Bonitätsprüfung von Mieter - wo bekommt man das her?

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5 Antworten

Hallo,

eine Bonitätsauskunft kann man auch auf indirektem Wege erhalten. So gibt es zum Beispiel die Deutsche Kautionskasse, bei der man eine Mietkautionsversicherung abschließen kann (als Mieter) bevor man diese erhält wird eine Bonitätsauskunft seitens der Kautionskasse gemacht.

Ansonsten sind die Gehaltsabrechnungen, Selbstauskunft/Eigenauskunft alles schöne und gute Sachen, sie sagen aber nichts darüber aus, ob die Person so überschuldet ist, dass sie morgen vielleicht pleite geht.

Eine weitere Möglichkeit ist das Schuldenregister des Amtsgerichts (aus der Stadt, aus der der zukünftige Mieter stammt) und natürlich auch das Insolvenzportal der Länder: https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/

Hinsichtlich der Bonität von Selbstständigen und Freiberuflern wird es wieder schwieriger, weil hier kann man zwar eine BWA verlangen und die letzte Steuer, aber wer sagt, ob die Auftragslage in der Zukunft noch gegeben ist.

Eine Garantie hast Du also nur, wenn DU einen ALG II-Empfänger hast und Dir das Amt die Miete direkt überweist.

Ja, man muss schon unangenehme Fragen und Anforderungen an den prospektiven Mieter stellen. Selbstauskunft, Schufaeigenauskunft, Lohnabrechnung für 3 Monate sind schon ganz gut und nicht unbillig. Vielleicht sollte man auch noch die Person in seiner bisherigen Wohnung aufsuchen.

Weitere Infos unter: http://www.hausverwalter-abc.de/bonitaet.html

laß Dir ein poliz. Führungszeugnis, Arbeitsbestätigung u. aktuelle Schufa vorlegen, evtl. auch Mietbestätigung vom ehem. Vermieter. Aber ob der Mieter dann noch Interesse an- andere Frage. Dann lieber zum Makler gehen, die prüfen die Bonität vorab für Dich- das ist viell. dann die sicherere Variante, wenn Du Angst hast, auf Mietnomaden zu stossen.

Und es gibt echt Leute, die dannn noch bei Ihnen einziehen ?

Nächste Stufe wäre dann Körperscanner am Eingang und Kameras mit Mikrofonen in der Wohnung. Natürlich nur zur Vermeidung von Mietausfällen.

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so haben wir es gemacht:

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung Trend zum Persilschein

Immer mehr Vermieter verlangen beim Mietvertragsabschluss einen Nachweis darüber, dass der Mieter keine Mietschulden hat. Doch was tun, wenn der Ex-Vermieter eine solche Bescheinigung nicht ausstellen will, etwa weil man in der Vergangenheit eine Mietminderung vorgenommen hat?

Vermieter wollen auf Nummer sicher gehen: Es soll gewährleistet sein, dass der künftige Mieter immer pünktlich die Miete zahlt und

w w w.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0408/hauptmm.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0408/040828.htm

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Voraussetzung für die Durchführung einer Bonitätsprüfung ist immer das sog. "berechtigte Interesse". Ob der Vermieter dies bei reinen Miet-Interessenten hat (bei denen gar nicht klar ist, ob sie wirklich zu Mietern werden), darf bezweifelt werden. Ich lasse mir daher von potentiellen Mietern immer eine Einverständniserklärung unterzeichnen, damit bin ich rechtlich auf der sicheren Seite. Eine entsprechende Vorlage habe ich [...] Werbung vom Support entfernt

Dort führe ich auch die Bonitätsprüfungen durch.

Schicke Werbung!

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@gammonwarmal

Was ich geschrieben habe, trifft alles zu. Was meinen Sie, wieviele Vermieter/Makler/Hausverwalter auf diversen Portalen, z.B. die "Haus und Grund" Seiten usw., Bonitätsauskünfte ziehen, ohne sich über Datenschutz / berechtigtes Interesse etc. Gedanken zu machen? Ich bin vom Fach und außerdem Vermieter, das genannte Online-Angebot ist ein faires.

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Liebe/r james01,

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