Börsemarkt NYSE/XETRA/Stuttgart usw.

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2 Antworten

Normalerweise ist die Heimatbörse einer Aktie die liquideste, d.h. man findet dort für die Aktie den geringsten Spread und die marktgenauesten Preise. An anderen Börsen sind die Spreads tendenziell höher. Ist allerdings der Markt für eine US-Aktie auch in Deutschland sehr liquide, laufen diese Börsen parallel und können beide gute Spreads anbieten.

Letztendlich solltest Du aber noch einen ganz anderen Punkt bedenken. Eine Order in USA wird in USD ausgeführt. Du wirst also vielleicht eine Intel-Aktie für einen guten Preis mit kleinem Spread erwerben können, aber Dein Broker rechnet das noch in EUR um. Hier liegt ein Währungsrisiko durch Wechselkurse, jedoch auch durch zusätzliche Spreads.

Es ist daher i.a. günstiger, für kleinere Positionen (unter 10 kEUR) die Order in Deutschland auszuführen, wenn der Handel in der jeweiligen Aktie halbwegs liquide verläuft.

die hängen nur informell zusammen, d.h. die Kurse passen sich an. Die Unterschiede an den verschiedenen Börsen nutzen Arbitrageure, um Gewinne einzufahren.

Physisch hängen die Börsen nicht zusammen. Die Börsenplatz wird bei der Order explizit ausgewählt und dort erfolgt dann die Order.

Wer eine Aktie ordert, der kann sich die Mühe machen, die Kurse zu vergleichen, die Stückzahlen, das Orderbuch zu prüfen. Das macht nur Sinn, wenn man Echtzeitinformationen hat.

Ich wähle immer die Börse mit der höchsten Liquidität.

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