Boden selber verlegen in einer Mietwohnung?

7 Antworten

Du kannst das auf jeden Fall verlangen aber wirst was dazu bezahlen müssen. Wie es mit der Miete aussieht musst du mit deinem Vermieter absprechen. Das Formular musst du auch selbst erstellen :)

Frage 1:

bitten ja, ob er darauf eingeht...wer weiss das..ich würde das als Vermieter nicht machen

Frage 2:

Gibt meines Wissens kein Formular, musst du selber erstellen, ohne Unterschrift des Vermieters eh wertlos..sprich Rechtlos

Was Du da in deiner neuen Wohnung machst sind deine Kosten und dein Problem...

Dir sollte klar sein, das du, wenn du mal ausziehst, die Wohnung in den Urzustand zurück versetzen musst...ob sich also son Laminat lohnt, musst du entscheiden...

Auf deine Mietzahlungen und Kosten wirkt sich das nicht aus, es sei denn der Vermieter kommt dir da entgegen...

Überleg deinen Plan nochmal...wer weiss, wielange du da wohnst und ob sich das alles lohnt...

hoffe geholfen zu haben

Zunächst gilt was im Mietvertrag steht und reden kann man über alles. Bedenken solltest Du, dass ein vom Vermieter nachträglich verlegtes Laminat eine Mieterhöhung rechtfertigt.

Ich bin mal in eine etwas in die Jahre gekommene 2 Zi + Küche Bude mit uraltem abgeranzten Linoleum eingezogen. Hab da kurzerhand bis auf die Küche günstiges Laminat verlegt. Beim Auszug nach 3 Jahren und noch neuwertigem Bodenbelag wollte ich mit dem Vermieter einen Deal machen: ich lass das Laminat da, dafür muss ich die Wände nicht streichen. Wollte er nicht. Auch nicht auf meinen Hinweis, dass ich den Boden dann raus reiße und er nicht glauben braucht, dass ich ihm das abgewixte Linoleum ersetze. Er dachte ich bluffe. Ich hab 1 Tag lang lieblos billige Farbe an die Wand gehuscht und 3/4 Tag für den Boden gebraucht. Musste sogar noch ein bissi was für die Entsorgung zahlen, aber die runtergeklappte Kinnlade vom Vermieter bei der Wohnungsübergabe hat mich für alles entschädigt. Er hat kein Mucks zu dem Thema gesagt.

Wenn ihr euch da einig seid, kann man das so machen. So weit der Umbau werterhöhend ist, kann man sicher auch ein Entgegenkommen des Vermieters erwarten.

Formulierungsvorschlag:

Der Mieter übernimmt die Entsorgung des in der Mietsache verlegten Teppichs und die Verlegung eines Laminatbodens. Die dafür nötigen Aufwendungen des Mieters werden einvernehmlich pauschal mit XXX,XX € beziffert und zugunsten des Mieters mit den laufenden Mietzahlzungen verrechnet.
Die Haftung des Mieters für aus dem vorgenannten Umbau resultierende Ansprüche beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Der Mieter ist nicht verpflichtet, den ursprünglichen Zustand auf seine Kosten wiederherzustellen, soweit durch die Ein- und Umbauten keine Verschlechterung der Mietsache eintritt.

Wichtiger Hinweis: Ich bin kein ausgebildeter Jurist, das ist keine Rechtsberatung. Eine Haftung für juristische Korrektheit und Vollständigkeit ist in jedem Fall ausgeschlossen.

Ob es ein entgegenkommen seitens des Vermieters gibt, kannst du mit ihm besprechen. Sollte dann aber schriftlich festgehalten werden bei Zustimmung. Ein Formular wird es dafür nicht geben. Das musst du schon selbst aufsetzen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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