Brauche ich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer?

1 Antwort

Was du brauchst, ist eine gewisse Kenntnis über das Umsatzsteuerrecht, damit du solche Fragen nicht stellen musst.

Man weiß ja bei der vorgetragenen Ahnungslosigkeit gar nicht, wo man anfangen soll.

Um aber die Antwort zu geben: Ja.

Was meinst du wieso ich hier gelandet bin. Aber scheint mir als wäre dies der falsche Ort, um mal schnell eine professionelle Zusammenfassung zu kriegen :)

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@TheBlaze111

Das war hier mal der richtige Ort.

Ich hab vor zwei oder drei Jahren mal einen umfassenden, aber leicht verständlichen Tip zum Thema KU geschrieben. Auf den konnte bei solchen Fragen dann jeder verweisen.

Holzbrinck war aber der Meinung, dass man hier keine Tips (die "Tipp" genannt wurden) mehr haben will und hat die allesamt abgeschafft.

Was glaubst du wohl, wie stark die Lust ist, immer und immer wieder dieselben Sachen zu schreiben?

Allein das Thema KU würde hier die erlaubte Zeichenanzahl sprengen - und da war die USt-ID noch nicht mal dabei.

Diese Seite ist seitdem verkommen, das Niveau wird nur mühevoll durch die Antworter ein wenig aufrechterhalten, aber eine wertvolle Plattform ist dies hier schon lange nicht mehr. Holzbrinck hat materielle Interessen in den Vordergrund gerückt.

Die meisten Längerdienenden hier finden das bedauerlich.

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Wie sollen Dienstleistungen ins Ausland in der Umsatzsteuervoranmeldung angegeben werden?

Ich bin freier ITler und biete Leistungen wie Programmierung und Support an; bin dafür als umsatzsteuerpflichtiges Einzelgewerbe angemeldet. Die Vorgehensweise bei deutschen Auftraggebern ist klar, aber wie sieht es mit Auftraggebern aus dem Ausland aus?

In den bisherigen Umsatzsteuervoranmeldungen habe ich die Leistungen an Kunden im EU-Ausland (ebenfalls Unternehmer) unter Punkt 20 ("Innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nummer 1 Buchstabe b UStG) an Abnehmer mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer") und zusätzlich eine ZM dafür abgegeben.

Für Kunden im nicht-EU-Ausland (z.B. USA) habe ich diese unter Punkt 23 ("Weitere steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzug (zum Beispiel Ausfuhrlieferungen, Umsätze nach § 4 Nummer 2 bis 7 UStG)") angegeben.

Ist das so korrekt, oder muss ich noch etwas beachten?

Ich habe nun Rückmeldung zu einer ZM erhalten wo bemängelt wurde dass ich dort eine "sonstige Leistung" deklariert habe (da es sich ja um eine elektronisch gelieferte Leistung und keine Warenlieferung handelt) während der Betrag in der UStVA als Lieferung angegeben war - ich sehe dort jedoch überhaupt kein Feld für "sonstige Leistungen".

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Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Guten Tag, ich bin 19, Schüler und möchte mir als "Webdesigner" (Design UND Programmierung) nebenbei etwas dazuverdienen. Vor 2 Jahren sagte der Steuerberater meines Vaters, dass ich dafür KEIN Gewerbe brauche. Da ich (deutlich) unter 17.500 im Jahr verdiene, soll ich aber den folgenden Satz auf meine Rechnungen schreiben:

"Es erfolgt kein Ausweis der Umsatzsteuer aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gem. §19 UStG."

Nun bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich damals schon 18 war. Daher nun meine Frage:

Muss ich für meine Tätigkeit ein Gewerbe anmelden? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten!

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Einkommenssteuer als Kleinunternehmer und welche Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt?

Hallo,

da ich erst kürzlich mein Klein/Nebengewerbe angemeldet habe, möchte ich mich über die Einkommensteuer bzw. in allen Themen gegenüber dem Finanzamt informieren.

Ab wann muss ich denn eine Einkommensteuer bezahlen und was muss darin alles angegeben werden.

Kurz zu meiner Person und meinem Kleingewerbe:

Ich bin als Softwareentwickler angestellt und habe ein Jahreseinkommen von 45.000 Brutto. Neben dieser Tätigkeit habe ich das besagte Kleingewerbe angemeldet, bei dem ich ja (bis 17.500 EUR jährlich) Umsatzsteuer befreit bin. Hier erziele ich Einnahmen in Höhe von ca. 5.000 - 7.000 EUR (Brutto = Netto) jährlich.

Muss in diesem Fall eine Einkommensteuer bezahlen? Welche Verpflichtungen habe ich sonst gegenüber dem Finanzamt, solange ich die Grenze von 17.500 EUR nicht überschreite?

Ich freue mich sehr über ausführliche Informationen.

Vielen Dank

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Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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Gewerbeab- und Anmeldung und die Frage nach der Steuer

Hallo. Ich habe eine Frage die zum Suchen etwas kompliziert ist. Und zwar habe ich 2010 ein Gewerbe für Dienstleistungen und Hnadel im IT-Berweich angemeldet. Ich habe auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, da ich ausschließlich Geschäftskunden betreue. Ergo muss ich die Umsatzsteuer ausweisen. Sowei so gut. Ich habe allerdings gemerkt, dass es sich für mich nicht wirklich lohnt, das ganze neben meinem eigentlichen Beruf weiter zu betreiben. Der Gewinn beläuft sich auf knapp 400 Euro im Jahr. In den letzten Monaten ist mir dann die Idee gekommen, nebenbei auch als Fotograf tätig zu sein. Mein Gewerbe könnte ich ohne weiteres erweitern oder ein weiteres anmelden, das ist mir klar. Aber meine Kunden in diesem Bereich wären überwiegend privat, würden also nichts von der Umsatzsteuer haben. Hier würde ich gerne Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung machen. Ich weiß, dass das nicht geht. Eine Person, ein Unternehmer, egal wie viele Gewerbeanmeldungen. Deswegen ist meine Frage:

Wie ist es, wenn ich mein jetziges Gewerbe abmelde und dann irgendwann das neue Gewerbe anmelde? Ich weiß, dass ich auf 5 Kalenderjahre an den Verzicht der Kleinunternehmerregelung gebunden bin, also auf 5 Kalenderjahre hin die USt ausführen muss. Aber gilt das auf die Person (also mich) oder auf das Gewerbe (welches ich ja abmelden würde)? Der Gedanke ist, dass ich dadurch dann in einem neuen Betätigungsfeld die USt nicht ausführen muss.

Ich hoffe, dass ich meinen Gedankengang verständlich dargestellt habe. Die Suche nach dieser Konstellation ergab kein Ergebnis.

Falls das nicht möglich sein sollte, dann würde ich die 5 Jahre abwarten und solange für die Fotografentätigkeit auch USt ausweisen (zu Ungunsten der Kunden). Nach den 5 Jahren kann ich ja dann wechseln und wieder Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung amchen, wenn ich das richtig verstanden habe.

Danke schonmal!

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Umsatzsteuer bei freiberuflicher Tätigkeit für eine amerikanische Firma (2)

Ich werde demnächst als Freiberufler für eine US-amerikanische Firma Software entwickeln. Die Firma hat keine Niederlassung in Deutschland oder der EU. Die Softwareentwicklung findet (hauptsächlich) auf den Servern der Firma statt, die sich in einem Rechenzentrum in den USA befinden. Die Software wird nich vertrieben sondern für die servergestützten Dienstleistungen der Firma verwendet. Die Server stehen ausschließlich in den USA und die Dienstleistungen werden ausschließlich in den USA angeboten.

Frage: Bin ich Ust befreit? Soweit ich gesehen habe gibt es einen passenden Paragraphen im UStG, 5c), gilt selbiger für meinen Fall?

Anmerkungen: Die Firma ist natürlich nicht bereit mir die 19%Ust zu bezahlen, da sie sich das Geld nicht selber wiederholen können. Ich werde nicht unter die 17500EUR Kleinunternehmerregelung fallen.

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