bleibt einem Student der Lohn für Ferienjob zu 100 % oder gibt es darauf Abzüge?

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4 Antworten

Die kurzfristige Beschäftigung (unter zwei Monaten bzw 50 Arbeitstagen im Jahr) ist in der Rentenversicherung unabhängig von der Höhe des Gehalts versicherungsfrei.

Schwieriger ist es mit dem Kindergeldanspruch.

Dieser besteht nur, wenn bestimmte Grenzen nicht überschritten werden.

Gefunden habe ich dies hier:

Hinzuverdienst

Wir unterscheiden zwischen zwei Arten des Hinzuverdienens:

  • regelmäßiges und ständiges Hinzuverdienen (zum Beispiel als Zeitungsausträger)

  • Ferienarbeit

Regelmäßiges Hinzuverdienen

Die SVB zahlt das Kindergeld quartalsweise aus. Liegt das Einkommen im betreffenden Quartal unter einem bestimmten Satz, läuft das Kindergeld keine Gefahr. Liegt das Einkommen des Kindes in einem Quartal über diesem Satz, gelangt das Kindergeld für dieses Quartal in voller Höhe nicht zur Auszahlung. Den Einkommenssatz pro Quartal erfahren Sie mit Hilfe des Wizards.

Ferienjob

In den Sommerferien haben Kinder häufig einen Ferienjob oder arbeiten mehr Stunden als sonst. Ihr Kind darf in den Sommerferien mehr verdienen, ohne dass sich dies auf das Kindergeld auswirkt. Für 2008 gilt, dass ein Betrag von € 1.150,- zusätzlich zur sonst geltenden Einkommensgrenze hinzuverdient werden darf.

http://www.svb.nl/internet/de/regelungen/akw/hinzuverdienstundkindergeld/index.jsp

Studentenjobs unterliegen schon abweichenden Vorschriften. So haben diese keine Stundebegrenzug zu fürchten.

zweimal pro jahr darf auch mehr als 400,- Euro verdient werden.

http://www.gelegenheitsjobs.de/public/jobs/werkstudenten.php

über 400,- bis 800 Euro gibt es eine Gleitzone.

Für das Kindergeld gilt aber so, oder so die 7680,- Euro grenze.

Prinzioiell kannst du das ganze Jahr hindurch als 400-Euro-Jobber arbeiten, ohne dass dir etwas abgezogen wird oder du eine Lohnsteuerkarte vorweisen musst!

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