Hat hier jemand Infos bzgl. Bausparen für mich?

2 Antworten

Sehr komplexe, aber noch zu detaillierende Sachlage!

  1. Anschlussfinanzierung: Über deren Erfordernisse (Rangigkeit, momentanes Kreditalter bzw. letzte Prolongation, erwarteter Prolongationszeitpunkt, Höhe und gewünschter Verlängerungszeitraum) fehlen Informationen. Ein neuer BSV würde viele Jahre brauchen, ehe er zuteilungsreif ist. Je nach gefragten Details gibt es vielleicht bessere Lösungen.
  2. Momentaner BSV: Die AG-Zuschüsse machen den Kohl nicht fett! Wenn das Guthaben für die geplanten Maßnahmen reicht, dann kannst Du das Bausparguthaben verwenden oder - bei erreichter Zuteilungsreife - noch das Bauspardarlehn beanspruchen. Aber möglicherweise ist heute eine alternative Finanzierung günstiger als der BSV-Darlehnszins.
  3. Momentanen BSV teilen lassen und einen Teil aufstocken. Aber dafür sind dann die ab 2009 geltenden gesetzlichen Bestimmungen relevant.
  4. Wie willst Du Rentenvorsorge treffen, wenn Du in Rente gehen willst? Lottogewinn oder wo soll das Geld herkommen? Dein (Alp)Traum von der Einheitsrente ist genauso berechtigt wie der Lottogewinn.
  5. "Benötigte Modernisierung:" Ein etwas dünner Sachverhalt und ein Hinweis auf fehlende finanzielle Reserven. Also sehe ich hier ein erhebliches Risikopotential sowohl für die Immobilie als auch die Rentenvorsorge.

Ein neuer Bausparvertrag ist bei heutiger Nullzinspolitik und den aktuellen Konditionen der Bausparverträge Verbrennen von Geld.

Insofern ist die VL besser in einer Altersvorsorge aufgehoben. Nur ist sie eigentlich nur ein Tröpfchen und kann außer Acht gelassen werden.

Eine Anschlussfinanzierung über Bausparen sollte auch genau überlegt werden - wie gesagt derzeit sind die Konditionen für die Bausparer bei fast Null Zinsen plus Gebühren. Also kommt nach einer Spardauer von 7 Jahren meist nur das eingezahlte Geld raus. Und die Zinsen für das Darlehen sind (jedenfalls bei heutigem Niveau) nicht konkurrenzfähig.

Ich würde die Dinge nicht vermengen. Du brauchst jetzt Geld für eine Modernisierung. Ok - nimm den Bausparer her.

Dann schau Dir Deine Liquiditätssituation an. Hast Du so 2 bis 3 Monatsgehälter auf der Bank für die Wechselfälle des Lebens? Ja - alles fein, Nein - erstmal ansparen.

Die VL packst Du in die Altersvorsorge und legst den Gedanken bis Du Deine Reserve hast erstmal beiseite. Die Anschlussfinanzierung ist ein neues Thema und Du kannst hier ein neues Thema aufmachen und sich informieren. Dafür werden Daten wie Höhe, derzeitiger Zins und Rate, Ablauf Zinsbindung usw. benötigt.

hast Du einen Plan (und eine Ansparrate) für die Anschlussfinanzierung dann gibt es wieder ein neues Thema: Altersvorsorge.

Vermögenswirksame Leistungen: die z.Z. renditestärkste Alternative für kleine Anlagebeträge?

Gegeben: eine Angestellte, welche monatlich 6,65 Euro als VWL von Ihrem Arbeitgeber erhält. Das zu versteuernde Jahreseinkommen beträgt knapp 30000 Euro, so dass stattliche Förderungen/Zuschüsse vermutlich nicht gewährt werden. Fonds- oder Aktiensparpläne sollen es nicht sein und wegen der fehlenden Förderung kommt vermutlich auch kein Bausparvertrag in Frage. Ad hoc habe ich als vermeintlich beste Lösungen gefunden: a) Degussa Bank bietet "VL-Sparen" mit einem variablen Basiszins von derzeit 0,25% und einem Bonus von 14,00% auf die eingezahlten Sparraten am Laufzeitende an. Die Rendite beträgt bei unverändertem Basiszins 3,48%. Während der sechs Einzahlungsjahre ist der Vertrag mit mindestens EUR 30,00 im Jahr zu besparen. Die Kontoführung ist kostenlos. Kontoauszüge kommen jährlich frei Haus.
b) Beim "VL-Sparen" der ING-DiBa ist der Zinssatz fest. Er liegt derzeit bei 2,00%. Der Vertrag wird sechs Jahre mit bis zu EUR 40,00/Monat bespart und ruht anschließend maximal ein Jahr. Die monatlichen Beiträge werden durch den Arbeitgeber direkt vom Lohn/Gehalt überwiesen. Die Kontoführung ist kostenlos. Kontoauszüge kommen jährlich frei Haus.

Versteckte Kosten habe ich auf Anhieb keine gefunden bei diesen beiden Anbietern. D.h., die Rendite p.a. betrüge dann 3,48%, bzw 2,0%.

Frage: sind dies tatsächlich die beiden besten Alternativen oder gibt es noch Anbieter, welche eine höhere Netto-Rendite bieten?

Für hilfreiche Antworten: danke im Voraus

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Bausparvertrag wird Zugeteilt - ich möchte aber weiter sparen

Hallo,

2004 habe ich einen Bausparvertrag abgeschlossen. Nun habe ich einen Brief bekommen, dass der Bausparvertrag am Tag X zugeteilt wird.

Als Anlage ist ein Formular:

  • [x] Ja, ich nehme die Zuteilung an: [ ] sofort [ ] zum
  • [ ] Ich verzichte endgültig auf mein günstiges Bauspardarlehen (Bitte rechnen Sie meinen Bausparvertrag ab und überweisen Sie mein Guthaben)
  • [ ] Ich möchte mein Geld weiterhin rentabel auf einem neuen BHW Bausparvertrag anlegen

Mein Bausparguthaben liegt bei ca. 3000 EUR, (deutlich unter der Bausparsumme). Nun habe ich im Netz gelesen, dass ich ja bis zur Bausparsumme weiter sparen kann.

Aber: Wenn ich die 8.000 erreiche, kann man mir ja kein Darlehen mehr "anbieten" und folglich kann ich diesen nicht ablehnen um die 3.5% zu erhalten (Details zum Vertrag weiter unten).

Frage daher an Euch:

  1. Wie sollte ich nun vorgehen? Denn irgendwie passt ja nichts aus auf dem Formular. Eigentlich würde ich gerne den Vertrag so weiter laufen lassen wie er ist um die Zinsen und die Arbeitgeberzulage zu erhalten. - Den Darlehen brauche ich nicht.
  2. Muss ich bis zu dem "Datum X" irgendwie reagieren?

Vertrag

  • BHW Dispo maXX "ZV01199 V 10 DM / 09.03"
  • Bausparsumme: 8.000
  • mtl. VL: 26
  • Sparbetrag mtl.: 26
  • Abschlussgebühr: 80
  • Darlehnszins: nom. 4.75%, eff. 4.99% - 5.55%

Guthabenzins: "Die Gesamtverzinsung erhöht sich rückwirkend ab Vertragsbegin bei Verzicht auf das Bauspardarlehen (nicht bei Kündigung) und nach einer Laufzeit von mindestens 7 Jahren auf 3.5%.


ABB

§3 Verzinsung des Sparguthabens

  • (1) Das Bausparguthaben wird mit 2% jährlich verzinst (Basiszins)
  • (2) Verzichtet der Bausparer nach einer Vertragslaufzeit von mindestens 7 Jahren bei Annahme der Zuteilung des Vertrags auf das Bauspardarlehen, erhöht sich die Gesamtverzinsung des Bausparguthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn auf 3,5% jährlich. Für Guthaben, die die Bausparsumme übersteigen, erhöht sich die Gesamtverzinsung nicht. Bei Vertragsänderungen ist der neue ermittelte Vertragsbeginn (§13) Grundlage für die Laufzeitberechnung.
  • (3) Die Basiszinsen werden dem Bausparguthaben jeweils am Ende des Kalenderjahres gutgeschrieben. Sie werden nicht gesondert ausgezahlt. Die Differenz zur Gesamtverzinsung wird bei Auszahlung des Gesamten Bausparguthabens fällig und dem Bausparkonto zu diesem Zeitpunkt gutgeschrieben.

§5 Nichtannahme der Zuteilung, Vertragsfortsetzung

  • Der Bausparer kann die Annahme der Zuteilung widerrufen, so lange die Auszahlung der Bausparsumme noch nicht begonnen hat.
  • Nimmt der Bausparer die Zuteilung nicht fristgemäß an oder wird die Annahme der Zuteilung widerrufen, wird der Vertrag fortgesetzt.
  • Setzt der Bausparer seinen Vertrag fort, kann er seine Rechte aus der Zuteilung jederzeit wieder geltend machen. In diesem Fall ist der Bausparvertrag bei dem Zuteilungstermin, der dem Ablauf von drei Monaten nach Eingang seiner Erklärung folgt, vorrangig zu berücksichtigen.
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