungen werden in manchen Fällen schon von der privaten Haftpflichtversicherung übernommen (Hanseat hat die Fälle, in denen das der Fall sein kann, ja bereits aufgezeigt). Am besten guckst du also einfach mal in deinem Vertrag nach, welche Leistungen genau enthalten sind. Noch einfacher kann es auch sein, mal bei deiner Versicherung anzurufen. Da kann dir dann schnell weitergeholfen und letzte Fragen beantwortet werden. Sollte deine Haftpflichtversicherung nicht für solche Fälle greifen, kannst du evtl. mal gucken, ob ein anderer Anbieter die von dir benötigten Leistungen bietet. Da fallen mir jetzt spontan Stiftung Warentest oder Ökotest als Vergleichsgrundlagen ein.

Vermietest du aber ein Haus mit mehreren Mietparteien und wohnst selbst nicht darin, musst du in jedem Fall eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abschließen. Da sind dann Dinge wie Schäden durch Abwasser oder auch Schäden durch diverse Pflichtverletzungen versichert. Bei Bedarf kann man oft auch noch weitere Dinge mit einschließen, z.B. die Photovoltaikanlage.

Wenn der zweite Fall auf dich zutrifft, würde ich dir empfehlen, in jedem Fall eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abzuschließen. Auch im ersten Fall ist die Möglichkeit, dass der zusätzliche Abschluss der Versicherung notwendig ist, durchaus gegeben. Die Policen sind aber schon für relativ wenig Geld zu haben (so 40-100 Euro).

Ja es sollte ein Absicherung bestehen. In guten Privathaftpflichtversicherungen sind solche Risiken schon abgedeckt. In weniger guten eben nicht. Deshalb sind die Bedingungen der bestehenden Versicherung genau zu prüfen und bei Bedarf eine eigen Versicherung abzuschließen.

Wie ist Beteiligung an Wohnkosten steuerlich zu behandeln?

Liebe Foraner und Fachleute,

ich habe da wieder einmal eine Frage mit der Bitte um sachdienliche Antworten.

Folgende Situation: Ein Haus- oder Wohnungseigentümer nimmt ein studierendes Kind eines Freundes bei sich für die Dauer von z.B. 2 Semestern auf und lässt sie/ihn bei sich wohnen. Das Haus/Wohnung ist noch mit einer Hypothek belastet. Der/die Student/in beteiligt sich an den Kosten fürs Wohnen. Es wird kein Mietvertrag (weil Eigentum, auch kein Untermietvertrag) geschlossen.

Frage 1: Wie wird im vorliegendem Fall die steuerliche Seite abgewickelt ?.

Frage 2: Angenommen die monatliche Hypothekrate beträgt 1.000 Euro. Der/die Studentin beteiligt sich mit 500 Euro/Monat (wie gesagt, ohne Mietvertrag). Was ist nun bei der Steuererklärung anzugeben ?.

Frage 3: Können irgendwelche Ausgaben für Reparaturen, Zinsen.... den Einnahme gegen gerechnet werden. Angenommen, der Eigentümer und der/die Studentin nutzen das Haus/Wohnung jeweils zu Hälfte ?.

Frage 4: Ist im vorliegendem Fall ein Mietvertrag erforderlich ?.

Frage 5: Braucht man für einen eventuellen Wohnsitzwechsel einen Mietvertrag oder kann man sich bei der Meldebehörde ohne Mietvertrag anmelden ?

Frage 6: Erwirbt der/die Studentin mit zunehmender Bleibedauer, sowas ähnliches wie Kündigungsdauer/Kündigungsfrist oder kann man sich von ihm/ihr, wenn es nicht mehr passt von jetzt auf sofort trennen ?.

Frage 7: Wird die Beteiligung an den o.g. Wohnkosten als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung (Mietvertrag liegt nicht vor) erfasst oder als sonstige Einnahmen ?

Ich danke Euch im voraus für Eure Antworten.

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