Braucht ein Bankberater die Unterschrift des Kunden, damit er Aktien anlegen darf?

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Man kann das auch telefonisch tun. In jedem Fall muss jedoch eine Übereinkunft darüber getroffen werden, in was eigentlich mit welchen Zielen zu investieren ist. Sofern kein Vermögensmanagementauftrag erteilt wurde, muss ein Berater sogar ja spezifische Produkte festhalten und mit dem Kunden abstimmen, die tatsächlich zu kaufen sind.

Einfach in einem Termin mit der Bank über Aktien zu reden und dann ohne konkreten Auftrag Aktien kaufen, geht also definitiv nicht.

Einfach zu beantworten die Frage.

Entgegen landläufiger Meinung besteht nur für wenige Vertragsformen die Schriftform.

Beispiel: Kreditverträge, Testament, Kündigungen etc.

Wichtiger als den Auftrag zum Kauf von Aktien, der sowohl mündlich als auch schriftlich erfolgen darf ist wohl die Aufklärung über die Risiken. Hier muß der Kunde bei neuen Geldanlagen dokumentieren, das er über die vollen Risiken dieser Geldanlage aufgeklärt wurde.

Die Frage des Beweises ist entscheidend. Kommt es zu Streitigkeiten, so kann der Bankberater schlecht den Kaufauftrag beweisen. Üblich ist meist, den Kauf zu tätigen und den schriftlichen Auftrag nachzuholen (zeitnah).

Betrügt mich mein Versicherungsmakler? DAS Rechtschutzversicherung

Hallo,

ich habe das Gefühl, mein Versicherungsmakler betrügt mich. Um euch das zu erklären, muss ich etwas ausholen:

Ich habe am 1.2.2013 eine Rechtschutzversicherung der DAS abgeschlossen um mich bei Bedarf in mein Studium einzuklagen. Mein Versicherungsmakler meinte bei jedem persönlichen Gespräch, die Rechtschutz ist nach der erstmaligen Verwendung kündbar. Zudem erwähnte er keine Laufzeit. Nachdem er mir alles erklärt hat, habe ich die Police unterschrieben. Vor einer Woche nun habe ich noch mal in die Vertragsunterlagen geschaut und folgendes entdeckt: Eine Vertragslaufzeit von 5 Jahren. Daraufhin habe ich meinen Makler entsetzt angerufen und ihn darauf angesprochen. Dass diese Laufzeit nie angesprochen wurde und ich den Vertrag unter diesen Bedingungen nicht unterschrieben hätte. Zudem habe ich im Internet gelesen, dass Rechtschutzversicherungen erst nach 2 erfolgreich abgeschlossenen Schadensfällen kündbar sind. (Stimmt das?) Nach einer kurzen Diskussion (er meinte, er habe das definitiv erwähnt, ich beharrte auf meinen Standpunkt) hat er mir folgenden Kompromiss angeboten: Er wird den Vertrag intern umschreiben lassen. Das heißt, mein 5 Jahres Vertrag löst sich angeblich auf und ein neuer,einjähriger Vertrag wird dafür ab dem 1.7.2013 abgeschlossen. Somit müsste ich nur noch mal den Beitrag für die neu abgeschlossene Versicherung vom Monat Februar bis Monat Juli bezahlen (also der Zeitraum vom Vertragsabschluss des ersten Vertrages bis zum Vertragsabschluss der neuen, einjährigen Rechtschutzversicherung). Der alte Vertrag mit seiner 5 jährigen Vertragslaufzeit löst sich damit auf.

Bisher habe ich ihm geglaubt, dass das möglich ist. Seit einer Woche ist es aber unmöglich, diese angebliche Umschreibung zu unterschrieben. Andauernd kommt ihm etwas dazwischen, er versetzt mich, gestern hat er sogar den Termin eingehalten, aber die Unterlagen vergessen.... Da ich in einer Woche für 3 Monate ins Ausland gehe und er das weiß, denke ich, er spielt auf Zeit Nun meine Frage: Ist es überhaupt möglich, den Vertrag so wie er es mir sagt, umschreiben zu lassen? Oder hat er mir das nur erzählt, um mich hinzuhalten und ruhig zu stellen?

Im Vorfeld: Das man Verträge checken sollte, bevor man unterschreibt, weiß ich. Beim Vertragsabschluss gab es allerdings einige besondere Umstände die hier aber nichts zu suchen habe... Die anderen 50% sind einfach meine Dummheit.

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