Braucht man eine Unfallversicherung mit Todesfalleistung, wenn man Risikolebensversicherung hat?

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6 Antworten

JA, so 10 - 15% der Invaliditätssumme sollte für den Todesfall abgesichert sein!

Tritt der Invaliditätsfall ein, so wird die entsprechende Leistung frühestens 1 Jahr nach dem Unfalltag fällig (weil man bis dahin versterben könnte und andernfalls der Grad der Invalidität relativ fest steht - nach all den OP´s und Rehas...)

Hat man aber Todesfallschutz mitversichert, so kann eine Vorschußzahlung in Höhe dieser Summe erfolgen.

Yep, so sieht es aus ! HG DerMakler

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@DerMakler

Das geht auch nur mit dem Baustein Übergangsleistungen ohne eine Summe für das Risiko Tod.

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@alfalfa

Übergangs / Sofortleistungen zielen demnach nur auf die Sitution einer vorzeitigen Entschädigung ( Ein Jahr und drei Monate Zeitspanne ) des Unfallgeschädigten ab und sind ,wie so oft bei Überprüfungen , für den Kunden vom (AO) Vertreter nicht mit "ausgesucht" worden ,sondern eher meist hochdotiert der Tod oder Kosmetische OP und der "Klassiker" die Kurbeihilfe !

Eins haben aber auch die AO Vertreter gelernt, auf den Unfalltod läßt sich eine (hohe) Vorauszahlung "organisieren" .Fragt man nach ,warum Übergang / Sofortleistungen nicht höher oder generell mitversichert war / ist , kommt (laut GDV) immer die gleiche Antwort : Zu teuer gegenüber dem Baustein Tod !(Umfrage unter führenden Versicherer / AO Vertretern ) Das dies nicht richtig ist bekomme ich aus einem z.Bsp. 55 jährigen Barmenia Hauptagentur nicht mehr heraus !

Selbst anerkannte Großunfallversicherer wie Signal ( versichern sehr oft z.Bsp.Profisportler ) geben zu ,das ÜGL / SL sehr stiefmütterlich behandelt werden !

Der Volkswohlbund / Generali sowie die Inter Risk ,VHV können sich nicht beklagen um den Absatz der genannten Zusätze , sind es entweder meist durch Makler vermittlte Produkte (Volkswohlbund ,Inter Risk ) und haben Sie Ihre Maklerschiene gehörig ausgebaut ( VHV ,Generali ) Des weitern haben die genannten vier Versicherer mehr als 5x in den letzten drei Jahren ihre UV Produkte modifiziert !

HG DerMakler

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Auch wenn hier einige Kollegen widersprechen. ich denke man braucht überhaupt keinen Todesfallschutz bei einer UV. Wenn ein junger Mensch durch einen Unfall stirbt, hat wer niemand der eine Absicherung benötigt.
Wenn eine Absicherung erforderlich wäre, nimmt man dafür eine RIsikolebensversicherung.

Die Beerdigungskosten sind immer wohl keine Grund. Auch nicht die anderen Gründe für Vorschußzahlung.

Bei der Unfallversicherung, der Versicherungen liebstem Kind, gibt es ziemlich unterschiedliche Meinungen. Eine UV soll eine massive plötzlich auftretende Veränderung im Leben eines Menschen abdecken. Einen schweren Unfall. Man benötigt einen Rollstuhl, einen Umbau am KFZ für den Rollstuhl, eine barrierefreie Wohnung, eine Einsstieghilfe in die Badewanne etc. Diese Dinge können nur mit einer Menge Geld angeschafft werden. Ergo die Versicherung muss eine hohe Invaliditätssumme haben und auszahlen. Eine Unfallrente ist nur erforderlich, wenn kein anderer Schutz besteht. Der kann seine private Berufsunfähigkeitsrente, private oder gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Alle anderen Komponenten in einer UV wie Übergangsgeld Krankenhaustagegeld, Kurkostenbeihilfe etc. sind nicht erforderlich und verteuern bloß die Versicherung.

Nicht immer ist eine Risikoversicherung ,Niklaus.. (Kinder / Jugendliche, Ältere Versicherte.. ? ) vorhanden ..außerdem sollte man immer angehalten sein ,in einer Unfallvorsorge den UNFALL Tod ( der auch schon einmal beitragsfrei mit eingeschlossen sein kann..) auf das Nötigste zu beschränken ! Ich gehe mit dir konform das solch Absicherungen nicht das Hauptaugenmerk der UV sein sollten !

So manch Unfallgeschädigten haben aber Vorab Zahlungen der Todes / Über / Sofortleistungen finanziell den Allerwertesten gerettet ..

HG DerMakler

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@DerMakler

Ich kenne dies Argumentation natürlich auch. Trotzdem bleibe ich dabei.

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Sofern die Versicherungssumme hoch genug ist, würde ich zu einem nein tendieren. Aber da hier niemand Deine genauen Verhältnisse kennt, ist eine allgemeine Aussage nicht möglich.

Die Aussage von mig112 kann man nur unterstreichen ! Viele Vergesssen auch demnach das daß Wörtchen "Unfall" vor allem steht bei einer Unfallvorsorge ,somit auch der Unfalltod abgesichert und nicht wie bei einer Risikoversicherungen der "reguläre" Tod !

Außerdem ist die Vorauszahlung auf die Todesfallleistung solange die entgültige Invaliditätsumme noch nicht fest steht, ein praktikable Leistung in der Unfallversicherung ! Denn die Feststellung kann bis zu 1 Jahr und drei Monate dauern bei z.Bsp. komplizierten Trümmerbrüchen ,Versteifungen oder Verlusten von Körperteilen !

HG DerMakler

Na, dann nehme ich doch besser den Baustein Übergangsleistungen statt den Baustein Tod. ;-)

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Wenn der Todesfallschutz über die Risiko-LV ausreichend ist, benötigt man diesen Schutz über die UV sicher nicht.

Zitat von mig112: "Hat man aber Todesfallschutz mitversichert, so kann eine Vorschußzahlung in Höhe dieser Summe erfolgen."

Mehr brauche ich dazu nicht zu schreiben, weil es genau darum geht und deswegen ein generelles "Nein" falsch ist.

Das eine BU und eine RLV sinnvoller sind, als eine UV sollte jedem klar sein. Jedoch scheitern doch etliche an den Gesundheitsfragen.

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@Helge001

Es war kein generelles Nein sondern ein Nein, wenn die Todesfallsumme der Risiko-LV ausreichend ist! Tot ist tot.

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@leuschner44577

Leider hast du es immer noch nicht so richtig verstanden. Tut mir Leid. Lies noch einmal ganz genau den Absatz von mig112.

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Nö. Ist doppelt gemoppelt. Tod ist Tod. Einer der wenigen klaren Fälle und das Risiko Tod in der Unfall macht es nur teurer. Fazit: Rausgeschmissenes Geld. Aber Unfall ist ja der Liebling der Deutschen. Ne BU statt Unfall mit Risiko LV gibt mehr Sinn.

Ist nicht doppelt gemoppelt. Das einzige sinnvolle Argument hat mig112 genannt und aus diesem Aspekt auch die richtige Antwort. Als reine Todesfallabsicherung macht es natürlich keinen Sinn.

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@Helge001

Ich kann Übergangsleistungen auch ohne den Baustein Tod absichern. Deshalb ist der Baustein Tod bei einer bestehenden Risiko LV doppelt gemoppelt. Ansonsten vertrete ich die gleiche Meinung wie Niklaus.

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